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Lifestyle | 06.02.2020

Gesund geniessen

Vital und voller Energie ins neue Jahr starten: Die „MedCuisine“ der Villa Vitalis macht’s möglich. Die besten Rezepte haben die Experten aus dem Innviertel in einem Buch zusammengefasst und zeigen damit, dass man mit kulin­arischem Genuss seiner Gesundheit sogar etwas Gutes tun kann!

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© Shutterstock

Die Zeiten, in denen gesunde Küche langweilig oder gar nicht schmeckte, sind längst vorbei. Der beste Beweis dafür ist die „MedCuisine“ der Experten der Villa Vitalis. Sie haben eine hypoallergene Ernährung entwickelt, die abwechslungsreich ist und auf dem Teller-Prinzip beruht. Entscheidend ist nämlich nicht nur, was gegessen wird, sondern auch in welcher Relation. Darum besteht jede Mahlzeit zur Hälfte aus Gemüse/Salat (drei Portionen pro Tag) und Obst (zwei Portionen am Tag). Ein Viertel sollten hochwertige, magere Eiweiß-Lieferanten wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte sein. Das übrige Viertel der Mahlzeit besteht aus langsam verwertbaren Kohlenhydraten wie Vollkornprodukten oder Naturreis. Die verwendeten Lebensmittel sollten so natürlich wie möglich sein, am besten saisonal und regionalen Ursprungs. 

Gesund essen auf Hauben-Niveau. Das ist für Geschäftsführer und Mediziner Günther Beck grundsätzlich nichts Neues, wie er betont. „Schon Hippokrates hat gesagt: Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“, so Beck. „In einer Zeit, in der die Lebenserwartung kontinuierlich steigt, die Zeitspanne, in der wir Menschen in völliger Gesundheit leben, jedoch erschreckender Weise immer kürzer wird, scheint mir dieser Satz angebrachter denn je.“ 

In seiner täglichen Arbeit sehe er, dass speziell die Überversorgung mit hochindustrialisierten Nahrungsmitteln eine Hauptursache vieler Symptome bis hin zu manifesten Krankheitsbildern darstelle. Deshalb sei es eine logische Konsequenz gewesen, das Konzept der Vitalis MedCuisine zu entwickeln – um Gesundheit zu schaffen und zu erhalten. „Unser Ernährungskonzept zielt vor allem darauf ab, den Stoffwechsel zu entlasten und Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Immunsystem stärken und Grundlage für mehr Lebensenergie und Lebensfreude sein soll“, erklärt der Mediziner. 

Und dass es noch dazu köstlich schmeckt, zeigt die kleine Auswahl an Rezepten auf den folgenden Seiten. Gesunde Küche auf Hauben-Niveau sozusagen!

 

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Caesar Salad à la Villa Vitalis (Foto: Matthias Klugsberger)

Zutaten für 4 Personen: 

Für den Salat: 

1 Kopf Eisbergsalat 

4 Stk. Hühnerbrust (ca. 400 g) 

60 g Pecorino 

4 Scheiben Dinkeltoast 

1 Stk. Zucchini 

40 g Rucola 

1 EL Rosmarin 

Salz, Pfeffer 

Olivenöl 

 

Für das Dressing:

125 g Schafsjoghurt

3 EL Apfelessig

2 EL Kaperbeeren

1 EL Petersilie

1-2 Knoblauchzehen

3 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Für das Dressing das Schafsjoghurt mit Essig und Olivenöl zu einer cremigen Masse vermengen. Dann Kapernbeeren, gehackte Petersilie und gehackten Knoblauch zugeben und anschließend mit geriebenem Pecorino, Salz und Pfeffer verfeinern.

Den Salat waschen und servierfertig schneiden. Den Dinkeltoast in zirka ein mal ein Zentimeter große Würfel schneiden und in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl anbraten (nach Belieben mit etwas Knoblauch verfeinern). Anschließend die gerösteten Dinkeltoastwürfel auf Küchenpapier abtropfen lassen. Danach die Hühnerbrust in Streifen schneiden und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Rosmarin würzen. Erneut Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Hühnerbruststreifen goldgelb anbraten.

Zum Abschluss den Salat mit dem Villa Vitalis-Dressing marinieren, die knusprigen Hühnerbruststreifen zugeben und mit geraspeltem Pecorino bestreuen. Um dem Vitalis MedCuisine-Teller-Prinzip gerecht zu werden, den Salat mit knackigen Kirschtomaten, gebratener Zucchini und Rucola verfeinern. 

 

Ernährungstipp:

Pecorino ist ein Grundnahrungsmittel der Sarden, er ist grundsätzlich aus Schafsmilch hergestellt und enthält Kalzium und Phosphat in einem für die Knochen
besonders günstigen Verhältnis.

