Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 20.12.2021

Gustostückerl aus dem Hause Mini

Der Mini ist kein normaler Kleinwagen. Der Mini ist ein Kult-Auto – und erst recht als John Cooper Works mit 231 PS unter der Haube. Wir durften ihn testen, als das Wetter noch ein bisschen wärmer war.

Bild Mini_Oberoesterreicherin.jpg
Redakteurin Nicole Madlmayr hat ihr Herz an den megacoolen Mini John Cooper Works verloren. © Oberösterreicherin/DK

„He, Frau Madlmayr, das ist ja ein g***** Wagen!“ Schon von weitem höre ich unsere Chefredakteurin rufen, als sie meinen Testwagen in der Linzer Innenstadt das erste Mal sieht. Und was soll ich sagen? Sie hat – wie so oft – recht, denn es handelt sich dabei um die neueste Generation des Mini John Cooper Works. Die Farbe „Rebel Green“ passt perfekt zu ihm. Sieht aus wie Schwarz, erst bei näherem Hinsehen und dem richtigen Lichteinfall schimmert das satte Dunkelgrün durch. Wir lieben es!

Der Mini John Cooper Works
Bild Mini-john-cooper1.jpg

© Werk

Bild Mini-john-cooper2.jpg

© Werk

Bild Mini-john-cooper3.jpg

© Werk

Bild Mini-john-cooper4.jpg

© Werk

Das Facelift ist überschaubar ausgefallen. Gott sei’s gedankt! Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Was gut aussieht und sich seit so langer Zeit bewährt, muss man nicht zwangsläufig immer wieder verändern und neu erfinden. Zu den optischen Neuerungen zählt zum Beispiel, dass die Stoßfängerleiste, die auch als Kennzeichenträger fungiert, jetzt nicht mehr in Schwarz, sondern in der Wagenfarbe gehalten ist. Der Testwagen ist zudem mit Piano Black Exterieur ausgestattet. Das sieht in der Praxis mega aus, denn neben den Einfassungen der Scheinwerfer, des Kühlergrills und der Heckleuchten sind auch die Türgriffe, Tankklappe, die Mini-Logos vorne und hinten sowie die Endrohre vom Auspuff in hochglänzendem Schwarz gehalten. Aber besonders war das Mini-Design ja schon immer …

Mächtig stolz sind die Designer auch auf das so genannte Multitone Roof. Durch ein spezielles Nass-in-Nass-Lackierverfahren hat jedes Dach nämlich einen einzigartigen Farbverlauf und wird so zum Unikat.

 

Nicht unwesentlich ist in unserem Testwagen natürlich der Antrieb. Der 231 PS starke Motor, der übrigens ein waschechter Oberösterreicher ist, weil im BMW Motorenwerk in Steyr gefertigt, sorgt für ordentlich Antritt und Spaß auf der Straße. Der John Cooper Works ist nicht umsonst das Gustostückerl aus der Cooper-Tuningabteilung. Dazu gibt es das typisch straffe Fahrwerk, die sich nicht unbedingt für Menschen mit Rückenbeschwerden empfiehlt, weil sich jede Unebenheit auf der Straße direkt überträgt, sowie zum Aufpreis von knapp 2000 Euro eine sauber abgestimmte Achtgang-Automatik. Das Gokart-Feeling gibt es dafür kostenfrei mitgeliefert!

 

Wo Mini draufsteht, ist auch Mini drinnen! Das Cockpit präsentiert sich so, wie man es von dem Traditionsbriten kennt: in bewährter Manier und ein bissl verspielt mit Kippschaltern und rundem Touchscreen in der Mitte. Die Platzverhältnisse sind besonders in der ersten Reihe absolut in Ordnung (und dieser Eindruck ist nicht nur meiner geringen Körpergröße geschuldet).

Leider ebenfalls typisch Mini sind die Preise, die einem schon mal Tränen in die Augen treiben. Schon klar, dass es sich bei diesem Modell um keinen normalen Kleinwagen handelt – das haben wir eingangs schon festgestellt. Der John Cooper Works geht bei 33.650 Euro los und mit etwas mehr Ausstattung sind die 40.000 Euro schnell geknackt. Unser Testmodell kostet stolze 47.614 Euro. Das ist – mit Verlaub – für einen Wagen dieser Klasse doch eine Stange Geld. Auf der anderen Seite ist dieses automobile Gustostückerl einfach Kult und wer ihn liebt, weiß, warum er so viel Geld dafür in die Hand nimmt. Und was hat der Verstand noch zu melden, wenn sich das Herz längst entschieden hat?