Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 31.07.2017

Fit für die Bikini-Saison

Im Winter haben wir ein Personal Training für zwei Leserinnen verlost. Das ehrgeizige Ziel: fit für die Bikini-Saison zu werden. Wie es den beiden Gewinnerinnen gegangen ist und ob sie schon neue Bikinis gekauft haben – wir haben das Ergebnis!

Bild 1707_O_Leben_Bikinifit_Team.jpg
Voller Power in die Bikini-Saison: Jacky und Simone nehmen ihre Personal Trainerin Melanie Karbiner gern in die Mitte. (© Andreas Röbl)

Ich bin so happy! Ich fühle  sehr wohl in meinem Körper und habe schon einen neuen Bikini gekauft!“ Jacky Thoresson strotzt nur so vor Energie bei unserem Fototermin. Die Studentin aus Ottensheim ist eine der beiden Gewinnerinnen unserer Bikinifit-Aktion, die wir im Winter gemeinsam mit Sportwissenschaftlerin Melanie Karbiner gestartet haben. Ziel war es, fit für die Bikini-Saison zu werden.

Und Jacky hat es eindeutig geschafft: Sie hat seit Februar zehn Kilo abgenommen und gleichzeitig ihren Körperfettanteil reduziert, während ihre Muskelmasse angewachsen ist. Ein Ergebnis, das auch Personal Trainerin Melanie sehr stolz macht. „Jacky hat alles so umgesetzt, wie wir das festgelegt haben“, erzählt sie. „Sie hat diszipliniert trainiert und auch ihre Ernährung komplett umgestellt. Das Ergebnis ist ein straffer, sportlicher Körper.“ Dabei waren ihre Voraussetzungen im Winter nicht gerade optimal. „Leider habe ich es nie geschafft, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig Sport zu treiben“, erinnert sich die Studentin. Dass sie bereits im Sommer ihre Traumfigur haben würde, hätte sie sich nicht gedacht. Sie ist von der überzeugten Anti-Läuferin zur begeisterten Läuferin geworden. „Ich habe festgestellt, dass mir das Laufen extrem gut tut, weil ich den Kopf dabei super frei kriege“, sagt sie. „Seitdem ich regelmäßig Sport treibe, habe ich viel mehr Energie und bin schon am Morgen aktiv.“

Auch ihre Ernährung hat Jacky Thoresson komplett umgestellt. Auf ihrem Speiseplan stehen seitdem häufig eiweißreiche Mahlzeiten, Kohlenhydrate und Zucker hingegen wurden stark reduziert. Das meiste kocht sie jetzt selbst: „Das ist okay, weil ich ja den Erfolg bereits sehe und spüre.“ Doch auch kleine Sünden gönnt sich die disziplinierte 25-Jährige hin und wieder. „Das muss und darf auch so sein, sonst verliert man möglicherweise völlig die Motivation“, betont Melanie Karbiner.

Bild 1707_O_Leben_Bikinifit_Jacky.jpg
Hat das Training voll durchgezogen und freut sich über ihre neue Bikini-Figur: Jacky Thoresson aus Ottensheim. (© Andreas Röbl)

Auch unsere zweite Gewinnerin, Simone Stadlbauer aus Haid, ist sehr motiviert in die Bikinifit-Aktion gestartet. Sie hatte den Vorteil, bereits sportliche Grundlagen mitzubringen. Allerdings wusste sie nicht, mit welchem Training sie ihren Körper optimieren und besser in Form bringen kann. Sportwissenschaftlerin Melanie Karbiner hat einen Trainingsplan für sie ausgearbeitet, der speziell auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Nachdem die ersten Kilos gepurzelt sind, ist Simone kurzzeitig auch die Motivation abhandengekommen. Beruflich und privat voll eingespannt, hatte sie im Mai kaum Zeit und Lust, das Training zu absolvieren sowie auf ihre Ernährung zu achten. Das machte sich umgehend auf der Waage bemerkbar. „Leider ist es so, dass die Muskeln innerhalb von zwei Wochen wieder abbauen, wenn man nicht mehr trainiert“, erklärt Karbiner. „Ich brauche diesen netten Tritt in den Hintern von Melanie, um wieder den Ehrgeiz zu entwickeln, mit dem Training weiterzumachen“, sagt Simone lachend. „Alleine fehlt mir über kurz oder lang die Motivation.“ Doch sie hat sich bereits ein neues Ziel gesetzt: Sie will noch einmal Gas geben und drei Kilos loswerden. „Weil ich gesehen habe, dass es geht und vor allem auch, was alles möglich ist“, so die 30-Jährige. „Außer­dem war ich heuer als Zuschauerin beim Hallstättersee-Rundlauf. Nächstes Jahr möchte ich selbst mitlaufen!“

