Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 03.11.2015

Eine heiße Sache

Moderne Formen und Farben lassen Kamine in neuem Glanz erstrahlen und sorgen für behagliches Wohlfühlklima.

Themen:
Bild Seyerlehner.jpeg.jpg
Modell gesehen bei der Seyrlehner GmbH in Enns. (© Seyrlehner)

Früher waren rustikale Öfen mit grünen Kacheln der Mittelpunkt in Omas Wohnzimmer. An kalten Winterabenden versammlte sich die ganze Familie um den wohlig-warmen Platz. Über die Jahre hinweg hat sich viel verändert: Öfen sind nicht mehr nur Wärmequelle, sondern wurden zu vollwertigen Möbelstücken, die nicht selten das Highlight und der Blickfang in einem Wohnzimmer sind. 

 

Freie Sicht voraus

Moderne Kamine bestechen heute mit einem geradlinigen Kubus und integriertem Sichtfenster, durch das man das gemütliche Feuer flackern sehen kann. Da es zu Omas Zeiten schwierig war, die richtige Raumtemperatur zustande zu bekommen, haben Ofenbauer in ihrer Modellumsetzung weiter gedacht: Die Sichtfenster sind meist stärker beschichtet als früher, damit nicht zu viel Wärme entsteht und saunaähnliche Temperaturen im Raum vermieden werden. Integrierte Wärmespeicher hingegen erwärmen den Raum noch Stunden, nachdem das Feuer erloschen ist. 

 

Trendiger Blickfang 

Möbel- und Wohntrends geben auch bei Kaminen die Richtung vor. Derzeit beliebt sind schlanke, hohe Varianten oder jene, die sich durch ihre rechteckige oder quadratische Form in den Raum integrieren lassen. In großen, offenen Wohnbereichen werden Kamine häufig als Raumteiler eingesetzt, um verschiedene Zonen zu schaffen und den Raum optisch interessanter zu gestalten. Der Trend bei der Kamingestaltung geht stark in Richtung Individualität: Klassische schwarze und graue Oberflächen werden mit Dekorelementen in trendigen Knallfarben aufgepeppt, „Used“-Optiken sorgen für den modernen Touch. 

 

 

 

Expertin in eigener Sache 

Verwendet man anstatt eines Kaminofens einen Kamin-einsatz, ist in puncto Design und individueller Gestaltung alles möglich, weiß Monika Herrnbauer-Thaler, Inhaberin der Ofengalerie Thaler in Wels: „Ein Kamineinsatz kann nahezu überall platziert werden, zum Beispiel als Frontkamin in der Wand verbaut oder freistehend als Raumteiler mit Sicht auf das Feuer von zwei oder drei Seiten. So wird aus dem Kamin ein architektonisches Schmuckstück.“ 

 

Einheizen, aber richtig! 

Zum hochwertigen Kaminofen gehören neben der richtigen Bedienung vor allem auch die geeigneten Brennstoffe. Für ein knisterndes Kaminfeuer kommt ausschließlich trockenes Holz in Frage. Nur so ist ein sicherer und umweltschonender Betrieb gewährleistet. Für die Behaglichkeit spielt auch die Holzart große eine Rolle. Mit Buchenscheitholz erhält man das schönste Kaminofenfeuer. Verwendet man Hölzer wie Eiche, Fichte oder Birke, kann man das Flammenbild durch Beimischen von Buchenholz verbessern. Absolut tabu sind lackiertes, laminiertes oder imprägniertes Holz, denn beim Verbrennen freigesetze Stoffe können der Umwelt, dem Kamin und dem Schornstein schaden.

 

Bild Ofengalerie Thaler.jpeg.jpg
Ofengalerie Thaler: Ein Kamineinsatz kann nahezu überall platziert werden. (© Ofengalerie Thaler)
Bild Ruegg Cubeo_mittel.jpg
Rüegg "Cubeo": Vier Glasseiten eröffnen eine Rundumsicht auf das Flammenspiel. (© Rüegg)
Bild IMG_0972_2[1].jpg
Karlhuber Kachelöfen: Die neuen Kaminöfen bieten einen großen Gestaltungsfreiraum. (© Karlhuber)