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Lifestyle | 15.06.2015

Heiße Stücke

Überall riecht es wieder nach herrlichem Grillgut und glühender Kohle: Der Volksport „Kochen am offenen Feuer“ geht in diesem Sommer in eine neue Runde – und wird dabei immer kreativer.

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Wir kochen: Geräucherte Miesmuscheln mit Johannisbeeren. (© TEUBNER_Fotograf René Riis)

Geräucherte Miesmuscheln mit Johannisbeeren

Zubereitungszeit: 1 Stunde | Räucherzeit: 45 Minuten

Für 4 Portionen

 

Zutaten:

2 kg Miesmuscheln

2 EL Pflanzenöl

200 ml Weißwein

100 ml Madeira

10 cl Anisschnaps (Pastis oder Noilly Prat)

2 Limetten

1 TL mittelscharfer Senf

Salz | Zucker

2 EL kräftiges Olivenöl

50 g Johannisbeeren

6 Basilikumblättchen

 

Außerdem:

Buchenholz

 

1 Die Miesmuscheln 20 Minuten in kaltes Wasser legen, geöffnete Muscheln wegwerfen. Die Muscheln in einem Topf in heißem Pflanzenöl bei starker Hitze 2 Minuten anbraten, mit Weißwein, Madeira und Pastis ablöschen und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen lassen. Alles in ein Sieb abgießen, dabei den Fond auffangen. Die gegarten Muscheln aus der Schale brechen, nach dem Garen noch geschlossene Muscheln wegwerfen.

 

2 Den Räucherofen mit dem Buchenholz auf 50 °C vorheizen. Die Muscheln in ein Räuchersieb geben und 45 Minuten räuchern. Inzwischen die Limetten auspressen. Aus dem aufgefangenen Muschelfond, Senf, Salz, Zucker, Limettensaft und Olivenöl mit einem Schneebesen ein Dressing rühren.

 

3 Die Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und vom Stiel zupfen. Die Basilikumblätter waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Die Johannisbeeren und das Basilikum unter das Dressing mischen. Die noch warmen geräucherten Muscheln behutsam unterheben und sofort servieren. Dazu passen Kartoffelchips oder auch Pumpernickel.

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Das vorliegende Rezept stammt aus dem Buch „Grillen und Räuchern“ (Teubner Verlag, ISBN: 9783833838477; € 99,90) und ist das ultimative Buch zum archaischen Abenteuer „Kochen am offenen Feuer“.

Räuchern

Diese Grillmethode wird immer beliebter: Durch das Räuchern verändert sich nicht nur die Farbe des Grillguts, sondern auch der Geruch und Geschmack. Dabei benötigt man nicht gleich einen speziellen Rauchgriller: Will man die Zubereitungsart nur einmal ausprobieren, sind Räucherchips, -bretter und -blätter, die auf dem Grillrost platziert werden, eine gute Alternative.

Heiße Tipps

Das Grillgerät an einem sicheren Standort aufstellen und die Windrichtung überprüfen: Der Abstand zum nächsten Baum, Strauch etc. sollte mindestens drei Meter betragen.

Zum Anzünden niemals Brennspiritus, Petroleum, Heizöl oder gar Benzin verwenden. Es besteht Explosionsgefahr.

Will man die Glut löschen, keinesfalls Wasser oder Bier darüber leeren. Tipp: Ersticken Sie die Glut mit Sand und werfen Sie die Asche nicht in die Mülltonne.