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Lifestyle | 09.09.2020

Der Garten im Herbst

Wer jetzt schon liebevoll seinen Garten auf den Herbst vorbereitet, wird nächstes Jahr noch mehr Freude an ihm haben. Denn gut gepflegt ist schon gewonnen!

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© Shutterstock

So schnell wie heuer ist der Sommer noch nie vergangen. Kein Wunder, durch den Lockdown wurde unser aller Leben ein bisschen entschleunigt. Viele Gartenbesitzer hat es in ihr grünes Reich gezogen – zum Gärtnern, Jäten, Ernten, Relaxen, aber auch, um all das aufzuholen, was in den vergangenen Jahren liegen geblieben ist. Gute Vorbereitung ist schon die halbe Miete, wenn es darum geht, sein Glück auch nächstes Jahr im Garten zu finden – und genau deswegen starten wir im Herbst damit, ihn frühlingsfit zu machen!

Zauberwort Rückschnitt. Nichts wie ran an die Heckenschere, denn wer jetzt den Busch stutzt, kann sich im Frühling an frischem Grün und schönen Blüten erfreuen! Geschnitten werden darf aber nicht alles, Rosen und Frühblüher werden erstmal sich selbst überlassen, während es Gehölzen wie Birken, Pappeln, Ahorn, Obstbäumen und Hecken an den Kragen geht. So können sie sich verjüngen und im nächsten Jahr kräftig wachsen. Das Motto für den Rückschnitt im Herbst? Lieber zu wenig als zu viel, so kann sich die Pflanze wunderbar erholen. 

Atmungsaktiver Boden. Im Herbst fallen Blätter … und was sich beim Herbstspaziergang wunderschön anfühlt, nämlich über einen roten und goldenen Teppich zu laufen, bereitet dem Gartenbesitzer gerne mal Probleme. Wer die Laubberge Laubberge sein lässt, wird im Frühling mit gelben Stellen im Rasen bestraft. Denn gerade bei Regen kann eine Laubschicht schnell den Rasen darunter zum Faulen bringen. Vorsicht: Laubbläser versprechen zwar eine flotte Arbeit, allerdings können sie Tiere, die im Garten überwintern, verletzen oder sogar töten. Besser zur klassischen Harke oder zum Rasenmäher greifen. Übrigens: Laub eignet sich als schönes Herbstgesteck!

 

 

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© Shutterstock

Beete wollen Winterruhe. Auch der letzte Kürbis wurde geerntet? Dann sollten Gemüsebeete und brach liegende Flächen jetzt vorsichtig gelockert werden. Kleinstlebewesen dürfen durch einen Spatenausstich nun in wenig aktive und sauerstoffarme Tiefen befördert werden, um dort sprichwörtlich neues Leben reinzubringen. Effektive Mikroorganismen sind eine tolle Methode, um das Leben im Boden anzukurbeln. Eine Schicht Mulch schützt vor Frost und verbessert die Bodenqualität. 

Pflanzen setzen und überwintern. Der Herbst ist die ideale Zeit, um Zwiebelblumen zu pflanzen, da diese noch vor dem Winterbeginn wurzeln und nach der Winterruhe ordentlich anschieben. Im Frühling werden wir für die harte Arbeit mit den schönsten Blüten belohnt – garantiert! Für empfindliche Kübelpflanzen hingegen heißt es: ab nach drinnen. Pflanzen, die die Blätter abwerfen wie Fuchsien, Granatapfel und Bleiwurz freuen sich über eine Unterbringung im Gartenhäuschen oder Keller, mediterraner Rosmarin und Zitrusbäumchen mögen es hell und sehr kühl. Hier am besten einen Blick ins Fachbuch werfen – oder einen Gartenprofi zu Rate ziehen. 

Tipp: Multikraft-Expertentalk. EM-Workshop, Vorträge, spannende Einsichten: Mit Anfang September gibt es endlich wieder Veranstaltungen am Stumplhof der Firma Multikraft, aber auch Webinare, an denen man bequem von zu Hause aus teilnehmen kann. Den Auftakt macht am 4. September 2020 das EM-Café, wo man sich mit anderen Pflanzenliebhabern austauschen kann. Termine und Infos unter www.multikraft.com