 

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Bachsaibling auf Orangen-Fenchel-Salat ( © Matthias Klugsberger)

Zutaten für 4 Personen:

 

Für den Salat:

2 Stk. Fenchelknollen

80 ml Birnenessig

120 ml Gemüsefond

4 EL Distelöl

2 EL Kresse

Salz, Pfeffer

Muskatnuss

2 Orangen

2 EL Granatapfelkerne (ca. 10 g)

1 – 2 mehlige Kartoffeln (ca. 180 g)

Meersalz

200 g Filet vom Bachsaibling

Salz, Pfeffer

Sonnenblumenöl

 

Zubereitung:

Für den Fenchelsalat die Fenchelknollen waschen und in feine Streifen schneiden. Den Birnenessig mit dem Gemüsefond erwärmen und über den rohen Fenchel geben. Den Salat mit Distelöl, Kresse und Gewürzen abschmecken. Während der Salat bei Zimmertemperatur zieht, die Orangen über einem Teller schälen und filetieren, um den Saft zu sammeln. Die feinen Orangenstücke, den aufgefangenen Orangensaft und die Granatapfelkerne unter den Fenchelsalat mengen. 

Im nächsten Schritt die Kartoffeln schälen und mit dem Küchenhobel in feine dünne Streifen hobeln. Anschließend im Sonnenblumenöl goldgelb herausbacken und mit Meersalzflocken würzen.

Den Bachsaibling in kleine Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in etwas Öl gleichmäßig anbraten. Alle Komponenten nach Belieben anrichten und mit etwas Kresse garnieren.

 

Ernährungstipp: 

Fenchel ist sehr kalorienarm und enthält eine Reihe wichtiger Nährstoffe wie Kalzium. Durch die Zugabe von Fenchel,Fenchelsamen bzw. Fenchelkraut wird schwer verdauliches Essen zudem leichter bekömmlich. 

 

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Kichererbsen-Chili sin Carne ( © Matthias Klugsberger)

Zutaten für 4 Personen:

 

Für das Chili:

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

2 rote Paprika

150 g Kidneybohnen (aus dem Glas)

150 g Kichererbsen (aus dem Glas)

150 g Mais

700 ml Tomaten (in Stücken)

Salz, Pfeffer, Limette, Chili, Kreuzkümmel

Sprossen, Rucola

 

Für das Dinkel-Knoblauchbrot:

2 Stk. Dinkelbrot (ca. à 45 g)

1 Knoblauchzehe

2 EL Olivenöl

 

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen.Die Paprika ebenfalls würfeln, zu Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben und mitanschwitzen lassen. Dem Chili die Kidneybohnen, Mais und Kichererbsen beimengen und mit den Tomaten aufgießen. Bei leichter Hitze das Chili leicht einkochen lassen.

Während das Chili köchelt, den Knoblauch pressen. Dann das Dinkelbrot mit etwas Olivenöl beträufeln, mit dem gepressten Knoblauch bestreichen und im Backofen kurz knusprig backen. 

Zum Schluss das Chili pikant mit Chili, Salz, Pfeffer, Limette und Kreuzkümmel würzen und mit Sprossen und Rucola garnieren.

 

Ernährungstipp:

Das in Chilis enthaltene Capsaicin wirkt im Körper entzündungshemmend und antibakteriell. Außerdem werden beim Chili-Konsum vermehrt Hormone wie Adrenalin und Endorphine ausgeschüttet, welche die Stimmung heben.

 

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Melonen-Kaltschale ( © Matthias Klugsberger)

Zutaten für 4 Personen:

 

600 g Wasser-, Honig oder Zuckermelone (ohne Schale)

1 Limette (unbehandelt)

300 ml Sekt oder Mineralwasser

125 g Schafsjoghurt

Melissenblätter

Salz, Pfeffer, Chili, Honig

 

Zubereitung:

Das Fruchtfleisch aus der Melone höhlen und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit Limettensaft, Chili und etwas Limettenabrieb vermischen und fein pürieren. Die Kaltschale mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken und für zirka eine Stunde in den Kühlschrank stellen (oder ins Gefrierfach, wenn es schneller gehen soll). Die Melissenblätter fein hacken und mit dem Schafsjoghurt vermengen.

Vor dem Servieren die Melonenkaltschale mit Sekt oder Mineralwasser verrühren und in Gläser einfüllen. Dann das Melissen-Schafsjoghurt obenauf geben. 

Tipp für Küchenprofis: Wer seine Kaltschale besonders schön anrichten möchte, kann aus der Melone Kugeln ausstechen, mit denen man dann das servierfertige Glas dekorieren kann.

 

Ernährungstipp:

Die Honigmelone ist eine Provitamin-A-Bombe. Es wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, das für das Zellwachstum und unser Sehvermögen bedeutend ist.