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Lifestyle | 18.08.2022

CBD vs. CBN vs. CBG vs. CBC vs. THC: Was ist der Unterschied?

Lesen Sie hier alles darüber!

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© Shutterstock

Jeden Cannabis-Liebhaber begleiten diese ominösen Kürzel mit drei Buchstaben durch das tägliche Leben. Doch am Ende des Tages wissen nur wenige genau, worum es sich dabei handelt. Diesen kleinen Wissensmangel unserer treuen Kunden werden wir in diesem Beitrag beseitigen. Du musst es Dir nicht einmal merken, denn Du kannst diese Seite einfach als Favorit abspeichern und so immer wieder wie in einem Lexikon nachsehen. Wir werden hier jede einzelne Abkürzung im Detail erklären:

 

  •       CBD, das steht für Cannabidiol.
  •       CBN, das heißt Cannabinol.
  •       CBG ist die Abkürzung für Cannabigerol.
  •       CBC heißt ausgeschrieben Cannabichromen.
  •       THC steht für Tetrahydrocannabinol.

Cannabidiol (CBD) – Für Entspannung und Wohlbefinden

CBD und THC sind wohl die bekanntesten Wirkstoffe der Hanfpflanze. Beides kann man am besten in einer späteren Wachstumsphase der Hanfpflanzen gewinnen. Insgesamt werden heute ungefähr 110 unterschiedliche Cannabinoide in der Hanfpflanze vermutet. Das Genialste ist aber, dass auch im menschlichen Endocannabinoid-System, kurz ECS, welches zu unserem Zentralnervensystem gehört, Cannabinoide auf natürliche Weise vorkommen.

Der größte Unterschied von CBD vs. THC ist auf jeden Fall die berauschende Wirkung. Während THC definitiv high macht, was bei bestimmten medizinischen Therapien genutzt wird, hat CBD keinerlei berauschende Wirkung. Deswegen kann man in Österreich auch CBD mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,3 Prozent und in Deutschland von weniger als 0,2 Prozent rezeptfrei in jedem beliebigen Geschäft kaufen. Sie können CBD über Hi Eye sogar nach Hause liefern lassen.

CBD hat viele positive Wirkungen auf den menschlichen Körper, die zum Teil schon gut medizinisch erforscht sind. Deswegen ist auch die Anwendung von CBD so sicher geworden, dass man es beliebig kaufen kann. Aber nicht alle der folgenden Wirkungen sind ausreichend wissenschaftlich belegt. Dennoch werden diese von vielen Kunden bereits in Eigenregie genutzt. Zu diesen positiven Wirkungen von CBD gehören:

  •       Reduktion von Stressgefühlen und Entspannung
  •       Verbesserung des Schlafes
  •       Schmerzlinderung
  •       Muskeln entspannen bei Krämpfen
  •       Entzündungen hemmen
  •       Besseres Gefühl bei Rheuma
  •       Weniger Übelkeit bei Chemotherapie wie bei Kamille oder Ingwer
  •       Angebliche Wachstumshemmung von Tumoren

Cannabinol (CBN) – Für besseren Schlaf

Das Verhältnis von CBN vs. CBG wird dadurch ausgedrückt, dass Cannabinol aus den älteren Pflanzen gewonnen wird. Damit ist eine spätere Wachstumsphase der Hanfpflanze gemeint und nicht eine ältere Sorte. Hingegen wird CBG praktisch nur aus Jungpflanzen und Hanfsamen gewonnen. Cannabinol wird aus THC durch Oxidation und Erhitzen gewonnen. Alte getrocknete Hanfpflanzen haben weniger als ein Prozent CBN, wodurch es hieraus praktisch nie gewonnen wird.

Cannabinol dockt hauptsächlich an den CB2-Rezeptoren an, welche als Teil des Immunsystems bekannt sind. Im Gehirn bindet es sich aber auch an die CB1-Rezeptoren. Leider gibt es aktuell fast nur Studien zur Wirkung bei Tieren. Aber aufgrund der Erfahrungen von anderen Kunden kann man schon sagen, dass CBN vs. CBD seine Stärken in Bezug auf besseren Schlaf entwickelt. Cannabinol wird aber auch eine entzündungshemmende, analgetische und antibakterielle Wirkung nachgesagt. Es soll angeblich leichter Krämpfe lösen. Auch zum Anregen des Appetits wird es von einigen Menschen verwendet.

