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Lifestyle | 31.10.2014

Bart-Zeit

Von Rauschebart bis Schnauzer: Bärte sind cool und voll im Trend. Wem welche Bartform steht und wie man ihn richtig pflegt – wir haben die Antworten! Plus: Warum sich viele Männer im November wieder einen Schnauzer wachsen lassen!

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Je länger ein Bart ist, umso mehr Pflege braucht er.

(Foto: Shutterstock)

 

 

Hollywood-Stars wie Brad Pitt, Bruce Willis und Gerard Butler haben es vorgemacht: Sie tragen Bart und sehen verdammt lässig damit aus. Auch bei uns lassen immer mehr Männer ihre Gesichtsbehaarung wachsen. Schließlich steht sie seit jeher für Kraft und Männlichkeit schlechthin. 

Doch ein schöner Bart will ordentlich gepflegt werden. „Grundsätzlich gilt: Je    länger ein Bart ist, umso mehr Pflege benötigt er“, sagt Gudrun Leitner, Friseurmeisterin aus Haid. „Besonders ein rustikaler Rauschebart, wie ihn junge Männer jetzt gern tragen, muss regelmäßig shampooniert und getrimmt werden. Sonst sieht er schnell ungepflegt aus.“

 

Täglich waschen muss sein

Die tägliche Wäsche des Bartes ist ein Muss, weil sich im Lauf des Tages Schweiß und Essensreste in den Haar-zwischenräumen ansammeln. Am bes-ten erledigt man(n) das gleich mit der Dusche. Einfach die Barthaare mit einer pH-neutralen Seife einschäumen und gründlich mit warmem Wasser ausspülen. Anschließend den Bart mit einem Handtuch abtupfen und bloß nicht föhnen! Das könnte zu Hautirritationen führen und die Barthaare austrocknen.

 

Pflege für den Bart

Es gibt sogar spezielle Produkte eigens für die Bartpflege – zum Beispiel von Esbjerg und Golddachs. Sie halten den Bart weich und geschmeidig. Bart-Öle etwa bändigen störrische Haare und pflegen die Haut unter dem Bart. Bart-Wax (auch Bart-Wichse genannt) gibt dem Bart ausreichend Halt und Form und sorgt zudem für gesunden Glanz.

Wer seine Gesichtsbehaarung wachsen lässt, sollte allerdings bedenken, dass ein Bart nicht unbedingt jünger macht – besonders wenn dieser bereits ergraut ist. „Wobei ein gepflegter Dreitagebart immer gut ankommt“, meint Leitner. „Wichtig ist, dass er regelmäßig im Form gebracht wird und die Konturen gut ausrasiert werden. Besonders die Oberlippe sollte immer freigehalten werden. Das schätzen Frauen spätestens beim Küssen!“

Nicole Madlmayr

 

Aktion: Movember

Männer, die sich im November einen Schnurrbart wachsen lassen, sind Teil der weltweiten Initiative „Movember“. Dieser Begriff setzt sich aus „Moustache“ (englisch für Oberlippenbart) und dem Monat „November“ zusammen. Sinn der Aktion ist es, auf die Männer-Gesundheit aufmerksam zu machen. Zwar befürworten laut einer Umfrage von marketagent.com sechs von zehn Befragten eine jährliche Vorsorgeuntersuchung, aber lediglich 37,4 Prozent der österreichischen Männer zwischen 20 und 69 Jahren lassen sich tatsächlich regelmäßig untersuchen. Jeder Fünfte war überhaupt noch nie bei einer Vorsorgeuntersuchung.

So funktioniert’s:

1.
Setzt euch dafür ein, die Gesundheit von Männern nachhaltig zu verbessern. Meldet euch bei movember.com an.

2.
Beginnt am 1. November glatt rasiert und lasst euch 30 Tage lang einen Schnurrbart wachsen.

3.
Gentlemen schummeln nicht! Keine Vollbärte, keine Spitzbärte, keine falschen Schnurrbärte.

4.
Nutzt die Macht eures Schnurrbarts, um Unterhaltungen über die Männergesundheit anzuregen und Gelder für die Prostata- und Hodenkrebsforschung zu sammeln.

5.
Jeder „Mo Bro“ sollte sich immer und überall wie ein echter Gentleman verhalten!

 

Frauen können übrigens auch mitmachen, indem sie zur „Mo Sista“ werden und einen „Mo Bro“ unterstützen!

Mehr Infos: www.movember.com