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Lifestyle | 14.11.2022

Frisch geliftet

Den BMW iX3 gibt es noch gar nicht so lange auf dem Markt und doch hat er schon sein erstes Facelift hinter sich. Und das passt ihm hervorragend, weil er dadurch markanter aussieht.

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Daten & Fakten BMW iX3, 210 kW/286 PS, Stromverbrauch (kombiniert): 18,5 – 18,9 kWh/100 km, Testverbrauch: 20,2 kWh/100 km; Preis Testmodell: 79.208 Euro (ab 59.990 Euro)

Es heißt immer, dass ein Facelift dann gut gemacht ist, wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht. Das trifft dann auch auf den neuen BMW iX3 zu, der erst im Vorjahr auf den Markt gekommen ist und bereits seine erste Rundumerneuerung hinter sich hat. Diese ist moderat ausgefallen: An der Schürze wurde nachgeschärft, die Niere ist jetzt größer und markanter, die LED-Scheinwerfer sind etwas flacher. Auch am Heck wurde ein bissl was gemacht – somit steht der beliebte Bayern-SUV jetzt sportlicher und bulliger da. Und das Beste: Man sieht ihm – im Gegensatz zu manch futuristisch anmutenden Modellen – auch nicht an, dass es ein Elektroauto ist. Einzig die Details in Blau unterscheiden ihn von seinen Verbrenner-Kollegen. 

Wie so oft im Leben kann man sich von der schönen Optik aber nix kaufen, wenn die inneren Werte nicht passen. Doch da lässt sich der iX3 nichts nachsagen, denn in dieser Hinsicht hat sich glücklicherweise nichts zum Vorgängermodell geändert: Der Wagen ist im Alltag nach wie vor ein feiner und zuverlässiger Begleiter. Er fährt sich großartig und mit ein bissl Übung nahezu ohne Bremspedal. Denn sobald man den Fuß vom Gaspedal nimmt, bremst der Wagen automatisch ab. In Kombination mit intelligenten Assistenzsystemen und den Navigationsdaten passt der ElektroBayer die Stärke der Rekuperation – das ist die Rückgewinnung der Bremsenergie – sogar selbsttätig an. Wer das perfektioniert, fährt einige Kilometer weiter, bevor er wieder an die Ladesäule muss. 

Die Reichweite gibt BMW übrigens mit bis zu 460 Kilometern an, die im wahren Leben kaum zu knacken ist. Je nach Fahrstil und Außentemperaturen pendelt sich selbige irgendwo zwischen 300 und 350 Kilometern ein. Dann dauert es laut Hersteller bei einem Schnelllader 34 Minuten, um den Akku von zehn auf 80 Prozent zu laden. Wir haben das an einer 150 kW-Ladesäule probiert, sind aus unerklärlichen Gründen allerdings nicht über 120 kW hinausgekommen und dementsprechend hat sich die Ladezeit verlängert. An einer Wallbox mit bis zu elf kW Ladeleistung sollte man etwas Zeit mitbringen, denn dann dauert das Laden 7,5 Stunden. 

Uns hat der iX3 auch im zweiten Jahr nach seiner Markteinführung überzeugt, weil er sich – abgesehen von den blauen Details und der herrlichen Ruhe beim Fahren – am Ende des Tages gar nicht nach Elektroauto anfühlt und auch nicht so aussieht. Manchmal darf es einfach so bleiben, wie man es kennt!

 

Der Frauen-Check

Flirtfaktor:
Sportlicher und markanter versteht er es, die Blicke auf sich zu ziehen.

Familienfreundlichkeit:
Immer noch viel Platz für alle! Für Mama und Papa gibt es vorne Sportsitze, die Kinder sitzen hinten sehr bequem – zumal man auch die Neigung der Rückenlehnen verstellen kann. 

Shoppingtauglichkeit:
Der Kofferraum hat eine gewohnt ordentliche Größe und lässt sich easy beladen. Ein Frunk (vorderer Kofferraum) wäre cool, weil er zusätzlichen Stauraum bieten würde. 

Das gefällt uns zum BMW iX3: 
der neue Duft „Marc Jacobs perfect Intense“ (30 ml um € 67)

 

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© Hersteller