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Lifestyle | 11.12.2014

Entspannt durch die Weihnachtszeit

Es sollte eine besinnliche Zeit sein, die Wochen vor Weihnachten. Doch immer öfter arten diese in Hektik aus. Wir haben die besten Tipps, wie Sie Ihr Stress-Management verbessern und die Adventszeit sogar genießen könne

Alle Jahre wieder … bestimmen Stress und Hektik die Wochen vor Weihnachten. Statt Ruhe und Besinnlichkeit gibt es blank liegende Nerven. Im Job türmt sich vor Jahresende noch die Arbeit. Zu Hause wollen die Kinder Kekse backen und Geschenke bas-teln. Die Wohnung sollte geschmückt und Geschenke für die Liebsten gekauft werden, und dazwischen jagt eine Weihnachtsfeier die andere. 

Am 24. Dezember stehen dann viele vollkommen ausgepowert unter dem Christbaum und werden das Gefühl nicht los, selbst mal wieder zu kurz gekommen zu sein. „Dazu kann ich nur immer wieder wie ein Mantra wiederholen: Das Beste, was wir für andere tun können, ist, dass wir uns gut um uns selbst kümmern“, sagt Arbeitspsychologin Daniela Reiter. Sie rät, täglich 15 Minuten für sich selbst zu reservieren – um entspannt zu bleiben oder es zu werden. 

 

Bewusst Zeit nehmen

„Wichtig ist, dass man sich bewusst Zeit nimmt und sich die Zeit wirklich gönnt, ohne neuen Stress aufzubauen“, so Reiter. „Sobald wir einen Augenblick bewusst wahrnehmen, also ganz bei dem sind, was wir gerade tun, können wir die Zeit und die jeweilige Tätigkeit auch genießen.“ Üben könne man das im Alltag, bei der Arbeit, im Umgang mit den Kindern, beim Spazierengehen, durch Meditation oder durch angeleitete Achtsamkeits-übungen.

 

Hilfe in Akutphasen

Wer bereits auf einem hohen Stresslevel ist und das Gefühl hat, nicht mehr herunterkommen zu können, braucht andere Unterstützung. Etwa die Methode der „Emotional Freedom Technique“, kurz EFT genannt. „Dabei lernt der Patient, wie er sich in Stress- oder Belastungssituationen selbst helfen kann“, erklärt die Linzer Medizinerin Edith Kurz-Maresch. 

Gearbeitet wird mit den Akupressurpunkten aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die sanft geklopft oder massiert werden. Sehr gute Erfahrungen hat Kurz-Maresch damit bei der Stressbewältigung gemacht. „Wenn man merkt, dass man nervös wird oder sich überfordert fühlt, lässt sich mit EFT das Energiefeld innerhalb weniger Minuten wieder in Balance bringen“, sagt sie. 

 

Rasche Wirkung

Auf welchen Punkt ein Patient besonders gut anspricht, wird bei drei bis fünf Sitzungen herausgefunden. Länger dauert es nämlich nicht, um die Methode zu erlernen. 

„Es ist eine Kurzzeit-Therapie, die den Patienten zusätzlich Sicherheit gibt, weil sie wissen, dass ihnen dieses Werkzeug überall und jederzeit zur Verfügung steht“, betont die Expertin. „Besonders in schwierigen Situationen kann man sich damit erden und wieder zu sich finden.“ Stress-Spitzen lassen sich damit ebenso gut in Griff bekommen wie das mulmige Gefühl vor einem unangenehmen Gespräch oder verschiedene Ängste. 

Nicole Madlmayr