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Lifestyle | 29.06.2021

CBD-Produkte ins Ausland mitnehmen – Was ist zu beachten?

Lesen Sie hier alles darüber!

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© Shutterstock

CBD-haltige Mittel wie CBD-Öl erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie können beispielsweise Schmerzen und Entzündungen lindern, zudem verhelfen Cannabidiol-Präparate zu einem besseren Nachtschlaf und angenehmen Entspannungsgefühl. Der nicht psychoaktiv wirkende Inhaltsstoff CBD der Hanfpflanze hat in den letzten Jahren zahlreiche Konsumenten und Fürsprecher gewonnen. Auch Mediziner sind immer mehr von ihm überzeugt und setzen Cannabidiol beispielsweise bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Multiple Sklerose, Epilepsie sowie psychischen Problemen ein. Dass viele Menschen auch im Urlaub nicht darauf verzichten wollen bzw. können, versteht sich von selbst.

Grenzwerte für THC-Gehalt in CBD-Mitteln innerhalb Europas

Die Legalisierung von CBD-Öl und Co. schreitet weltweit voran, jedoch verfügt jedes Land über eigene gesetzliche Bestimmungen. Unterschiede gibt es vor allem im Bereich des zugelassenen THC-Gehalts. Das psychoaktive Tetrahydrocannabinol befindet sich auch in CBD-Produkten. Damit sie nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, wird der THC-Anteil stark eingeschränkt. Je nach Urlaubsziel ist er unterschiedlich hoch. In den europäischen Ländern stellen sich die Grenzwerte wie folgt dar:

 

  • 1,0 Prozent: Schweiz
  • 0,3 Prozent: Luxemburg, Österreich, Tschechien
  • 0,2 Prozent: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Ungarn, Zypern

 

0,0 Prozent gelten in Albanien, Andorra, Armenien, Bosnien-Herzegowina und der Slowakei.

Vorschriften bezüglich CBD in weiteren Ländern

Island

Es gibt zwar kein völliges Verbot von Cannabidiol in Island, jedoch finden sich starke Einschränkungen. Problematisch ist, dass der rechtliche Status gesetzlich nicht spezifisch definiert ist. Grundsätzlich gilt: Der Hanfanbau mit Pflanzen, die weniger als 0,2 Prozent THC enthalten, ist erlaubt. Dagegen steht, dass Tetrahydrocannabinol als illegal angesehen wird, womit sämtliche Präparate, die auf Cannabis basieren, verboten sind. Somit müssen CBD-Produkte frei von THC sein. Eine Ausnahme stellen vom Arzt verschriebene Mittel dar.

Kanada

Als erstes Industrieland weltweit hat Kanada THC-haltige Cannabisprodukte legalisiert. Somit sind auch der Verkauf, Erwerb und Konsum von CBD-Mitteln generell erlaubt.

Monaco

Cannabis ist in dem Staat illegal. Dies gilt für jegliche Verwendung von Produkten, die aus der Hanfpflanze hergestellt werden, gleich, ob  für den Freizeit- oder medizinischen Gebrauch.

Montenegro

Der Anbau von Hanf darf ausschließlich für Samen sowie Fasern, die für Lebensmittel bestimmt sind, erfolgen. Der Verkauf und die Verwendung von anderen Cannabisprodukten sind nicht gestattet.

Nordmazedonien

Im Jahr 2016 wurde das Gesetz zur Kontrolle von Suchtstoffen und psychotropen Substanzen in Nordmazedonien geändert. Seitdem sind der Anbau und die Verarbeitung von Cannabis erlaubt. In den Apotheken besteht die Möglichkeit, CBD-Produkte wie Öl, Blüten etc. mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent rezeptfrei zu erwerben. Cannabidiol-Produkte mit einem höheren Anteil erfordern ein ärztliches Rezept.

Norwegen

In Norwegen sind nur CBD-Medikamente legal, d.h., sie bedürfen einer Verschreibung. Ihr THC-Gehalt darf nicht mehr als ein Prozent aufweisen. Andere Verwendungen sind ausdrücklich verboten.

USA

Legalisiert wurde in folgenden Bundesstaaten der USA die Nutzung von Cannabis zum Freizeitgebrauch für Personen ab 21 Jahren:

 

  • Alaska
  • Arizona
  • Colorado
  • Illinois
  • Kalifornien
  • Oregon
  • Maine
  • Massachusetts
  • Michigan
  • Montana
  • Nevada
  • New Jersey
  • New Mexico
  • New York
  • Vermont
  • Washington