Bild 1707_O_Leben_Bikinifit_Simon.jpg
Simone Stadlbauer ist wieder voll motiviert und möchte nächstes Jahr beim Hallstättersee-Rundlauf mitmachen. (© Andreas Röbl)

So bleiben Sie bikinifit!

Wer seine Bikinifigur bereits erreicht hat, kann laut Sportwissenschaftlerin Melanie Karbiner einen Gang zurückschalten. Um den Body zu halten, sollte man folgende Tipps beherzigen:

 

Die Ernährung

An gewisse Basics sollte man sich beim Essen grundsätzlich halten. Achten Sie darauf, nur wenig Weißmehl-Produkte, wie Brot und Nudeln, zu sich zu nehmen und schränken Sie Ihren Zucker-Konsum weiterhin ein. Vergessen Sie dabei nicht, dass auch viele Früchte sehr zuckerhaltig sind. Bei Weintrauben und Äpfeln ist das zum Beispiel der Fall. Weniger Zucker enthalten Beeren, Marillen, Papayas und Melonen. „Auch Vollkornnudeln enthalten viel mehr Zucker, als man annehmen würde“, weiß Melanie Karbiner. „Weil man diesen Zucker im Gegensatz zu einer Sachertorte einfach nicht schmeckt. Besser als ein Berg Nudeln ist deshalb zum Beispiel ein Stück Steak oder Fisch mit Gemüse.“

Kleine Sünden sind erlaubt – hin und wieder Eis, Pizza & Co. haben noch niemandem geschadet. Auch Frittiertes oder Paniertes darf in kleinen Mengen immer wieder mal sein. „Im Idealfall findet man ein Mittelmaß beim Essen, mit dem man gut leben kann“, erklärt Karbiner.

 

Das Training

Das Trainingsprogramm muss nicht mehr ganz so intensiv sein, wenn der Körper bereits in Form ist. Um die Figur zu halten, sollte man Übungen wählen, die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig ansprechen. Die Sportwissenschaftlerin empfiehlt zum Beispiel eine V-Kniebeuge mit Kettle-Bell-Schwung oder Deadlifts mit einer Langhantel (4 x 20 Wiederholungen mit 30 Sekunden Pause). „Das verkürzt das Training und sorgt dennoch dafür, dass die Muskeln nicht abbauen“, so Karbiner.

 

Genug trinken

Zum Erhalt der Bikinifigur trägt auch bei, wenn man viel Wasser trinkt. Das kann auch nach Lust, Laune und Geschmack mit frischen Früchten, Gemüse oder Kräutern aufgepeppt werden. „Besonders im Sommer schwitzt der Körper mehr und muss diesen Flüssigkeitsverlust ausgleichen“, erklärt Melanie Karbiner. „Wenn der Körper das nicht erkennen kann, kommt oft ein Hungergefühl, obwohl es eigentlich Durst ist. Man isst und sollte eigentlich trinken.

Extra-Tipp: der Hosen-Check

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie figurtechnisch noch im grünen Bereich sind oder das Training vielleicht wieder etwas intensivieren sollten, können Sie den „Hosen-Check“ machen. Ziehen Sie eine Ihrer Hosen an, die Ihnen perfekt passt (kein Stretch!). Wenn diese am Bund kneift oder knalleng an den Oberschenkeln sitzt, wissen Sie, dass es wieder Zeit ist... „Wobei das Ziel immer ein sportlicher, trainierter Körper sein sollte und nicht Size Zero“, betont Karbiner. „Eine Zeit lang war es erschreckender Trend, möglichst schlank zu werden. Doch das ist weder schön noch gesund, weil der Körper zum Beispiel im Krankheitsfall keine Reserven hat, auf die er zurückgreifen kann.“