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Lifestyle | 15.02.2021

Der Berg ruft!

Seit mehr als 30 Jahren ist Messe Wels-Geschäftsführer Robert Schneider begeisterter Skitourengeher. Uns hat der 54-jährige Welser zwei seiner Lieblingstouren in Oberösterreich verraten.

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© Shutterstock

Ein Gespräch mit Robert Schneider über das Skitourengehen verwandelt sich schnell in die Sehnsucht, selbst die Tourenski anzuschnallen und loszustarten. So ist es auch dem 54-Jährigen gegangen, als er vor 30 Jahren das erste Mal auf eine Skitour ging. Seither vergeht kein Winter, wo er nicht unterwegs ist. Sein bevorzugtes Gebiet: das freie Gelände. „Es ist einfach ein abwechslungsreiches Naturerlebnis. Sowohl der Aufstieg als auch die Abfahrt sind echte Highlights“, schwärmt der gebürtige Welser, der bis zu zwanzig Skitouren im Jahr geht. Bevor es jedoch auf die heißersehnte Tour geht, rät Schneider zur sorgfältigen Vorbereitung. „Das Wichtigste ist, den aktuellen Lawinenwarnbericht zu prüfen. Bei Stufe 3 sollte man die Tour gut kennen und Hänge über 30 Grad Neigung meiden. Bei Stufe 4 sollte man auf keinen Fall mehr gehen. In puncto Wetter gilt es, auf Wind und gute Sicht zu achten.“ Ist alles im grünen Bereich, macht der Geschäftsführer der Messe Wels den Ausrüstungscheck. Neben der obligatorischen Grundausrüstung bestehend aus Tourenski, Tourenskischuhe, Tourenbindung, Felle sowie Stöcke hat er auch immer eine Sicherheitsausrüstung bei sich. „Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, eine Lawinenschaufel sowie eine Lawinensonde sollte man bei jeder Tour dabei haben. Bei manchen meiner Touren nehme ich zusätzlich noch einen Airbag-Rucksack mit“, rät der dreifache Familienvater. Wenn möglich, setzt der sympathische Tourengeher auf erfahrene Begleitung.  „Alleine zu gehen, ist immer ein hohes Risiko.“ 

Das gilt im besonderen Maße für Anfänger und Ungeübte, die vor allem bei der Handhabung des Materials und der Gehtechnik zu Beginn Hilfe benötigen. Statt gefährliche Tiefschneetouren sollten zunächst Aufstiege in einfachem Gelände mit Abfahrten auf Pisten gewählt werden. Uns hat der erfahrene Skitourengeher seine persönlichen Tourenhighlights in der Umgebung verraten. 

 

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© Guenter Guni, Robert Schneider, STMG/Christian Parzer

Pistentour am Kasberg 

Vollkommene Ruhe, klare Bergluft und ein Panorama, das in Erinnerung bleibt: Das sind die Eigenschaften, die den Kasberg bei Grünau im Almtal zum Lieblingsberg der Oberösterreicher machen. Neben Skifahrern haben ihn schon längst leidenschaftliche Pistengeher für sich entdeckt. Gestartet wird vom Parkplatz der Kasberg-Talstation. Von dort aus hat man die Wahl zwischen einer leichten und einer mittelschweren Tour. Ist die Entscheidung gefallen, geht es in der Aufstiegsspur entlang der Piste zum Gipfelglück. Dort wartet auf die Skitourengeher das sogenannte „Aussichtspodium vor dem Toten Gebirge“ wie die Aussicht vom Kasberg in Richtung Süden gerne genannt wird. Die Abfahrt ins Tal erfolgt über die bestens präparierte Piste.

 

Spezialtipp: Ein besonderes Highlight am Kasberg bilden die „Skitouren-Donnerstage“ und die „Vollmond-Pistengeher-Tage“, bei denen Skitourengeher von 17 bis 22 Uhr der Aufstieg bis zur Sepp-Huber-Hütte erlaubt ist.

 

Mehr Infos finden Sie unter:

www.skisport.com/Kasberg

 

Dauer: 2 bis 4 Stunden

Länge: 5,8 bis 9,5 km je nach Aufstiegsvariante

Schwierigkeit: leicht bis mittel

 

 

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© Guenter Guni, Robert Schneider, Shutterstock, STMG/Christian Parzer

Naturidylle am Karleck

Die Skitour an der oberösterreichisch-steirischen Grenze ist ein echtes Pilgerziel für Skitourengeher. Durch ihren leichten Schwierigkeitsgrad ist sie auch bestens für Anfänger geeignet. Die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten auf das 1.582 Meter hoch gelegene Gipfelkreuz des Karlecks erlauben es, die Tour an die eigene Kondition und die gegebenen Witterungen anzupassen. Oben am Gipfel angekommen, erwartet die Skitourengeher ein einzigartiger Panoramablick auf das Gartnertal und das Ennstal. Die Abfahrt kann variabel gewählt werden und ist selbst bei nicht ganz optimalen Schneeverhältnissen möglich. 

 

Mehr Infos finden Sie unter: 

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at

 

Dauer: 2 Stunden 53 Minuten

Länge: 6,38 km

Schwierigkeit: leicht, für Anfänger geeignet

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© Guenter Guni, Robert Schneider, Shutterstock, STMG/Christian Parzer