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Lifestyle | 06.06.2022

Design-Reise

Die Alpenrepublik Österreich, das Design-Mekka Italien, der geheimnisvolle Orient: Wir unternehmen eine inspirierende Reise in die Welt des Designs und machen es uns auf perfekt durchdachten Möbeln gemütlich – auf Stil-ikonen wie auf Newcomern. Da kommt Urlaubsfeeling deluxe auf!

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© Dedon

Herrliche Lagunen, endloser Strand, türkisblaues Wasser, tropisches Klima, moderne Architektur, Lounge-Möbel zum Entspannen: Was eignet sich besser, um in Urlaubsstimmung zu kommen. „Gehe einmal im Jahr dorthin, wo du noch niemals warst“, rät der Dalai Lama. So wollen wir auf unserer virtuellen Design-Reise Neues entdecken, aber auch zeitlose Klassiker würdigen, die bei ihrer Entstehung ganz klar eines waren: ihrer Zeit voraus. Gutes Design ist auf der ganzen Welt zu Hause. Manchmal verbünden sich Design und Natur. Manchmal stehen sie in krassem Gegensatz.

Herausragende Namen, interessante Erfolgsgeschichten. Auf unserer Rundreise von Österreich bis in den Orient begegnen wir herausragenden Namen wie Wittmann, Team 7, Artemide, Vitra, Dedon, Rolf Benz, Alape oder Rahimi & Rahimi und tauchen in ihre Erfolgsgeschichten ein. In Zusammenarbeit mit renommierten Designern stellen sie unverwechselbare Einrichtungsgegenstände her, die international geschätzt werden. Besonders angetan haben es uns Indoor- und Outdoormöbel, die sich wie Urlaub anfühlen. Das Schönste dieser Reise ist am Ende: mit ästhetischen Sofas und Stühlen, stimmungsvoller Beleuchtung sowie farblich abgestimmten Kissen, exklusiven Teppichen, Kuscheldecken und Kunstobjekten lässt sich dieses Urlaubsgefühl auch im Eigenheim herbeizaubern.

Deutschland/Philippinen

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© Dedon

Dedon: Zum einen steht der Name für außergewöhnliche Gartenmöbel, zum anderen für eine Lebens- und Erfolgsgeschichte – jene des Gründers Bobby Dekeyser. Sein Aufstieg als Profi-Fußball-
torwart wurde durch eine Verletzung abrupt gestoppt. Was folgte, war die Revolution des Outdoor-Livings. Mit der bahnbrechenden Idee, wetterfeste Flechtmöbel mit einer neu entwickelten Faser zu bauen, begann 1990 ein großes Abenteuer. Dedon hat die talentiertesten Flechter auf den Philippinen mit an Bord und gilt mit weltweit über 100 Niederlassungen als wichtiger Vorreiter in der Outdoormöbel-Branche.

 

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© Rolf Benz

Rolf Benz: Der begeisterte Polsterer und Jungunternehmer Rolf Benz begann schon früh, mit traditionellem Design zu brechen und reihte Möbelstücke flexibel aneinander. In den 80er-Jahren fing die Designmarke für Premium-Sofas aus dem Schwarzwald an, die Welt zu erobern. Die Möbelstücke fanden den Weg ins Theater, in Museen, Schlösser und sogar auf Meeresklippen.

 

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© Alape

Alape: Alapes Waschtische und Waschbecken aus glasiertem Stahl stehen seit Jahrzehnten für Formenvielfalt und ästhetische Lösungen in der Badarchitektur. Alape wurde 1896 von Adolf Lamprecht im deutschen Penig als Betrieb für Email-Produkte gegründet. 125 Jahre später blickt das Unternehmen mit 170 Mitarbeitern erfolgreich auf Referenzen rund um den Globus.

 

Italien

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© Instabilelab

Alessi bis Zanotta: Italienisches Design – das ist Eleganz, Experimentierfreudigkeit und Tradition. Nirgendwo sonst lässt sich „La Dolce Vita“ derart genießen. 

Das Besondere: Exklusivität und Klassik existieren im Design-Mekka Italien genauso selbstverständlich nebeneinander wie der Ferrari neben dem Fiat 500. Gerade im Norden, rund um die Metropole Mailand, entstand ein dichtes Netz an experimentierfreudigen und traditionsreichen Familienbetrieben, die seit Generationen eine fruchtbare Symbiose aus Kultur und Industrie bilden. Vorreiter für den Siegeszug italienischen Produkt- und Möbeldesigns waren unter anderem Alessi, Brionvega, Danese Milano, Gufram oder Zanotta.

