Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 25.02.2020

Geheimes entdecken in Innsbruck!

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute viel näher liegt als gedacht? Es auch noch per Zug erreichbar ist, kulturelle und kulinarische Höhenflüge sowie einen Pool an Aktivitäten bietet und nur darauf wartet, mit allen Sinnen entdeckt zu werden? Unsere neue Serie „Heimweh!“ beleuchtet unsere Landeshauptstädte: einmal mit Scheinwerfern, ein andermal mit Kerzenflamme, aber garantiert immer im schönsten Licht. Diesmal: Willkommen in Innsbruck!

Innsbruck entdecken
Bild 2002_o_freizeit_148167.jpg

Kann man mal besuchen

Innsbruck als place to be – echt jetzt?

Überschaubare Kleinstadt, urbaner Treffpunkt für Menschen aus allen Ecken der Welt, geschäftige Straßen, die in verborgene Gassen führen, Basislager für Ausflüge in die umliegende Bergwelt, Ruhepol nach erfolgreichem Stöbern in den kleinen Läden: In Tirols Hauptstadt Innsbruck rückt alles ein bisschen näher zusammen. Und genau das ist es, das den Charme der City so einzigartig macht! Denn wo sonst ist man in knapp einer halben Stunde von Innsbrucks Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, auf der Skipiste? Und wo wird dank der 30.000 Studierenden die stets wachsende Restaurant- und Barszene auf ein komplett neues Level gehoben?

 

Foto: Shutterstock

Bild 2002_o_freizeit_169190.jpg

Die Frage aller Fragen

Was tut ein Po auf dem Goldenen Dachl?

Innsbrucks berühmtestes Wahrzeichen glänzt im Herzen der Altstadt: 2.657 feuervergoldete Kupferschindeln schmücken das Goldene Dachl, das seit mehr als 500 Jahren zwischen mittelalterlichen Häusern thront. Es lohnt sich, näher hinzublicken, denn dann offenbaren sich sogar nackte Tatsachen. Ein entblößtes Hinterteil auf dem Goldenen Dachl gibt Rätsel auf: vielleicht die Rache mittelalterliche Handwerker, die nicht bezahlt wurden? Auch Kaiser Maximilian samt beiden Ehefrauen schmücken den Prunkerker, und ein weiterer Hingucker sind kleine Männer mit verdrehten Gliedmaßen, Moriskentänzer, quasi die Breakdancer des Mittelalters!

 

Foto: Shutterstock

 

Bild 2002_O_Freizeit_Heimweh_Verk.jpg

Things to do

Muss man gesehen haben, oder?

Mit den Nordkettenbahnen in wenigen Minuten vom Stadtzentrum in die Berge schweben, vorbei am Alpenzoo, dem weltweit höchstgelegenen Zoo und oben einen Stadtbummel der besonderen Art genießen. Den Adrenalinkick holen auf der Bergisel Sprungschanze – und auch ohne jahrelanges Training einen Blick in die Tiefe wagen. In den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings auf der Nordkette „figln“, also mit kurzen Blech-Skiern, den Firngleitern, die an Wander- oder Skischuhe befestigt werden, über den Firn gleiten. Im wenige Kilometer entfernten Telfs am 2. Februar den prächtigsten Tiroler Fasnachtsumzug, den Schleicherlauf, bewundern. Die Hüte der Schleicher sind bis zu acht Kilogramm schwer! Und mit dem Segelflieger über die Stadt gleiten – mit der Flugschule Mountain Soaring ein unvergessliches Abenteuer.

 

Foto: Shutterstock 

Bild 2002_O_Genuss_Innsbruck.jpg

Genussvoll schlemmen

Was isst Innsbruck?

Bessere Frage: Was isst Innsbruck nicht? Hier schmeckt‘s einfach: richtig tirolerisch und ausgesprochen international. Wer die Höhe liebt, diniert im Restaurant Lichtblick und der 360° Bar, in der aDLERS Bar und im Turmrestaurant Bergisel SKY. Fleischig ist‘s in der Speckeria, traditionell beim Bierwirt, gehoben im Restaurant Oniriq und urban im Machete-Burrito Kartell. Noch ein echter Geheimtipp: Gastronom und Männermodel Selle Coskun hat mit l‘Arc – der Bogen gerade erst im Jänner sein Szenelokal unweit der Triumphpforte eröffnet. Süßes Pendant zu dessen moderner Architektur: das Haepinest in der Innstraße. Kaffee und Kuchen: mörderisch gut!

 

Foto: David Johansson

Bild 2002_O_Freizeit_Heimweh_Herb.jpg

Wie groß, wie lang, wie hoch?

Her mit den Zahlen!

 

490 Meter lang ist die Maria-Theresien-Straße. Im 13. Jahrhundert errichtet, ist sie heute Innsbrucks prächtigste Flaniermeile.

 

2.000 in den Alpen heimische Tiere bewohnen den Alpenzoo – hier lässt es sich mit der Natur auf Tuchfühlung gehen!

 

2 überlebensgroße Bronzefiguren, die „Schwarzen Mander“, bewachen das Grabmal Kaiser Maximilians in der Hofkirche.

 

5 Häuser für Kunst- und Kulturgenuss sind in den Tiroler Landesmuseen vereint: das Ferdinandeum, das Volkskunstmuseum, die Hofkirche, das Zeughaus und das Tirol Panorama mit dem Kaiserjägermuseum.

 

28.000 Zuschauerplätze fasst die von Star-Architektin Zaha Hadid markant in Szene gesetzte Innsbrucker Bergiselschanze.

 

18 Bushaltestellen fährt der knallrote Hop-on/Hop-off-Sightseeingbus an. Hier schlagen Entdeckerherzen höher!