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Lifestyle | 10.01.2022

Der Alltags-Mini

Der Mini Cooper 5-Türer hat ein moderates Facelift erhalten und schaut so gut aus wie noch nie. Was gleich bleibt: ausgeprägter Fahrspaß und feines Go-Kart-Feeling!

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© Oberösterreicherin/DK

Einen Mini wollte ich schon immer  – und zwar am liebsten Baujahr 1977, wie ich selbst, und in British Racing Green. Diesem satten Dunkelgrün, das dem Wagen so gut steht wie sonst keine Farbe. Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, darauf warte ich noch. Dafür durfte ich den neuesten Mini Cooper 5-Türer testen und war vom ersten Moment an in den kleinen Flitzer verliebt. 

Dass es vielen Menschen ähnlich wie mir geht, zeigt sich während der Testzeit. Man wird regelmäßig darauf angesprochen, der Mini wird beäugt, begutachtet und für fabelhaft befunden. Das hat zum einen mit dem moderaten Facelift zu tun, das ihm zuteilwurde. Es wurden lediglich Kleinigkeiten nachgeschärft. Gott sei’s gedankt, denn was gut ist und sich seit Jahrzehnten bewährt, darf gern so bleiben, wie es ist. Auf der anderen Seite kommt unser Testwagen mit John Cooper Works Trim daher (5.000 Euro Aufpreis). Dabei sind neben den Einfassungen der Scheinwerfer, des Kühlergrills und der Heckleuchten zum Beispiel auch Türgriffe und die Mini-Logos vorne wie hinten in hochglänzendem Schwarz gehalten. Neu ist, dass die supercoolen Heckleuchten im Union-Jack-Design jetzt zur Serienausstattung gehören.

 

Der pickt auf der Straße. Mit seinen fünf Türen ist unser Testwagen zudem weitaus praktischer im Alltag als seine dreitürigen Kollegen. Der Kofferraum ist klein, schluckt den Wochenend-
einkauf aber ohne Murren. Dafür fährt man auf dem Heimweg gern den einen oder anderen Kilometer mehr, weil: Fahrspaß ist selbstredend mit an Bord. Unser Testwagen ist mit einem 136 PS- starken Motor ausgestattet, der exklusiv im BMW Motorenwerk in Steyr gefertigt wird. Dieser sorgt in Kombination mit der Siebengang-Automatik für einen starken Antritt und satten Durchzug. Das klingt auf dem Papier nicht wahnsinnig aufregend, sorgt beim Fahren aber für ein breites Grinsen. Besonders in den Kurven pickt der Mini wie auf Schienen. Dieses Gokart-Feeling, einfach typisch Mini und großartig!

Ebenfalls typisch Mini ist der Preis. Das Basismodell kostet schon gut 25.000 Euro, mit der Sonderausstattung kommt das Testmodell auf stolze 43.000 Euro. Das muss man sich erst einmal leisten können – und vor allem auch wollen!

 

Der Frauen-Check

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© Hersteller

Flirtfaktor: Hervorragend! Der kleine Flitzer im wunderschönen „British Racing Green“ ist ein absoluter Hingucker.

Familienfreundlichkeit: Mit seinen fünf Türen bewährt sich der Mini im Familienalltag. Mit mühsamem Klettern auf die Rücksitze ist es vorbei!

Shoppingtauglichkeit: Der Kofferraum ist überschaubar, aber wer eine Transportkarosse will, kauft ohnehin keinen Mini (-;

Das gefällt uns zum Mini Cooper: lässiger Shopper aus leicht gepolstertem Nylon von Mandarina Duck (€ 130)