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Lifestyle | 23.07.2021

Gleiche Chancen auf allen Ebenen

Im Institut Hartheim, dem größten Arbeitgeber im Bezirk Eferding, setzt man seit jeher auf Chancengleichheit. Denn: Was zählt, ist nicht das Geschlecht, sondern die Kompetenz.

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Geballte Frauenpower (v. l.): Mag. Sandra Mayer (Leitung Wohnen & MPT), Mag. Angela Pichler-Jekal (Regionalleitung Wohnen), Petra Galyo (Leitung MPT Pflege), Mag. Doris Sippl (Leitung Personal & Recht), Mag. Daniela Richtsfeld (Leitung Kindergarten & Hort), Mag. Sandra Wiesinger (Geschäftsführung), Bärbl Haidenthaler (Therapeutische Leitung im Ambulatorium), Mag. Sabine Hauzenberger (Leitung Einkauf), Mag. Fabiane Grammer (Bereichsleitung Fähigkeitsorientierte Aktivität), Isabella Sonnleitner-Mara MSc (Leitung Rechnungswesen) und Monika Hollnsteiner (Leitung Controlling). © Margit Berger

Nicht das Geschlecht ist entscheidend für die Besetzung einer Position im Unternehmen, sondern die fachliche und soziale Kompetenz. So lautet die einhellige Meinung im Institut Hartheim. Daher ist es auch wenig erstaunlich, dass sich zahlreiche Managementfunktionen in weiblicher Hand befinden. Dies trifft auch auf die Geschäftsführung des Institutes zu, die seit fünf Jahren Sandra Wiesinger innehat. Für sie ist Chancengleichheit eine Überzeugung, die sie sowohl in Personalfragen als auch hinsichtlich der in Hartheim lebenden Menschen mit Beeinträchtigungen bestmöglich umzusetzen versucht.

 

Vereinbarkeit von Familie und Job. Diese Haltung erweist sich als nicht unbedeutend, denn immerhin ist das Institut Hartheim mit seinen knapp 700 Mitarbeitern und einem Budget von 37 Millionen Euro der größte Arbeitgeber im Bezirk Eferding. „Um Frauen dieselben Chancen für eine berufliche Karriere zu eröffnen, haben wir im Institut Hartheim entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen“, erklärt Sandra Wiesinger. „Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Voraussetzung, damit auch Frauen der Weg in Spitzenpositionen offensteht.“ Ganz im Sinne der Chancengleichheit stehen die verschiedenen Optionen, die unter anderem verschiedene Arbeitszeitmodelle beinhalten und eine Führungsposition auch in Teilzeit ermöglichen, natürlich auch männlichen Mitarbeitern offen. „Eine Team- oder Abteilungsleiterin zu haben, ist für unsere Mitarbeiter nichts Außergewöhnliches“, betont die Geschäftsführerin. „Es wird ihnen derselbe Respekt entgegengebracht wie den männlichen Kollegen. Das ist für uns selbstverständlich und Teil unserer gemeinsamen Werthaltung.“

 

Laufende Fortbildung. Bedingt durch die zunehmende Professionalisierung im Betreuungs- und Pflegebereich ist auch die laufende Fortbildung ein entscheidender Faktor, um einen Schritt auf der Karriereleiter machen zu können. Weiterbildungslehrgänge und Seminare beanspruchen vor allem die zeitlichen Ressourcen der Mitarbeiterinnen. „Wir sind daher bei der Erstellung unseres institutseigenen Fortbildungsprogramms darauf bedacht, dass sich die Angebote bestmöglich in den beruflichen Alltag integrieren lassen. So schaffen wir es, unseren Mitarbeiterinnen Weiterentwicklungsmöglichkeiten anzubieten, ohne sich im Spannungsfeld zwischen beruflichem Aufstieg einerseits und Familie andererseits zu bewegen“, schildert Doris Sippl, Leiterin der Abteilung Personal & Recht. „Gleichstellung und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung sind für uns Grundsätze. Darüber hinaus ist es uns aber auch ein besonderes Anliegen, den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Mitarbeiterinnen auf Augenhöhe zu begegnen und lösungsorientiert zu agieren.“ Gerade diese Flexibilität sei wichtig, um auch speziell Alleinerziehern Entwicklungschancen im Unternehmen zu ermöglichen.

 

Mitarbeiter als Potenzial. Derartige Projekte erfolgreich umzusetzen, funktioniert nur in Teamarbeit und mit außergewöhnlichen Engagements, wie es die Leiterin des Bereichs „Wohnen & Multiprofessionelles Team“ im Institut Hartheim, Sandra Mayer, mitbringt. Sie ist überzeugt, dass eine der zentralen Voraussetzungen für die bestmögliche Betreuung der ihnen anvertrauten Menschen zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind. „Unsere Arbeit erweist sich im Wesentlichen als Beziehungsarbeit, die Empathie und Selbstreflexion voraussetzt“, erklärt Sandra Wiesinger. „Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenz sind auch für jede Führungskraft in unserer Einrichtung unabdingbar.“ 

Besitzt man die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen, ist es klar, dass man Stärken und verstecktes Potenzial, aber auch Ängste und Bedenken bei den Mitarbeiterinnen erkennt. „Die Erfahrung zeigt, dass sich gerade Kolleginnen manchen Karriereschritt nicht zutrauen, obwohl sie alle notwendigen Qualifikationen erfüllen“, weiß Wiesinger. „Hier sehe ich dann meine Aufgabe als Geschäftsführung, positive Impulse zu setzen und das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen zu stärken.“ 

Im Institut Hartheim steht der Mensch mit all seinen individuellen Talenten und seiner Persönlichkeit im Mittelpunkt. Es spielt dabei keine Rolle, welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt. Es stehen allen gleichermaßen Entwicklungsmöglichkeiten offen. „Wir bieten Chancengleichheit auf allen Ebenen“, betont die Geschäftsführerin.

 

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