Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 16.03.2021

Gutes Frühstück, guter Tag

Es muss nicht immer das klassische Marmeladebrot oder die Buttersemmel zum Frühstück sein. Wie wäre es mal mit einem lauwarmen Hirsebrei oder einem pikanten Kokos-Gemüsesüppchen? Hauptsache, rasch zubereitet und Power-Lieferant für den Tag!

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Is.jpg
© Jürgen Bubeck

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück, heißt es. Dass es weit mehr als Marmeladebrot, Buttersemmel oder Eierspeise gibt, zeigt die gebürtige Oberösterreicherin Isabella Obrist in ihrem neuen Buch „Das Fünf-Elemente Frühstücksbuch“. Darin präsentiert sie ihre besten Rezepte – von süß und fruchtig bis herzhaft gschmackig. Für Morgenmuffel ebenso wie für Early Birds und Genießer. Eines haben alle Rezepte gemeinsam: Sie lassen sich rasch zubereiten und geben volle Power für den Tag.

Denn für Obrist ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, auf das sie sich immer besonders freut. „Erst nach einem guten Frühstück habe ich die Energie, die ich brauche, um mich dem Tagwerk zu stellen“, sagt sie. „Daher nehme ich mir Zeit dafür.“

Das Frühstücken „verlernt“. Die Autorin bedauert, dass so viele Menschen das Frühstücken mehr oder weniger verlernt hätten. Kaum jemand würde auf die Idee kommen, das Abendessen ausfallen zu lassen, doch das Frühstück wird häufig vernachlässigt. Die morgendliche Nahrungsaufnahme besteht in vielen Fällen aus einem Kaffee und einem schnellen Semmerl. Dabei wäre mit einem ausgewogenen Frühstück bereits viel erreicht. „Eine gesunde Grundlage am Morgen ist nicht nur essenziell für nachhaltiges Wohlbefinden“, betont Obrist, „sie lässt uns gut gerüstet in den Tag starten, steigert die Konzentration, hilft abzunehmen oder das Gewicht zu halten und unterstützt Kinder bei Wachstum und Entwicklung.“

 

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Co.jpg
BUCHTIPP: "Das Fünf-Elemente Frühstücksbuch" Isabella Obrist Drachenhaus Verlag € 19,50

Karotten-Orangen-Halva

 

Zutaten für 8 Portionen

• 55 g feiner Grieß 

•  1 TL Ingwer, gerieben

•  2 EL Kokos-oder Traubenöl

•  2 große (oder 3 kleine) Karotten, fein geraspelt

•  3 TL brauner Zucker (optional)

• 400 ml Reismilch (oder Hafermilch für weniger Süße) 

•  1 Kapsel Kardamom

•  1 Prise Salz

•  1 Prise Lebkuchengewürz

• 65 g Rosinen (alternativ können auch getrocknete Aronia- oder Heidelbeeren dazugemischt werden) 

• eine halbe Vanilleschote

• 30 g Pistazien, gerieben

• Schale einer halben Zitrone, gerieben

• Schale einer halben Orange, gerieben

• Saft von 2 Orangen 

 

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Ha.jpg
© Jürgen Bubeck

Zubereitung

Öl in einem Topf erhitzen. Die geriebenen Karotten dazugeben und zwei Minuten anbraten. Zucker hinzugeben und ca. eine Minute lang vorsichtig karamellisieren. Den geriebenen Ingwer hinzufügen und eine weitere Minute köcheln lassen. Vom Feuer nehmen und beiseitestellen. 

Die Pflanzenmilch in einen Topf gießen, die aufgeschnittene Vanilleschote und die Rosinen-Beeren-Mischung dazugeben. Die Kardamomkapsel etwas öffnen und mit dem Lebkuchengewürz und dem Salz, der Zitronen- und der Orangenschale ebenfalls in den Topf geben. Zuletzt noch den Orangensaft dazu gießen. Während die Flüssigkeit aufkocht, den Grieß unter ständigem Rühren einstreuen. Zwei Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Kardamomkapsel entfernen und die Karotten-
Mischung unter den Grieß heben. 

In Schälchen füllen und sofort servieren oder auf ein Blech streichen, etwas auskühlen lassen und in kleine Rechtecke schneiden. Mit den geriebenen Pistazien bestreut servieren.

Tipp: Kann komplett am Vortag vorbereitet und für zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei Bedarf im Rohr etwas aufwärmen.

