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Lifestyle | 18.04.2017

HAPPY – ABER BITTE SOFORT!

Frühjahrsdepression? Nicht mit uns. Zehn Tipps mit dem Happy-Now!-Faktor. Das Glück kann so einfach sein. #enjoylife

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Friede, Freude, Lachen, Leben – nicht alles ist immer so einfach. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich das kleine Glück aber sofort herbeizaubern. (© Maridav, fotolia.de)

Manche Tage sind echt zum Verkriechen. Aus manchen dieser Tage werden Wochen…und je länger diese Phase andauert, desto pessimistischer werden wir. Schluss damit! Der Sommer eilt herbei und es gibt so viele Gründe, glücklich zu sein. Mit unseren Tipps geht’s ganz schnell, versprochen!

 

1. Friseurtermin vereinbaren

Wenn alles blöd ist, lass dich verwöhnen. Egal ob im Stress oder an Tagen, an denen die Welt draußen ganz grau scheint. Sich beim Friseur so richtig schön verwöhnen zu lassen und wieder frischen Wind in das Gesicht in deN Spiegel zu bringen macht richtig glücklich. Auch Spontan-Aktionen, wie das Ausprobieren von Holographic Hair bringt neuen Schwung in den Alltag und ein Lächeln aufs Gesicht – und garantiert auch ein neues Smalltalk Thema, wenn die Komplimente zur neuen Frisur nur so aus den anderen raussprudeln. Frust und Frühjahrsmüdigkeit? Lassen wir mit den abgeschnittenen Spitzen lässig beim Friseur liegen.

 

2. Zur Massage gehen

Gleiches Spiel, anderer Ort und so richtig was zum Loslassen. Heulen, Einschlafen oder tatsächlich einfach nur Genießen? Auf der Massageliege ist alles erlaubt. Und während die Muskeln wieder in die richtige Ordnung gebracht werden, kann auch der Kopf sich neu sortieren. Das tut direkt richtig gut und wirkt auch nachhaltig. Denn mit Stress und Trübsal verspannt sich auch der Körper immer mehr. Schulter und Nacken sind besonders davon betroffen wenn wir den „Kopf einziehen“, was im wahrsten Sinne des Wortes passiert, wenn die Welt draußen doof erscheint. Also: Raus aus dem Schildkrötenpanzer, Krönchen richten und mit neuer Kraft ans Werk!

 

3. Einen kleinen Liebling anschaffen

Lange Abende allein zu Hause aber keinen Bock auf Dates? Dann muss die Gesellschaft halt in die eigenen vier Wände kommen. Ganz besonders gut ist, wenn die nicht nervt, wenn der Tag schlecht war, sondern einfach nur zuhört und anschließend ganz selbstverständlich kuscheln kommt. Die Lösung: Ein Haustier! Aber nicht irgendeins, denn schließlich muss es auch zum Leben und den Bedürfnissen des Tieres passen. Katzen sind unabhängig, brauchen aber dennoch Zuwendung, Hunde haben am liebsten den ganzen Tag Beschäftigung – das passt nicht zu einem stressigen Berufsleben. Wir schaffen uns deshalb einen Teddyhamster an. Die sind unter den richtigen Haltungsbedingungen unkompliziert, schlafen den ganzen Tag und haben mit ihrem Wuschel-Kuschel-Fell den ganz eigenen „Oh-mein-Gott-wie-süß!“-Faktor. Und sie hören garantiert zu und gucken anschließend teilnahmsvoll, wenn wir ihnen von der nervigen Kollegin erzählen – versprochen!

 

4. Katzenvideos

Okay, okay, es ist ein alter Hut. Aber hallo!? Katzenvideos sind einfach unschlagbar, wenn es darum geht uns ein „Awww“ oder einen herzhaften Lacher zu entlocken. Mit einem Streifzug durch die besten YouTube-Compilations ist es quasi unmöglich, weiter Trübsal zu blasen. Es ist einfach zu lustig, wenn sie sich vor Toastern erschrecken, den Kopf zu tief ins Glas gesteckt haben oder sich auch einfach nur maßlos überschätzen. Wahlweise funktioniert es auch mit sprechenden Hunden, oder gar ein paar Kids Fails, die zu lustig sind als dabei nicht (vor Lachen!!) zu heulen. Davon lösen sich zwar keine Probleme, aber mit einer aufgeheiterten Mine geht sich alles gleich schon viel besser an.

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Einfach mal im Bett bleiben und stundenlang Katzenvideos schauen? Löst zwar keine Probleme aber bringt garantiert auf andere, fröhlichere Gedanken. (© agcreativelab, fotolia.de)

5. Die beste Freundin anrufen

Es hilft nichts – ausheulen muss manchmal sein. Wer wäre dazu besser geeignet als die beste Freundin? Richtig. Also Telefon her, Taschentücher bereithalten und einfach mal den ganzen Frust rauslassen. Als gute Freundin wird sie sicherlich schön mitschimpfen, dann richtigen Input liefern und die Sicht auf Welt wieder ein bisschen zurecht rücken. Damit geht es dann schon gleich viel besser. Und weil Ablenkung noch mal so gut tut, geht ihr danach einen Cocktail zusammen trinken – die Rechnung geht als Dank natürlich auf dich. Ein Hoch auf die Freundschaft!

