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Lifestyle | 29.11.2021

Einfach mehlig

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Vanillekipferl, Zimtsterne, Lebkuchen, Weihnachtsstollen – feine Bäckerei gehört zu Weihnachten, wie der Christbaum,  Kerzen  und Geschenke. Neben Eiern, Zucker, Butter und Gewürzen ist vor allem Mehl eine der wichtigsten Zutaten beim Backen. Aber Mehl ist nicht gleich Mehl, das merkt man spätestens, wenn man vor dem Regal im Supermarkt steht.  Daher haben wir für Sie Wissenswertes rund ums Mehl zusammengestellt.

 

Welcher Typ bist du?  Die Typenzahl hat nichts mit dem Feinheitsgrad der Mehle zu tun. Dieser wird durch glatt (fein) oder griffig (gröber) bezeichnet. Die Type drückt den Mineralstoffgehalt des Mehls aus und gibt an, wie viele Milligramm Mineralstoffe in 100 Gramm Mehl enthalten sind. Weizenmehl glatt Type 480 enthält zum Beispiel 480 mg Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl. Eine niedrige Type bedeutet helles Mehl, eine hohe Type heißt dunkles Mehl.Dunklere Mehle enthalten einen höheren Schalenanteil.

 

Welches Mehl wofür?  In Mühlen werden hauptsächlich Weizen-, Roggen- und Dinkelmehle vermahlen. Weizen- und Dinkelmehle eigenen sich besonders gut für Kuchen, Torten und Kekse sowie süße Mehlspeisen. Roggenmehle werden in erster Linie für Brot oder Lebkuchen verwendet.

 

Der Klassiker.  Weizenmehl Type 480 oder Type 700 glatt sind klassische, österreichische Haushalts- oder Kuchenmehle, die bei nahezu allen Rezepten verwendet werden können.

 

Dinkelmehl. Dinkel ist eine uralte Spezialweizensorte, bei der das Dinkelkorn noch von dem Spelz ummantelt ist. Dinkelmehl der Type 700 besitzt nahezu dieselben Backeigenschaften wie normales Weizenmehl der Type 480 oder 700. Da die Teige von Dinkelmehl etwas weicher sind als normale Teige, empfiehlt es sich, den Dinkelmehlteig etwas länger ruhen bzw. quellen zu lassen.

 

Griffig. Weizenmehl Type 480 griffig eignet sich besonders gut für die Herstellung von Knödeln jeder Art, sowie für Brand- und Rührteige. Es ist gröber als glattes Mehl und weist eine etwas geringere Wasserbindungsfähigkeit auf.

 

Backen mit Vollkornmehl? Durch den hohen Ballaststoffanteil sind Vollkornmehle zwar sehr gesund, jedoch nicht so backfähig wie die herkömmlichen Haushaltsmehle der Type 480 oder 700. Will man dennoch nicht auf gesunde Kekse verzichten,  sollte man zur angegebenen Mehlmenge 20 bis 30 Prozent Vollkornmehl dazumischen. 

 

Der Alleskönner. Und dann gibt es noch Universalmehle. Der Alleskönner unter den Mehlen ist für alle Rezepte geeignet, vor allem für jene, wo man nicht genau weiß, welches Mehl – ob glatt oder griffig – verwendet werden soll.

Lifestyle | 29.11.2021

Backen leicht gemacht

Die wichtigste Zutat beim Backen von Keksen oder Weihnachtsbäckerei ist Liebe. Denn alles, was man mit Liebe bäckt, schmeckt man auch. Dennoch lohnt es sich, ein paar wichtige Fakten zu beachten.

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Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen“, lautet ein altbekanntes Kinderlied. Natürlich sind hochwertige Zutaten das Um und Auf beim Backen. Damit die Kekse und Bäckereien am Ende wirklich gut schmecken, gibt es einiges zu beachten. Hier ein paar Tipps und Tricks.

Mise en Place. Bevor es überhaupt ans Kneten oder Rühren geht, sollte man sich richtig vorbereiten. Wichtig ist, die Angaben im Rezept genau zu beachten. Wenn man Maße und Gewichte einhält, gibt es am Ende keine bösen Überraschungen. Es empfiehlt sich auch, alle Zutaten und Gerätschaften, die man für die Zubereitung braucht, vor Beginn bereitzustellen, vor allem dann, wenn hochmotivierte Kinderhände helfen. Das spart eine Menge Zeit und Nerven. 

 

Kleine Tricks mit großer Wirkung. Um lockere, klumpfreie Teige zu erhalten, sollte man das Mehl immer sieben. Flüssigkeiten wie Milch und Wasser am besten nach und nach zufügen und wenn im Rezept angegeben, Temperaturen von Wasser und Butter beachten. Die Zutaten immer vorsichtig miteinander mischen. Ruhepausen für Teige genau einhalten und die Teige immer zudecken, damit sie nicht austrocknen und Krusten bilden. 

 

Vielfalt am Teller. Vielfalt am Keksteller kann man auch ohne viel Aufwand mit einem einzigen Grundteig herbeizaubern. Ein einfacher Mürbteig ist schnell zusammengeknetet. Teilt man ihn in mehrere Teile und verfeinert diese mit Aromastoffen wie Kakaopulver, Zimt, Lebkuchengewürz, Ingwer oder klein geschnittenen, getrockneten Früchten, erhält man geschmacklich unterschiedliche Ausgangsteige. Zudem lohnt es sich auch, die Kreativität spielen zu lassen, denn durch verschiedene Formen und Verzierungen mit Nüssen, bunten Streuseln oder Schokoglasur erhält man eine Vielfalt am Keksteller. 

 

Fertigteige, ja oder nein? Weihnachten ohne Kekse? Undenkbar. Was aber, wenn man kein Handerl dafür hat oder absolut keine Zeit zum Backen? Dann könnte man zu Fertigteigen aus dem Kühlregal greifen. Die Auswahl an fixfertigen Teigen aus der Packung wird von Jahr zu Jahr größer und die Zubereitung ist meist ein Kinderspiel. Teig aus der Verpackung nehmen, Formen ausstechen oder Kipferl formen und ab ins Backrohr. Ob die Vanillekipferl wie bei Oma schmecken, muss jeder für sich entscheiden. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.