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Lifestyle | 31.12.2019

Einmal stilvoll schlafen, bitte ...

… oder am besten das ganze Jahr über! Denn in keinem Raum wird dem genüsslichen „Licht aus – Alltag aus“-Gedanken mehr Bedeutung zuteil als im heimischen Schlafzimmer. Wir haben uns umgeschaut und zeigen Ihnen, wie man sich stylish und vor allem gesund bettet.

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Das Doppelbett „Angle“ mit gepolsterten Seitenpaneelen von Rodolfo Dordoni bietet einen heimeligen Rückzugsort. Gesehen bei Bruckmüller Wohnen in Wels. (© Flou)

Das wichtigste Möbel im Schlafzimmer ist eindeutig das Bett: zentral positioniert, lädt es mit dicker Matratze, gemütlichen Kissen und vielleicht einem lieben Menschen darin ein, den Alltag hinter sich zu lassen und ins Land der Träume zu gleiten. Ein gutes Bett entscheidet wesentlich über einen erholsamen Schlaf, deswegen sollte hier auch gut investiert werden. Bei der Wahl des Bettgestells ist der persönliche Geschmack entscheidend: Soll es mit oder ohne Kopfteil sein, aus Holz oder Metall, gepolstert, mit Stoff bespannt, naturbelassen? Die Hersteller lassen viel Raum für Individualität. Wo früher echte Prachtexemplare die Schlafzimmer einnahmen, werden die neuen Betten dem begrenzten Wohnraum gerecht, mit einem möglichst rahmenlosen Bettgestell und einer maximalen Breite von 160 cm. Helle Farben und natürliche (sowie nachhaltige!) Materialien holen Wärme in die vier Wände, handgemachte Möbel und Dekorationen verleihen auch an kalten Tagen einzigartiges Urlaubsflair.

 

Ortsgebunden? Muss nicht sein! Je größer der Raum, desto vielfältiger die Möglichkeiten, vor allem, wenn es um die Einrichtung des Schlafzimmers geht. Besonders die Position des Bettes ist entscheidend: neben der Tür, vor dem Fenster, an der Wand oder in der Mitte des Raumes? Das findet man am besten heraus, wenn man verschiedene Positionen vorab ausprobiert und beispielsweise die Matratze auf den Boden legt. Ein Fenster direkt neben oder über dem Bett gewährt zwar schöne Ausblicke, ist aber für Menschen, die gerne bei offenem Fenster schlafen, nicht zu empfehlen. Wer sich partout nicht für einen Ort entscheiden kann, der ist mit einem flexiblen Bett auf Rollen gut bedient.

 

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Sanfte Töne geben dem Bett „Arte“ von Joka eine angenehme Leichtigkeit. (© www.joka.at)

Minimalismus im Schlafzimmer. Heutzutage leben wir in einer kapitalistischen Welt, wo uns ein Übermaß an Dingen angeboten wird. Vorbei sind die Tage, wo schwere Holzmöbel und -Regale dicht an dicht all jenes in Szene setzen, das wir einmal gekauft und nie wieder verwendet haben; Minimalismus, Wabi Sabi und der neue Purismus sind die Wörter unserer Zeit. (Schlafzimmer-)Möbel im minimalistischen Stil zeichnen sich durch klare Linien und simples, zeitloses Design aus. Wer aber dennoch die ein oder anderen Lieblingsstücke unterbringen möchte, setzt auf intelligente Stauraum-Lösungen. In die Wand eingelassene und mit Schiebetüren versetzte Schrankwände und Regale, die bis zur Decke genutzt werden – dort finden Kleidung, Handtücher, Schuhe und Schmuck Platz. Versteckter Stauraum lässt sich auch mit einer Sitzbank oder Betttruhe schaffen.

 

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Die „Plug & Light“ Lichtsteckdose im Gira-Schalterdesign wird in jede handelsübliche Gerätedose eingesetzt. (© www.gira.at)

Neue Leuchten-Lösung. Licht spielt im Schlafzimmer eine besonders entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden. Mittlerweile werden verschiedene Lichtquellen quasi als „Lichtinseln“ genutzt, die im besten Falle aufeinander abgestimmt sind. Gerade in einem minimalistisch-puristischen Schlafzimmer kann mit Einzug unterschiedlicher Leuchtenmodelle der cleane Effekt verloren gehen – oder aber jede Menge Charme mit einziehen, ganz, wie man will! Die alte Nachttischlampe wird von spannenden Innovationen abgelöst: Integriert im Hängeregal für Leseabende, als Pendelleuchte von der Decke hängend oder als schwenkbare Armleuchte für punktuelle Beleuchtung – hier sind keine Grenzen gesetzt. Damit das Schlafzimmer ein Ort der Entspannung und Erholung bleibt, sollen Elektrogeräte in andere Zimmer verbannt werden, denn ihr Licht stört das Ein- und Durchschlafen. Besser die sozialen Kontakte im echten Leben pflegen und sich voll freudiger Erwartung auf den nächsten Tag in die Federn gleiten lassen …

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„Ob Bettgestell oder Schlafsystem, der Trend geht eindeutig zu Naturmaterialien!" – Wolfgang Reingruber, GF Reingruber – Gesund schlafen in Gmunden