 

6. Küchenyoga

Da hilft nur noch Zucker? Na dann ab in die Küche. Denn während Kuchen essen zwar auch Endorphine frei setzen kann, ist es nochmal viel besser, wenn wir uns einfach mit etwas anderem beschäftigen und dem Kopf keinen Raum lassen, Probleme hin und her zu wälzen. Wer die Grundprinzipien drauf hat, wagt sich also an was ganz neues und versucht die schokoladigen Himbeer-Makronen vom Profi. Anfänger probieren vielleicht ein paar schöne Cupcakes, die hinterher noch mit viel Mühe (und Glitzer!) verziert werden und so gleich das Herz vor Stolz platzen lassen. Und dann – Freunde einladen und gemeinsam verspachteln. Oder ganz allein auf der Couch damit verschwinden.

 

7. Auspowern, olé!

Schluss mit Rumsitzen – Depressionen werden am besten mit einer geballten Ladung an Endorphinen bekämpft. Die gibt’s zwar auch beim Zucker-Konsum, am besten und nachhaltigsten aber wirkt Sport. Denn der macht nicht nur sofort gute Laune, sondern sorgt auch hinterher noch für eine verbesserte Leistung, einen guten Schlaf und das „Ich-hab-was-geschafft“- Gefühl. Außerdem werden wir beim Ausdauer-Sport zu Problem-Lösern: „Während der immer gleichen Laufschritte beim Nordic Walking oder der wiederkehrenden Arm- und Beinschläge beim Schwimmen kann man hervorragend in sich gehen, sich gedanklich auf ein Thema konzentrieren und Lösungen überlegen“, sagt der Sportarzt. Weil wir dabei aktiv sind, kann das Gehirn effizienter arbeiten und andere Lösungen erarbeiten, als zu Hause im Selbstmitleids-Sumpf. Eine rundum gute Sache mit Kurz- und Langzeiteffekt.

 

8. Die Glücks-Autobahn


Alles ist blöd und das schon eine ganze Weile? Zeit, die Gedanken wieder in die richtige Richtung zu lenken. Damit lassen sich Gefühle nämlich konkret steuern und das Gehirn kann lernen, positiver zu denken. Ist dieser Schritt einmal bewusst gemacht, bilden sich nämlich neue Muster aus. Das Gehirn baut die „Positiv-Denken“ Fahrbahn vom Feldweg zur Autobahn aus und es fällt in Zukunft viel leichter, negatives in positive Vibes zu verwandeln. Das macht sich nicht nur im eigenen Gehirn bemerkbar: Auch die Freunde werden bald merken, dass der Input positiver geworden ist und werden dich dafür schätzen. Für den Anfang reichen einige kleine Übungen – und ein Lächeln, das deinem Gehirn und dem Spiegelbild klar macht: Ich bin happy!

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Cupcakes backen lenkt ab, macht Spaß und sorgt auch noch für die richtige Portion Zucker-Endorphine. (© Olga Sidel’nikova, fotolia.de)

9. Schöne Momente sammeln

Heute will wieder nichts klappen und der Tag lässt auf nichts Schönes blicken? Dann bastle dir deine Freude selbst. Du brauchst:

  • Ein Einmachglas
  • Kleine Papiere
  • Einen Stift

Das Glas wird zu deinem ganz persönlichen Glücksglas, darin werden Momente gesammelt, die dich glücklich und dankbar machen. Du hast eine tolle Familie? Ein Grund, sich jeden Tag zu freuen. Deine Zimmerpflanze begleitet dich schon deine ganze Studi-Zeit und du musst immer darüber lachen, wenn du überlegst, was sie schon alles „gesehen“ hat? Das sind Sachen, die du auf die Zettel schreibst, die dann ins Glas kommen. Wenn ein schlechter Tag anbricht oder zu Ende geht, les dir ein paar deiner Glücksmomente-Zettel durch – Dankbarkeit und Herzenswärme kommen sogleich.

 

10. Eine Reise planen

Die miesen Tage reißen nicht ab und alles nervt nur noch – okay, dann ist es Zeit, mal wieder raus zu kommen. Durch Pinterest blättern, Reiseblogs durchsuchen oder – noch besser – einfach einen Flug buchen. Am anderen Ende des Landes, des Kontinents oder gar der Welt verschwinden die eigenen Sorgen ganz von selbst, der Blick kehrt zurück auf das Wesentliche und die Ideen sprudeln nur so. Das ist die Magie des Reisens – die wie kleine Sandkörner im Schuh mit zurück nach Hause kommt und zumindest im Kleinen alles neu macht.

 

 

"Nur unterwegs erfährt man das Gefühl märchenhafter Verwunschenheit."

– Erich Kästner