Pikantes Kokosmilch-Gemüsesüppchen

 

Zutaten für 3 bis 4 Personen

•  2 Frühlingszwiebeln (inklusive Grün) 

•  1 kleine Lauchstange

•  1 TL Zitronenschale, gerieben

•  1 EL Zitronensaft 

•  1 TL Ingwer, gerieben 

•  1 Prise Kurkuma

•  1 Prise Paprikapulver 

• 400 ml Kokosmilch 

• 200 ml Wasser 

• Salz, Pfeffer,

•  1 Stück Wakame Alge, ca. 3 cm (alternativ: Algenflocken)

•  1 Knoblauchzehe, ganz

•  2 Champignons

•  1 Handvoll Basilikumblätter 

• etwas frischer Majoran

• 1 EL Olivenöl 

 

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Su.jpg
© Jürgen Bubeck

Zubereitung

Lauch und Frühlingszwiebeln waschen, den grünen Teil abtrennen und in 2 cm breite Streifen schneiden. Den weißen Teil fein hacken. Beiseitestellen. 

Die Champignons sauber putzen und in dünne Blättchen schneiden. 

In einem Suppentopf Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Lauch einige Minuten lang anschwitzen, Ingwer dazugeben und eine Minute weiterrühren. Die Alge und das kalte Wasser dazugeben. Mit Zitronensaft, Paprika und Kurkuma würzen, mit Kokosmilch aufgießen, die Champignons und die Knoblauchzehe dazugeben. Pfeffern, salzen und fünf Minuten köcheln lassen. 

Vor dem Servieren mit Basilikum und Majoran abschmecken. 

Tipp: Ideal nach einer durchfeierten Nacht! Kann am Vorabend – am besten schon vor der Party – zubereitet werden, am Morgen nur noch aufwärmen. 

 

Hirsebrei mit Brombeeren und Trockenbirnen

 

Zutaten für 4 Portionen

• 100 g Hirsekörner (alternativ Hirseflocken) 

• 450 ml Haselnussmilch

•  1 Handvoll frische Brombeeren

• 50 g getrocknete Birnen 

• 1 EL Holunderblütensaft 

• 1 Prise Pfeffer

• 1 Prise Salz

• 1 Prise Zimt 

• Mark von 1/4 Vanilleschote

• 1 Prise Zitronenschale, gerieben 

 

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Hi.jpg
© Jürgen Bubeck

Zubereitung

Die über Nacht eingeweichten Hirsekörner durch ein Sieb abgießen (Hirseflocken müssen nicht eingeweicht werden). Die Haselnussmilch mit den getrockneten Birnen, dem Vanillemark, Pfeffer, Salz, der Zitronenschale und dem Holunderblütensaft verrühren. Die Hirsekörner oder -flocken dazugeben und fünf bis sechs Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Masse in Schälchen füllen, mit den Brombeeren belegen und nach Geschmack mit Zimt, Kokosraspeln oder Kakao bestreuen. Warm genießen! 

Tipp: Birnen können einfach im Ofen oder im Dörrgerät getrocknet werden und eignen sich wunderbar als Naschwerk für zwischendurch! 

Cremige Apfel-Polenta mit Würzcashews

 

Zutaten für 2 große oder 4 kleine Portionen

• 35 g Polenta

• 25 g Haferflocken

• 170 ml Mandel- oder Reismilch

•  1 Prise Pfeffer, frisch gemahlen

•  1 TL Holundersirup

• 100 ml Apfelmus

• 50 g Cashewnüsse

•  1 TL Zimt, gemahlen

•  1 Prise Salz

• Samen einer Kardamomkapsel

• 1 Handvoll Cranberries

• etwas frische Zitronenschale, fein gehackt 

 

 

Bild 2103_O_Genuss_Fruehstueck_Ap.jpg
© Jürgen Bubeck

Zubereitung

Die Milch in einem Kochtopf erwärmen. Pfeffern, die Haferflocken einrühren, salzen und Cranberries und die Zitronenschale dazugeben. Holundersirup hineingießen und die Polenta unter ständigem Rühren einstreuen. Aufkochen lassen und nach etwa einer Minute vom Feuer nehmen. Das Apfelmus unterheben und die Masse in Schälchen füllen. 

Die Cashewnüsse ohne Öl anrösten, mit Zimt und den Kardamomsamen vermischen und über die Polenta streuen. Lauwarm genießen! 

Tipp: Die Zutaten am Vorabend bereitstellen!