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Lifestyle | 20.10.2020

Bewusst und dankbar leben

Im Herbst wird traditionell Erntedank gefeiert. Auch der Mensch kann das tun und so zu innerer Zufriedenheit und Gelassenheit finden. Die zertifizierten Humanenergetiker helfen dabei.

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© Shutterstock

Der Herbst bringt uns ein prächtiges Farbenspiel in der Natur und für Gabriele Straub, Kinesiologin aus Wels, auch jede Menge Möglichkeiten, innere Zufriedenheit zu finden. „Auch wenn dieser Herbst anders ist als im Vorjahr“, sagt sie. „Der Zeitgeist belastet, das Lebensgefühl spürt sich anders an. Es gibt Unsicherheit, wo Fröhlichkeit und Unbeschwertheit war, Angst, wo Liebe und Mut hingehören.“
Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Darum sind für Straub alle – besonders die Frauen als Hüterinnen der Gemeinschaft – aufgefordert, ihre Emotionen, das Herz, sprechen zu lassen und aus der Angst zu gehen, um wieder in ein lebenswertes Leben zu finden. Das Zauberwort lautet für sie „Bewusst-sein“. Bewusst atmen, sich bewusst bewegen, sich bewusst entscheiden für Zufriedenheit und Gelassenheit, bewusst dankbar sein. In einer stressigen Situation gilt es, diese zuerst bewusst wahrzunehmen. Dann rät die Expertin, sich aufrecht hinzustellen, Kinn nach oben, Brust heraus, Schultern nach unten, locker zu lassen und anschließend ganz bewusst fünf tiefe Atemzüge zu nehmen. „Es ist wichtig, sich dabei Zeit zu lassen und tief durch die Nase ein- und durch den Mund wieder auszuatmen“, erklärt sie. „Immer wenn man in einer stressigen Situation derart fünf Mal tief ein- und ausatmet, bringt man seinen Körper dazu, sich sofort zu entspannen und auf Gelassenheit zu schalten. Es ist körperlich gar nicht möglich, Stress zu verspüren, wenn man tief in den Bauch atmet!“
Ärger, Angst und Stress blockieren zudem die Energie im „Dreifachen Erwärmer“, einem Meridian, der ausgleichend und beruhigend wirkt. Eine Übung, um diese Blockade zu lösen: Mit den Mittelfingern sanft an den äußeren Enden der Augenbrauen klopfen, dabei die Augen langsam nach oben rollen und einmal nach unten. „Das Augenkreisen aktiviert das Gehirn und ermöglicht, emotionalen Stress loszulassen“, so Straub. 

 

Klarheit finden und danach leben. Durch die Corona-Pandemie befindet sich die Welt in einer interessanten Zeit. Täglich wird man von verschiedensten, zum Teil sehr widersprüchlichen Meldungen überflutet. „Die gesundheitliche, aber auch die politische Situation kann als belastend empfunden werden“, sagt Ulrike Hickl, Energetikerin aus Steyr. „Gerade jetzt ist es wichtig, mit Klarheit seine Position zu finden, danach zu handeln und zu leben.“
Als Humanenergetikerin weiß sie um die Kraft der Gedanken und deren Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden. Destruktive Gedanken, Zukunftsängste und Sorgen können sowohl die Seele als auch den Körper schädigen. „Um dem entgegenzuwirken, halte ich es für wichtig, immer wieder einen Schritt zurückzutreten, um die Situation aus einer weiteren Ebene zu betrachten“, erklärt Ulrike Hickl. „Dabei geht es nicht um ein Verdrängen belastender Ereignisse. Vielmehr geht es um das Wahrnehmen des Positiven, das gleichzeitig im Leben präsent ist.“ 

Sie empfiehlt zum Beispiel einen Waldspaziergang oder eine Wanderung, die den Körper stärken. Dabei bewusst die Sonne auf der Haut oder den Wind im Haar zu fühlen – das verbindet mit der Natur und den ursprünglichen Kräften. Auch ein Gespräch mit dem Partner oder mit Freunden, ein Spiel mit den Kindern vermittelt Momente der Heiterkeit und Inspiration. „Den Fokus auf diese Momente der Freude zu richten und dabei Dankbarkeit zu empfinden, hebt die Schwingung des gesamten körperlichen und energetischen Systems“, betont die Expertin. „Herausforderungen können so leichter gemeistert werden.“

 

Singen für Leib und Seele. Magdalena Pühringer ist zertifizierte Singleiterin für heilsames und gesundheitsförderndes Singen für Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäuser und leitet mit einer Kollegin Singkreise in ihrem Umkreis. „Singen macht nicht nur Spaß“, sagt sie. „Studien belegen mittlerweile, dass es auch gesund ist und Körper und Seele guttut.“ Durch die tiefere Atmungstätigkeit wird mehr Lungenkapazität ausgeschöpft, die Herz-Kreislauf-Tätigkeit angeregt und so kommt mehr Sauerstoff ins Blut und damit in den gesamten Körper.
Ganz erstaunlich wirkt sich das Singen auch auf das Immunsystem und den Hormonhaushalt aus: Der Antikörper Immunglobulin A, der in den Schleimhäuten der Atemwege sitzt, wird bereits nach kurzer Zeit verstärkt erzeugt und kann somit Krankheitserreger bereits beim Eindringen außer Gefecht setzen. Das so genannte Wohlfühlhormon Oxytocin wird vermehrt produziert. Dieses bewirkt, dass man sich sicher und geborgen fühlt. Auch Beta-Endorphine werden produziert, die das Angst- und Schmerzerleben reduzieren. Gleichzeitig sinkt der Stress-Hormonspiegel bzw. Cortisol-Spiegel. 
„Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass es sich um eine Art des Singens handelt, die nicht von musikalischen Ansprüchen geleitet wird, sondern bei der es vorrangig um ein stressfreies, lustvolles Erleben von Stimme und Musik geht“, erklärt Magdalena Pühringer. Mein Ausbildungsleiter Wolfgang sagt immer: ,Es gibt keine Fehler, nur ,Variationen‘ und das finde ich sehr treffend.“ 
Singen im Kreis mit anderen fördert außerdem den Gemeinschaftssinn. „Die Gruppe wird als Klangkörper erlebt“, erzählt die Expertin, die auch Mitglied beim Verein „Sing dich gesund“ ist. „Die verbindenden Elemente sind dabei Harmonie, Rhythmus und der Inhalt eines Liedes. In Zeiten wie diesen mit Social Distancing ein besonders wichtiger Aspekt. Denn: Singen verbindet uns allezeit – so lautet auch der Titel meines selbstgeschriebenen Liedes.“

 

Mehr Infos: www.energetik-ooe.at