Cannabigerol (CBG) – Für die Augen

Wie wir schon beim Cannabinol im vorigen Abschnitt erklärt haben, unterscheiden sich CBN vs. CBG durch das Alter der Hanfpflanzen. Cannabigerol wird großteils aus jungen Pflanzen gewonnen. Das liegt einfach daran, weil es sich später im Wachstumsprozess in CBD und THC verwandelt. Es handelt sich also per definitionem um eine Vorstufe von CBD. In den Hanfsamen ist auch eine geringe Konzentration an CBG enthalten.

Die Anwender von Cannabigerol schwören auf die ausgezeichnete Wirkung bei Augenproblemen. Es senkt angeblich den Augeninnendruck und sorgt so für mehr Tränen. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf die Stimmung und die Haut aus. Etliche Kunden berichten auch von besserem Schlaf. Jetzt sollten wir uns auch die Kehrseite der Medaille ansehen.

CBG wirkt überhaupt nicht bei Schmerzen oder Verdauungsproblemen. Das unterscheidet es massiv von CBD. Außerdem wirkt CBD eher appetitreduzierend, während CBG den Appetit eher anregt. Zusammen wird aus CBG und CBD aber eine kleine Wunderwaffe der Natur. Dabei entwickeln die beiden Stoffe eine großartige synergetische Wirkung.

Cannabichromen (CBC) – der Spezialist für die Haut

CBC vs. CBD wird eindeutig dadurch definiert, dass sich Cannabichromen nicht im Endocannabinoid-System, kurz ECS, des Körpers an die CB-Rezeptoren bindet. Stattdessen dockt das CBC an die TRPV-Rezeptoren an, welche für das Wahrnehmen von Temperaturschwankungen verantwortlich sind. TRPV steht hier für “Transient Receptor Potential V”.

Dieser Rezeptor hat mehrere Typen und Funktionen. So lässt uns der TRPV1 Brennen und Schärfe empfinden. Wenn sich die TRPV1-Kanäle der Haut öffnen, fühlen wir in einem Hautareal eine Erwärmung durch eine Entzündung. Das bringt uns auch schon zur speziellen Anwendung für Cannabichromen.

CBC wirkt besser bei Reizungen und Unreinheiten der Haut sowie bei Akne. Wer also in verschiedenen Bereichen an Entzündungen der Haut, Akne oder gar Neurodermitis sowie Psoriasis leidet, schmiert besser CBC als CBD auf den befallenen Bereich. Damit sollte die Beziehung von CBD vs. CBC klar sein, was nicht heißt, dass CBD keine Wirkung diesbezüglich hat. CBC wirkt bei Hautproblemen einfach besser, obwohl das bisher noch nicht durch repräsentative medizinische Studien bewiesen werden konnte, weil fast keine dazu durchgeführt werden.

Tetrahydrocannabinol (THC), der Stoff zum Abheben

THC ist der berauschende Stoff aus der Hanfpflanze, von dem man high wird. Das hat ihm das Gerücht eingebracht, dass er illegal wäre, weil Kiffen grundsätzlich nicht erlaubt ist. Das stimmt so aber ganz und gar nicht. Denn THC ist in Österreich und Deutschland nur nicht frei erhältlich, genauso wie viele andere Medikamente.

Ganz im Gegenteil: THC ist nicht illegal, sondern wird von Ärzten bei bestimmten Leiden sogar oft wegen seiner guten Wirkung eingesetzt. So werden Therapien von Spastiken bei Multipler Sklerose oftmals mit der Konsumation von THC im Sativex Spray begleitet. Dieser wird direkt in die Mundhöhle gesprüht. Canemes Kapseln werden zum Behandeln von Nausea oder Emesis bei Krebspatienten eingesetzt, die das von der Chemotherapie bekommen können. Generell sind die folgenden Wirkungen von THC wissenschaftlich gut belegt:

  •       Schmerzen lindern,
  •       Appetit anregen,
  •       Brechreiz mindern,
  •       Muskeln entspannen.

Fazit zu CBD, CBN, CBG, CBC und THC

Die Unterschiede der verschiedenen Wirkstoffe in der Hanfpflanze haben wir damit erklärt und bieten Ihnen erneut diese Seite als Lesezeichen zum oftmaligen Nachschlagen an. CBD können Sie sich heute problemlos über Plattformen wie Hi Eye direkt nach Hause liefern lassen. Da die Wirkungen aller dieser Stoffe ähnlich sind, können Sie mit den frei erhältlichen Formen wie CBD, CBN, CBG oder CBC auch vieles erreichen, ohne den Arzt konsultieren zu müssen.