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Lifestyle | 19.04.2021

Duft(er)-Ratgeber

Düfte verleihen uns Selbstbewusstsein, unterstreichen unsere Persönlichkeit und werden oft Teil unseres Markenzeichens. Dementsprechend schwer und lang ist oft die Suche nach dem richtigen Parfum. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit ein paar Tricks Ihren Signature-Duft finden.

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© Shutterstock

Düfte verleihen uns Selbstbewusstsein, unterstreichen unsere Persönlichkeit und werden oft Teil unseres Markenzeichens. Dementsprechend schwer und lang ist oft die Suche nach dem richtigen Parfum. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit ein paar Tricks Ihren Signature-Duft finden. 

 

Gute Vorbereitung ist alles 

Das gilt auch beim Parfumkauf. Studieren Sie im Vorfeld Ihre bisherige Parfumsammlung und suchen Sie gezielt nach Düften oder dessen Noten, die Ihnen schon immer gefallen haben. Wer bei der Wahl seines Parfums überhaupt kein Risiko eingehen möchte, sollte sich außerdem vorab über seinen Hauttyp informieren. Was es damit auf sich hat, verraten wir Ihnen weiter unten. Fakt ist: Am Ende erspart Ihnen dieses Wissen eine Menge Zeit und bewahrt Sie vor der falschen Wahl. 

 

 

Das perfekte Timing 

Wer etwa plant, nach der Arbeit der Parfümerie einen Besuch abzustatten, sollte noch einmal neu planen. Denn laut Experten sollten Duftentscheidungen am besten früh am Morgen passieren, da hier die Nase noch nicht überreizt ist. Gute Laune ist übrigens auch ein Muss für die Duftwahl. Der Grund: Stress und Anspannung übertragen sich auf den Geruchssinn und die Nase wird automatisch empfindlicher. 

 

Die Art macht den (Duft-)ton!  

Bevor es an die Duftproben geht, gilt es,   sich zunächst für eine Parfumart zu entscheiden. Je nach Anteil des reinen Parfumöls wird zwischen „Extrait Parfum“, „Eau de Parfum“, „Eau de Toilette“ , „Eau de Cologne“ und „Eau Fraîche“ unterschieden. Während das klassische Parfum mit 15 bis 30 Prozent Duftstoffanteil am intensivsten riecht, ist das „Eau Fraîche“ mit ein bis drei Prozent wiederum sehr zurückhaltend. 

 

 

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Lassen Sie sich nicht täuschen! 

Wer bis jetzt immer das Parfum nach der Marke ausgewählt hat, hat bisher so einiges verpasst. Denn sowohl der Markenname als auch die Höhe des Preises sagt nichts über die Qualität des Parfums aus. Tatsächlich werden billige wie teure Kreationen meistens im selben Großunternehmen gefertigt. Statt auf die Augen sollte man also künftig lieber ausschließlich auf die Nase und seinen Geschmack vertrauen.

 

 

Der ultimative Test 

Duftstreifen mögen zwar inspirieren und die große Auswahl eingrenzen – für die finale Entscheidung sollte das Parfum jedoch auf dem Handgelenk aufgetragen werden. Denn je nach Alter, Hautbeschaffenheit, Hormonhaushalt sowie Lebensweise riecht ein Duft bei jedem Menschen anders. Während ölige Hauttypen auf frische Zitrusnoten setzen sollten, empfehlen Duftexperten bei trockener Haut wiederum, ein schweres Aroma als Basisnote zu wählen. Damit der Geruchssinn nicht überreizt wird, sollte nach jedem Duft an einem Schälchen Kaffee gerochen werden und maximal drei Parfums pro Tag getestet werden. Um wertvolle Duftmoleküle nicht zu zerstören, sollten nach dem Auftragen die Handgelenke übrigens auf keinen Fall aneinander gerieben werden. 

 

Gut Ding braucht Weile  

Wer sich nicht sofort für ein Parfum entscheidet, ist am Ende klar im Vorteil. Aufgrund der kurzen Verweildauer im Geschäft riecht man nämlich meist nur die Kopfnote eines Duftes. Diese verflüchtigt sich allerdings nach einer Zeit – was bleibt ist die Herz- und Basisnote. Daher unser Tipp: Geben Sie dem Duft mindestens vier Stunden Zeit, um sich zu entfalten, ehe Sie sich entscheiden. Sollten Sie den Duft nach einer halben Stunde noch stark riechen können, empfiehlt es sich gegebenenfalls, zu einem anderen zu greifen. Der Duft könnte langfristig als störend empfunden werden und sogar Kopfschmerzen verursachen. 

 

 

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Auftragen wie Coco 

Neben dem Parfum selbst hat das Auftragen einen wesentlichen Einfluss auf die Wirkung des Duftes. Coco Chanel sagte dazu einst, man solle das Parfum überall dort auftragen, wo man geküsst werden möchte.  Befolgt man den Rat der Modeikone, richtet man den Sprühkopf gezielt auf die Körperstellen, an denen die Haut besonders dünn ist, wie den Hals, die Handgelenke sowie das Dekolleté. Durch die Durchblutung bleibt der Duft lange auf der Haut präsent und riecht intensiver. 

 

Weniger ist mehr 

Gerade wenn man den Duft nach einer Zeit selbst nicht mehr riecht, tendieren viele dazu, öfter auf den Sprühknopf zu drücken. Neben Kopfschmerzen kann dies jedoch bei starker Sonneneinstrahlung sogar zu Hautirritationen führen. Deshalb lieber dezenter auftragen und  – falls nötig – im Laufe des Tages nachsprühen. Eine weitere Möglichkeit den Dufteffekt zu verlängern, ist vorab eine fetthaltige Bodylotion zu verwenden oder sich das Duschgel im Duft des Parfums zu kaufen. 

 

 

Die optimale Lagerung 

Um die Lebenszeit seines geliebten Parfums zu verlängern, sollte es unbedingt an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Anstatt dem Badezimmer sollte also lieber auf Schränke im Vorhaus oder im Schlafzimmer ausgewichen werden, wo der Flakon als Blickfang platziert werden kann.