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Lifestyle | 25.07.2016

Elegant, edel, extravagant!

Redakteurin Nicole Madlmayr hat den DS4 des französischen Autoherstellers Citroën getestet und festgestellt, dass er anders als die anderen Kompakten ist – in vielerlei Hinsicht.

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Das Testmodell unserer Redakteurin Nicole Madlmayr: der DS4 Blue HDi – ausgestattet mit 180 PS und einer Sechsgang-Automatik. (© Oberösterreicherin)

DS – diese beiden Buchstaben haben für Autoliebhaber eine besondere Bedeutung. Denn sie verbinden damit eine Ikone der Automobilgeschichte. Nämlich das legendäre DS-Modell von Citroën, das die Franzosen in den Jahren 1955 bis 1975 gebaut haben. Für alle, die gerade nicht wissen, von welchem automobilen Gustostückerl die Rede ist: Denken Sie an das Auto in der TV-Serie „The Mentalist“. Das ist eine Original-DS.

DS-Wings
Seit 2009 setzen die französischen Autobauer wieder auf die beiden Buchstaben – und zwar in Form einer extravaganten Modellreihe, die mittlerweile sogar ein eigenes Logo bekommen hat. Die so genannten „DS-Wings“ prangen sowohl am Kühlergrill als auch am Heck. Der typische Citroën-Doppelwinkel gehört der Vergangenheit an und zeigt, dass die DS-Modelle völlig eigenständig funktionieren sollen. Und das tun sie auch.

 

 

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Auch die fesche Rückansicht weiß zu entzücken. (© DS Automobiles/Jerome Lejeune/Light factory)

Unser Testmodell ist der kompakte DS4 Blue HDi in schimmerndem Perlmuttweiß mit schwarzem Dach. Das Facelift, das ihm voriges Jahr verpasst wurde, hat ihm sehr gut getan. Besonders die neue Front steht ihm ausgezeichnet. Der Kühlergrill wird nun von einer Chromspange eingefasst und schaut in Kombination mit den langgezogenen Scheinwerfern sehr edel aus. Überhaupt hebt er sich mit seiner eigenwilligen (im positivsten Sinne!) Optik wohltuend vom Einheitsbrei der Kompaktwagen auf unseren Straßen ab. Die Franzosen wissen eben schon immer, was uns Frauen gefällt ...

Großzügig und bequem
Ein weiterer Pluspunkt: Einmal eingestiegen und am Fahrersitz Platz genommen, fühlt man sich sofort wohl in diesem Auto. Die Platzverhältnisse sind – vor allem vorne – recht großzügig. Besonders beeindruckend ist die weit in das Dach gezogene Windschutzscheibe, die auch an trüben Tagen für viel Licht im Wagen sorgt. Natürlich haben die Ingenieure auch an die Sonnentage gedacht und verschiebbare Sonnenblenden eingebaut, die erst nach vorne gezogen und dann herunter geklappt werden.

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Die inneren Werte: Das Cockpit sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch so an. (© DS Automobiles/Jerome Lejeune/Light factory)

Die bequemen Sitze (optional mit Massagefunktion und elektrischer Lendenwirbelstütze) sind mit Leder bestückt ebenso wie Teile des Cockpits. Das Armaturenbrett ist übersichtlich und sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch so an. Man merkt, dass die Franzosen auch innen großen Wert auf Qualität und hochwertiges Design legen. Weniger Knopferl und Tasten, viele Funktionen werden über den Touchscreen gesteuert. Einzig das Lenkrad mit seinen zahlreichen Funktionen hat die Fahrerin zu Beginn etwas überfordert. Bis man sich da zurecht findet, braucht es dann doch ein bissl Zeit ...

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„Was kann ich für Sie tun?“ Sehr zuvorkommend, diese Franzosen! Gibt’s freilich auch in Deutsch (-; (© DS Automobiles/Nicolas Zwickel)

Unser Testwagen ist mit einer gut abgestimmten Sechsgang-Automatik ausgestattet. In Kombination mit dem 180 PS starken Dieselmotor macht das Fahren damit richtig viel Spaß. Der Antritt des DS4 ist kraftvoll und wird von so manchem anderen Verkehrsteilnehmer (etwa auf der Autobahn) unterschätzt. Wir haben uns sowohl auf kurzen Fahrten in der Stadt als auch auf längeren Strecken sehr wohl und auch gut behütet gefühlt. Das liegt vor allem an den Sicherheits- und Assistenzsystemen, die es im DS4 serienmäßig gibt. Neben ABS und ESP sind unter anderem Bremsassistent, Toter-Winkel-Warner und die automatische Aktivierung der Warnblinkanlage bei starker Verzögerung. Außerdem entriegeln sich die Türen automatisch, wenn es zu einem Unfall kommt. Soviel serienmäßige Sicherheit gefällt!

Ein Tipp für alle, die noch nie einen DS gefahren sind und hinten einsteigen wollen: Die Türgriffe der Fondtüren sind nach wie vor in den Fensterrahmen integriert. Das sollte man wissen, wenn man nicht ein Weilchen danach suchen will (-;

Der Frauen-Check

Flirtfaktor: Top! Die extravagante Optik fällt überall auf!

Familienfreundlichkeit: Sind erst mal die Türgriffe der Fondtüren gefunden, steht dem Fahrvergnügen mit Kindern nix im Wege (-;

Shoppingtauglichkeit: Wer das nötige Kleingeld hat, bringt einige Kisten Champagner im Kofferraum unter.

 

 

Das gefällt uns zum DS4
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Klassiker fürs Handgelenk: die DS Podium Lady von Certina (720 Euro).
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Glow für die Wangen mit dem Healthy Glow Multi Colour Duo Nr. 2 von Chanel (55 Euro).
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Rot für die Lippen mit dem High Performance Lipstick Nr. 428 von Artdeco (ca. 14 Euro)
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Gut geschnürt mit den feuerroten Pumps von Paul Green (129,99 Euro bei Salamander)
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Passt zu den Schuhen: die Tasche von Ripani um 299,90 Euro (gesehen bei Salamander)

Daten & Fakten:

DS4 Blue HDi 180 Start & Stop, Automatik, 180 PS/133 kW, Normverbrauch (Stadt & Land kombiniert): 4,4 l/100 km, Testverbrauch: 6,2 l/100 km; Testmodell: 38.221,25 Euro.

Der DS4 ist als Benziner mit 130, 165 oder 211 PS ab 23.990 Euro erhältlich. Das Diesel-Modell gibt es mit 99, 120 150 oder 180 PS ebenfalls ab 23.990 Euro.