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Lifestyle | 08.03.2022

Finanzielle Gesundheit

Warum die finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist.

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© Kneidinger-Photography

Die durchschnittliche Alterspension von Frauen beträgt 842 Euro und ist damit um 41 Prozent niedriger als die der Männer. Durch Faktoren wie Teilzeitarbeit, geringeres Erwerbseinkommen und Betreuungspflichten kommen Frauen im Durchschnitt auf zehn Beitragsjahre weniger als Männer. Das hat enorme finanzielle Auswirkungen auf ihre Pension. Im Sinne der finanziellen Gesundheit ist es daher entscheidend, dass Frauen Verantwortung für ihr Geldleben übernehmen und rechtzeitig vorsorgen.

 

Private Pensionsvorsorge. Die Pensionsvorsorge ist ein wesentlicher Teil der finanziellen Gesundheit. Laut einer Umfrage haben nur knapp ein Drittel der Frauen schon einmal etwas von der sogenannten „Pensionslücke“ gehört. „Die Pensionslücke ist die Differenz zwischen dem letzten monatlichen Einkommen und der Höhe der staatlichen Pension. Besonders bei Frauen wird die Pensionslücke durch Teilzeit und Erwerbsunterbrechungen immer größer“, erklärt Janine Kohl-Peterke, Regionaldirektorin-Stv. Linz-Zentrum der Sparkasse OÖ und Expertin für die finanzielle Gesundheit von Frauen. 

Die private finanzielle Vorsorge ist entscheidend, um auch im Ruhestand finanziell unabhängig zu sein und den aktuellen Lebensstandard halten zu können. Daher ist es wichtig, aktiv zu werden und sich mit den eigenen Finanzen vertraut zu machen. Ein Beratungsgespräch mit ausgebildeten KundenbetreuerInnen kann ein erster Schritt sein.

Entscheidend ist, dass Frauen in jeder Lebensphase die eigenen Finanzen im Blick haben. Die Ausgangsbasis einer jeden Veranlagungsstrategie ist es, sich über die eigenen Lebens- und Anlageziele im Klaren zu sein und diese aufeinander abzustimmen. Daraus abgeleitet ergibt sich die eigene Risikobereitschaft und infolgedessen die Wahl der auf die Lebensumstände angepassten Anlageformen. 

 

Finanzbildung. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Frauen erst ab dem Jahr 1957 ihr eigenes Bankkonto eröffnen durften und sich überhaupt um finanzielle Angelegenheiten kümmern konnten. Bis dahin war es Männersache, Frauen waren absolut abhängig vom Ehemann – sie mussten sich auf ihn verlassen. Das Rollenbild hat sich zwar zum Glück geändert, trotzdem fühlen sich viele Frauen immer noch unsicher beim Thema Finanzen und dem möchte die Sparkasse OÖ entgegenwirken.

Studien zeigen, dass Frauen, wenn sie am Kapitalmarkt investieren, oft besser und erfolgreicher veranlagen, aber auch, dass einige Frauen noch zögern, Investitionen zu tätigen. Damit Frauen ihre Finanzen selbstbewusst managen können, bietet die Sparkasse OÖ zahlreiche Möglichkeiten wie beispielsweise Webinare, Newsletter und natürlich die persönliche Beratung, die das Finanzwissen stärken und ausbauen. 

„Früher hieß es ‚über Geld spricht man nicht‘. Zum Glück hat sich das in den letzten Jahren geändert, denn es ist so wichtig, über Finanzangelegenheiten zu diskutieren und sich darüber auszutauschen“, betont Kohl-Peterke. 

„Finanztipps für Frauen“

Pensionskonto einsehen

Über Geld und Finanzen 

informieren und darüber sprechen

Auf finanzielle Gleichberechtigung in der Partnerschaft achten

Veranlagungsstrategie überlegen: Klarheit über Lebens- und Anlage- ziele, Risikobereitschaft

Bereits mit kleinen Beträgen vorsorgen