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Lifestyle | 27.11.2017

Costa Rica – willkommen im Paradies

Gemeinsam mit Tochter Tina bereiste Coffee Consultant und Barista Josef Kirisits aus Kronstorf vergangenen Februar Costa Rica. Fazit: Das grüne Paradies Mittelamerikas ist in jedem Fall eine Reise wert.

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Der Vulkan Arenal in Costa Rica mit dem Arenal-See (© Shutterstock)

Dass Kaffee die große Leidenschaft von Unternehmer Josef Kirisits ist, hat der Inhaber der Firma Gemeos mit erfolgreichen Eigenmarken wie „Caffè Gemelli“ und „Cafe Peppino“ bereits bestens bewiesen. Nun plant der Coffee Consultant und Barista in seiner Heimatgemeinde Kronstorf eine Schaurösterei, wo die Besucher bei einer Genussreise alles rund um den Kaffee erfahren und auch erlernen können. Bevor das ehrgeizige Projekt allerdings im nächsten Sommer eröffnet werden soll, machte sich der Kaffeespezialist mit Tochter Tina auf nach Costa Rica, um sich dort auf vier unterschiedlichen Farmen direkt bei Kaffeebauern Informationen aus erster Hand zu holen. Dabei lernten sie das Land kennen und lieben. Ein bisschen Zeit zum Ausspannen am Strand war natürlich auch eingeplant.

Die Schweiz Mittelamerikas. „Costa Rica zählt mit Sicherheit zu den Top-Ländern, was Kaffeeanbau betrifft. Aber auch für Urlauber hat Costa Rica einiges zu bieten“, schwärmt Josef Kirisits. Grüne Täler, steile Gebirgsketten, schlafende sowie aktive Vulkane, geschützter Regenwald und weitläufige Karibikstrände – in Costa Rica kommen Naturliebhaber, Wassersportler und Sonnenanbeter voll und ganz auf ihre Kosten. Das kleine Land zwischen Nicaragua und Panama besticht durch eine unglaubliche Vielfalt.

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Coffee Consultant und Barista Josef Kirisits begutachet den Kaffee in seiner ursprünglichsten Form.

Sicheres Land. „Ich würde Costa Rica als die Schweiz von Mittelamerika bezeichnen. Dort leben rund fünf Millionen Einwohner, es ist mit Abstand eines der sichersten Länder Mittelamerikas, und man kann das Wasser direkt aus dem Wasserhahn trinken. Außerdem sind die Menschen extrem freundlich“, erzählt Josef Kirisits. Entlang der Küsten (im Westen grenzt Costa Rica an den Pazifik, im Osten an den Atlantik) findet man traumhafte Strände mit luxuriösen Boutique-Hotels genauso wie kleine, familiäre Unterkünfte. Sämtliche Wassersportarten können entlang der Küsten ausgeübt werden. Vor allem Surfer finden in Costa Rica ein wahres Paradies vor.

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Josef Kirisits und Tochter Tina (l.) zu Besuch auf der Kaffeefarm „La Perla del Cafe“

Vielseitiges Urlaubsland. Abseits der Badestrände übt die Mangrovenküste eine besondere Faszination auf Besucher aus. Im Landesinneren kann man die Vegetation des Regenwaldes mit seiner reichen Pflanzen- und Tiervielfalt erkunden. „Wir besuchten die Chayote Lodge, eine Kaffeefarm, die sich in einer Höhe von 1.500 Metern befindet. Wenn man um sich blickt, findet man eine einmalige Szenerie und eine Farbenpracht, die einem Malkasten gleicht“, kommt Kirisits aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Auch für Wanderfreunde hat Costa Rica einiges zu bieten. So kann man zum Beispiel durch Vulkankrater wandern und beim Gang über meterhohe Hängebrücken die Schönheit des Regenwaldes entdecken. Für richtige Abenteurer laden Felswände und Hänge zum Klettern ein. Nicht umsonst beherbergt Costa Rica zahlreiche Nationalparks, die zum Teil wegen ihrer einzigartigen Ökosysteme von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden.

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Tina Kirisits auf einer Hängebrücke im Regenwald

Besuch auf der Coffee-Farm. Und wie schaut es mit dem leiblichen Wohl aus? „Äußerst gut“, erklärt Feinschmecker Josef Kirisits. „Es gibt eine klassische mittelamerikanische Küche mit Steaks und Süßkartoffeln, aber auch Reis, Hühnchen und Bohnen. An der Küste gibt es übigens exzellente Meeresfrüchte.“ Für all jene, die nach Costa Rica reisen, hat Tina Kirisits einen besonderen Tipp parat: „Absolut sehenswert ist die Doka Estate Farm in Sabanilla de Alajuela nahe dem bekannten Poás Volcano National Park. Die äußerst gepflegte Kaffee-Farm bietet Touristen bei einer geführten Tour einen guten Überblick zum Thema Kaffee – von der Herkunft über den Anbau und die Verarbeitung bis hin zum exportfähigen Rohkaffee“, erzählt Tina. Die FH-Studentin hat die Leidenschaft für Kaffee von Papa Josef geerbt und ist bei Gemeos für Marketing und Sales verantwortlich.


REISEINFOS:

Anreise:

In Costa Rica gibt es drei internationale Flughäfen. Von Frankfurt gibt es Direktflüge nach San José.

Beste Reisezeit:

Die Hochsaison startet Ende November und endet im April. Während dieser Zeit bleibt es auf einer Rund­reise durch Costa Rica bis auf ein paar gelegentliche Regengüsse trocken. 

Einreise:

Österreichische Staatsangehörige können für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen mit einem Reisepass visafrei nach Costa Rica einreisen. Bei einem Transitflug über die USA sind gesonderte Einreisebestimmungen zu beachten. So benötigen Sie zum Beispiel ein ESTA-Formular oder ein Visum. Infos zu Costa Rica-Reisen:

www.costa-rica.com
www.chayotelodge.com
www.caffe-gemelli.at
www.cafe-peppino.at
www.gemeos.at