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Lifestyle | 13.06.2017

Ein Lebensgefühl auf zwei Rädern

Eine Vespa ist mehr als ein Motorroller. Sie ist ein Stück italienisches Lebensgefühl. Der Zweirad-Experte Ginzinger in Weng (www.ginzinger-weng.at) führt die Traditionsmarke seit dem Vorjahr. Chefin Birgit Ginzinger im Interview mit der INNVIERTLERIN über Stil und Qualität und was die Faszination einer Vespa ausmacht. Unten findest du außerdem den Link zum Gewinnspiel über einen Vespa-Gutschein im Wert von 490 Euro!

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© Fotografie Katharina Wisata

Sie führen in Ihrem Geschäft die Marken Ducati und Kawasaki – und seit dem Vorjahr auch die Traditionsmarke Vespa. Was ist für Sie das Besondere an einer Vespa?

Mich fasziniert an italienischen Marken, dass sie es schaffen, Stil und Qualität miteinander zu verbinden wie kaum andere Hersteller. Wenn man sich vor allem die Modelle der Marke Vespa von deren Beginn an bis jetzt ansieht, fällt auf, dass sie bereits damals ein gewisses Stilschema verwendet haben, dem sie bis heute treu geblieben sind. Sie strahlen aus, dass es nicht viel bedarf, um schön zu sein.

 

Wem würden Sie eine Vespa empfehlen?

Eine Vespa kann ich jedem empfehlen. Da der Roller von 50 bis 300 ccm erhältlich ist, spielt er geschwindigkeitstechnisch alle Stückerl. Die Vespa eignet sich für Jugendliche ab 15 Jahren ebenso wie für den Easy-Rider mit Sinn für Ästhetik, der nicht nur ein Nutzfahrzeug sucht.

 

Rollerfahren liegt voll im Trend. Im Vorjahr wurden so viele Vespas zugelassen wie noch nie. Ist eine Vespa besonders im städtischen Bereich eine gute Alternative zum Auto?

Auf jeden Fall, da man durch die Wendigkeit und den geringeren Verbrauch klar im Vorteil ist. Doch auch im ländlichen Bereich ist sie für viele eine kostengünstige Alternative zum Zweitauto. Und der Führerschein Code 111 für den 125-ccm-Roller ist mit sechs Fahrstunden in der Fahrschule schnell gemacht. Man fährt keinesfalls „nur“ mit einem Roller, man fährt mit einer Vespa. Dieser Unterschied ist wichtig, denn mit einer Vespa versprüht man immer auch einen Hauch italienischen Charme.

 

Sie führen den Motorrad- und KFZ-Betrieb, den Ihre Eltern gegründet haben, seit mehr als zehn Jahren. Frauen in dieser Branche sind immer noch ungewöhnlich. Was sind Ihre Erfahrungen?

Ich bin seit 25 Jahren in dieser Branche tätig, und in den vergangenen 15 Jahren ist es sichtlich „normal“ geworden, dass auch Frauen in traditionellen Männerberufen erfolgreich sind. Fachliches Wissen ist die Grundvoraussetzung, doch es braucht auch Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen für den Einstieg in diese Arbeitswelt. Ich bin dankbar für die Akzeptanz und das Vertrauen meiner Kunden und kann jede Frau nur dazu ermutigen, keine Scheu vor klischeehaften „Männerberufen“ zu haben, wenn sie Spaß daran hat. Es gibt mittlerweile sehr gute Netzwerke, die Frauen bei der Entscheidungsfindung mit Know-how unterstützen.

 

!!!Gewinnspiel!!!

Die INNVIERTLERIN verlost einen Vespa-Gutschein im Wert von 490 Euro von Ginzinger in 4952 Weng. Einfach schnell das Formular hier ausfüllen! (Teilnahmeschluss ist am 19. Juli 2017.)