Lang ist die Liste heute: Klingende Namen wie Artemide, B&B Italia, Boffi, Bonaldo, Cassina, Hermes oder Paola Lenti trugen ebenso dazu bei, dass „Made in Italy“ ein Synonym für angesagten Lifestyle wurde. Ob puristisch oder opulent, ob Sofa-Klassiker oder edle Wandgestaltung: Designlegenden und Newcomer eroberten sich ihre Daseinsberechtigung. Diese Toleranz und Offenheit sind es, die italienische Designermöbel bis heute kennzeichnen.

 

Schweiz

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© vitra

Vitra: Die Erfolgsstory begann 1950, als der Eames Fiberglass Chair als erster Stuhl mit Kunststoffschale auf den Markt kam – eine damals bahnbrechende Innovation. Mit dem Ziel des Schweizer Gründerpaares Willi und Erika Fehlbaum, erschwingliche Designmöbel zu produzieren, wurde der Grundstein für einen ganzen Möbel-Kosmos gelegt. Internationale Klassiker wie den Eames Lounge Chair, den Plastic Chair oder den Panton Chair kennt heute nahezu jeder.

 

Unser Tipp: 

Vitra Design Museum (Deutschland)
In Weil am Rhein, an der Grenze zur Schweizer Stadt Basel, sind das 1989 erbaute Museum (die Mobiliarsammlung umfasst nahezu alle bekannten Industriedesigner) und der knapp 30 Meter hohe Aussichtsturm „Vitra Slide Tower“ ein wahrer Wallfahrtsort für Designbegeisterte.

Österreich

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© Team7

TEAM 7: Der Naturholzmöbel-Pionier aus dem Innviertel hat sich mit seiner Hommage an das Handwerk mit Holz international zu einer unverwechselbaren Marke etabliert. Das Leitbild lautet: „Wir arbeiten mit dem besten Designer der Welt zusammen: der Natur.“ Seit sechs Jahrzehnten entwerfen kreative Köpfe Massivholzmöbel, die den Ökogedanken mit zeitgemäßem Life-
style verbinden. Gewürdigt wurde dieser Weg bislang mit rund 60 Designauszeichnungen wie dem Red Dot Design Award.

 

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© Wittmann

Wittmann: Ein Familienbetrieb in fünfter Generation, der für edles Interieur und Exklusivität steht. In den 1950er-Jahren entwickelte sich das 1896 gegründete Unternehmen von Niederösterreich aus zu einer international renommierten Polstermöbelmanufaktur, die heute in mehr als 50 Länder weltweit exportiert. Große Namen ihrer Zeit wie Johannes Spalt, Jean Nouvel, Matteo Thun oder Paolo Piva trugen ihre Designhandschrift bei. Ein großes Erbe hat Wiener-Werkstätte-Gründer Josef Hoffmann hinterlassen, dessen bahnbrechende Entwürfe bis heute nur von Wittmann
reeditiert werden dürfen.

 

Modern Orient

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© Rahimi & Rahimi

Rahimi & Rahimi: Ein Teppich verleiht jedem Raum eine Atmosphäre von Wohnlichkeit und Behaglichkeit. „Um sich lange daran erfreuen zu können, sollte man auf handgefertigte Teppiche aus Naturfasern und nachhaltigen Kunstfasern setzen“, erklärt Mag. Ali Rahimi. Bei Rahimi & Rahimi in Wien (www.rahimi.at), übrigens eines der größten und renommiertesten Teppichfachgeschäfte Europas, findet man von Läufern und Kelims, von Klassikern und modernsten Designrealisierungen alles, was das Herz begehrt. Nicht umsonst pilgern viele Oberösterreicher ins Fachgeschäft im Palais Szechenyi nach Wien. Absolut im Trend sind Teppiche von Designern wie Jan Kath, Vivienne Westwood oder Paul Smith. „Ein edler Teppich verbessert nicht nur die Raumakustik, als Wohnaccessoire wertet er jeden Raum auf und wird immer mehr auch zur beliebten Wertanlage. „In unserer hauseigenen Werkstatt kann jeder Teppich gereinigt, gefärbt und auch repariert werden. Außerdem legen wir höchsten Wert auf Fairtrade-Zertifizierung“, so Mag. Ali Rahimi, dem beste Beratung im Fachgeschäft oder auch auf Wunsch bei den Kunden zu Hause enorm wichtig ist.