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Lifestyle | 22.10.2019

Cheers!

Die österreichischen Sekthersteller feiern am 22. Oktober den Tag des Sekts. Wir haben hinter die Kulissen des prickelnden Weins geblickt und verraten euch die besten Tipps und leckersten Rezepte zum Korkenknallen.

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© Shutterstock

Der 22. Oktober bildet als Tag des österreichischen Sekts alljährlich den Auftakt in die Sekthochsaison. Dabei laden die österreichischen Sekthersteller Sektinteressierte an einem „Tag der offenen Kellertüre“ in ihre Kellereien ein, damit diese sich gemütlich verkostend der Vielfalt des österreichischen Sekts nähern können. Zugleich werden anhand von Kellerführungen Einblicke in die Besonderheiten der einzelnen Produktionsschritte gewährt. Und man erfährt, inwiefern diese Qualität und Charakter des Endprodukts beeinflussen. Wir haben fünf Dinge, die man über Sekt wissen sollte, zusammengefasst.

Infos zum Tag des Sekts: www.oesterreichsekt.at

 

Dom Pérignon – der Erfinder? Der viel zitierte Mönch Dom Pérignon hat den Champagner nicht erfunden, diesen allerdings in seiner Aufgabe als Kellermeister der Abtei von Hautvillers entscheidend weiterentwickelt, etwa durch qualitative Maßnahmen hinsichtlich Weingartenarbeit, Herstellung des Grundweins, der Kunst der Assemblage oder in Sachen Verschluss. Davor war der Schwaumwein einfach der nicht gänzlich vergorene Wein, der in Flaschen gefüllt wurde und durch seine Gärung Kohlensäure bildete.

Das richtige Glas! Das ideale Sektglas ist farb­los, in Glasqualität und Form dem edlen Charakter des Sekts entsprechend. Zugleich sollte es aber auch funktionsgerecht sein. Waren es früher Champagnerschalen und enge Sektflöten, so geht der Trend heute in eine bauchigere, tulpenartige Form. Diese Form fördert das Aufsteigen der Kohlensäure als feine Perlenketten, die so genannte „Perlage“. Dafür ist auch wichtig, dass die Sektgläser nur bis zu etwa zwei Drittel gefüllt werden. So kann sich der Duft voll entfalten. Beim Kauf eines Sektglases darauf achten, ob dieses einen Moussierpunkt hat – eine kleine aufgeraute Stelle am Boden der Glastulpe. Diese führt zu einem punktuellen Aufsteigen der Kohlensäurebläschen.

Die richtige Lagerung. Sekt verlässt die Kellerei bei optimaler Reife, daher ist eine weitere Lagerung grundsätzlich nicht erforderlich. Wird jedoch eine größere Menge auf Vorrat gekauft, ist Sekt kühl und dunkel zu lagern. Für die Kühlung reicht die normale Kühlschranktemperatur, wobei der Sekt darin zwölf Stunden belassen werden sollte, um auf die ideale Trinktemperatur zu kommen.

Die richtige Lagerung. Sekt verlässt die Kellerei bei optimaler Reife, daher ist eine weitere Lagerung grundsätzlich nicht erforderlich. Wird jedoch eine größere Menge auf Vorrat gekauft, ist Sekt kühl und dunkel zu lagern. Für die Kühlung reicht die normale Kühlschranktemperatur, wobei der Sekt darin zwölf Stunden belassen werden sollte, um auf die ideale Trinktemperatur zu kommen.

Kalt oder warm? Sekt wird natürlich kühl getrunken. Die ideale Trinktemperatur von weißem Sekt liegt bei 5 bis 7°C, von Rosé bei 6 bis 8°C und von rotem Sekt bei 7 bis 9°C. Die Serviertemperatur sollte etwas niedriger sein. Wird Sekt allerdings zu stark gekühlt, kann sich sein Bukett nicht richtig entfalten. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, die Gläser im Kühlschrank vorzukühlen.


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Apfelstrudel-Drink: 3 cl Vodka, 3 cl Apfelsaft, am besten naturtrüb, 1 Prise Zimt. Das Glas mit Sekt auffüllen. (© Shutterstock)
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Herbstlicher Aperol-Drink: 3 cl Aperol, 3 cl Cranberry-Saft, 3 cl Soda. Das Glas mit Sekt auffüllen. Rosmarin und Orangen zum Dekorieren. (© Shutterstock)