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Lifestyle | 19.01.2023

Entspannungstechniken für Hunde

Es war ein langer und harter Tag auf der Arbeit.

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Foto: pixabay.com

Es war ein langer und harter Tag auf der Arbeit. Den ganzen Tag sind Sie von A nach B gehetzt, haben Aufgaben erledigt, neue hinzubekommen und wussten vielleicht auch gar nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht. Jeder hat einmal so einen Tag. So geht es manchmal auch dem Freund des Menschen. Auch Hunde haben mal mehr und mal weniger Tage voller Stress. Gründe dafür können genauso vielfältig wie beim Menschen sein: Zu viel Action, Schlafmangel, Dauerbereitschaft und noch so einiges mehr. Manch ein Hund kann selbst schon die freudige Begrüßung an der Tür als Stress erleben. Daher ist es auch wichtig, dass Ihre Fellnase sich hin und wieder so richtig entspannen kann. Entdecken Sie hier drei tolle, erprobte Tipps für einen entspannten Hund.

Die audio-visuelle Entspannung

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Foto: https://images.pexels.com/

Experten haben untersucht, inwieweit Hunde sich bei Musik und Fernsehen entspannen können. Und das Ergebnis überrascht. Die liebevollen Vierbeiner können sich genau wie sein Herrchen oder Frauchen wunderbar während des Medienkonsums entspannen. Es kommt nur auf das richtige Programm an. Mithilfe eines Trackers wurden Angstniveau während des Konsums sowie Schlafqualität und Ruhezeit nach dem Konsum untersucht. Das Resultat war, dass Hunde sich besonders bei Schlager- und Jazzmusik wunderbar entspannen können. Ähnliche Erfolge verzeichneten Comedyserien oder Formate mit komödiantischen Inhalten wie Netflix's „Bridgerton“ oder die allseits beliebte Serie „Friends“. Je dunkler oder mysteriöser der Film, desto unruhiger war die Ruhephase des Hundes.

Es spricht also nichts dagegen, sich mit Ihrem Hund abends auf die Couch zu kuscheln und dabei komödiantische Formate zu schauen oder dem Klang des melodischen Jazz zu lauschen.

Massage und Körperpflege

Ein Bad ist für die meisten Hunde keine ideale Entspannungsmöglichkeit. In vielen Fällen sorgt das Baden oder Duschen sogar noch für mehr Stress. Dennoch gibt es Entspannungstechniken, die die Körperpflege integrieren. Wenn Sie Ihren Hund beispielsweise mit einer weichen Bürste streicheln oder bestimmte Massagetechniken anwenden, sinkt der Stresslevel Ihres Lieblings. Da stehen die Vierbeiner den Menschen in nichts nach. Dabei müssen Sie Ihren Hund nicht stundenlang massieren. Die erwünschte Entspannung erfolgt bei einer richtigen Massage bereits innerhalb weniger Minuten.

Die konditionierte Entspannung

Einen richtig gestressten Hund zu beruhigen, ist manchmal keine leichte Aufgabe. Besonders, wenn der größte Stress durch die Trennung von Ihnen ausgelöst wird. Dies resultiert dann meist in lautem Geheule, während Sie nicht Zuhause sind. Experten raten daher zu einer konditionierten Entspannung. Sie können damit Ihrem Hund beibringen, sich automatisch zu entspannen. Dies ist jedoch mit viel Training verbunden und funktioniert nicht von jetzt auf gleich. Geduld ist hier wirklich eine Tugend, denn jeder Hund reagiert anders darauf. Im Grunde genommen geht es darum, seinem Hund etwas zu geben, was er mit Ihnen und der gemeinsamen Entspannung verbinden kann. Sobald dieser Gegenstand, wie beispielsweise ein Schal oder ein Teddy, hervorgeholt wird, fühlt sich der Hund automatisch entspannter. Diese Verbindung wird anhand einiger Trainingsschritte vom gemeinsamen Entspannen bis zum alleinigen Entspannen antrainiert bzw. konditioniert werden. Überstürzen Sie hierbei nichts, denn sonst bringt die gesamte Konditionierung auch wenig.

 

Es ist allgemein bekannt, dass ein zu hoher Stresslevel auf Dauer nicht gesund ist. Genauso ist dies auch bei Ihrem kleinen Liebling. Daher nutzen Sie doch jede Gelegenheit gemeinsam mit Ihrem Hund zu entspannen. Dies fördert nicht nur die Gesundheit von Ihnen und Ihrem Freund, sondern auch die besondere Verbindung zwischen Ihnen.