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Lifestyle | 21.12.2021

Das Einkaufsverhalten von Frauen und Männern

Frauen und Einkaufsverbot – geht gar nicht. Aber nicht jede Frau geht um jeden Preis in den Kampf um das letzte Stück beim Schnäppchenkauf. Wie agieren Frauen und Männer im Vergleich, wenn es um das ewige Streitthema Shopping geht?

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Bildnachweis: TarasMalyarevich / clipdealer.de

In der technischen Domäne haben vielleicht noch mehr die Männer die Nase vorn. Beim Umgang mit Drucker und iPad haben viele Frauen aber längst erkannt, dass es nicht sinnvoll ist, auf den Kollegen zu warten, wenn Not am Mann – oder der Frau – ist. So manches Unternehmen zählt inzwischen auf ihre toughen Angestellten, die sich selbst zu helfen wissen und das eine oder andere technische Problem oftmals unkomplizierter lösen wie Männer. Beispiel gefällig? Die Anzeige für den Druckerstau leuchtet auf oder der Toner ist zu wechseln. Aufgaben, für die Männer in Führungspositionen inzwischen gern dazu neigen, zu delegieren.

 

Einkauf von Männern und Frauen

Es gibt ja viele Gebrauchsgegenstände, die von Männern und Frauen gekauft werden. Doch in der Art, wie eingekauft wird, zeigen sich doch interessante Unterschiede.

 

Einkaufsverhalten von Männern und Frauen im Überblick

 

Frauen

 

Männer

 

 

Internet

Handel

Internet

Handel

Tinte und Toner

56 %

 

69 %

 

Drucker

 

bevorzugt

44 %

 

Druckerpapier

 

36 %

30 %

 

Fotopapier

26 %

 

35 %

 

 

Interessant ist auch, dass das unterschiedliche Verhalten sich auch beim Drucken von Dokumenten spiegelt: Männer als auch Frauen bevorzugen den Druck daheim von wichtigen Texten. 92 % der Frauen und sogar 96 % der Männer. Nachrichten werden offenbar lieber gelesen, seltener. Hier sind sich Mann und Frau mit 32 % einig.

Deutlicher wird es aber, wenn es um die Reisevorbereitung geht. Die geplanten Routen drucken sich 70 % der Frauen aus, aber nur 61 % der Männer greifen auf dieses praktische Hilfsmittel für unterwegs zurück. Vielleicht haben die Herren der Schöpfung ein grenzenloses Vertrauen zu ihren mobilen Endgeräten oder dem Navi im Auto?

 

 

 

Die Frau – die begehrte Kundin

Spannendes Detail am Rande: Manche Elektronikkonzerne schlagen sogar Alarm. Die Zahl der weiblichen Kunden sinkt. In typischen Frauenfarben oder mit entsprechenden Produkten wird in definierten Bereichen verstärkt um die Frau als Kundin gebuhlt. Das erklärt vielleicht auch, warum in den letzten Monaten verstärkt Notebooks, Smartphones und andere Geräte in pastellfarbenen Ausführungen angeboten werden.

An der Einkommensschere hat das natürlich noch nicht so viel verändert. Noch immer sind Frauen beim Gehalt im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen massiv benachteiligt. Das ist in der Führungsebene ebenso zu bemerken wie in den unteren Bereichen, wo Frau sich durch ihr Wissen um die Nachhaltigkeit von Produkten und Fair-Trade zwar einen guten Ruf verschafft, dies aber in klingender Münze selten ausbezahlt bekommt.

 

Schlüsselfaktor für die Karriere: mentale Stärke

Frauen können richtig viel arbeiten, sie lösen Problemen und meistern Aufgaben, aber dabei kommen wichtige Dinge wie Netzwerken und Kommunikation mit Kollegen oftmals zu kurz. Vor allem stehen die meisten Frauen nicht gern im Mittelpunkt. Dabei wäre das für die eigene Karriere kein Fehler. Lieber mal das eigene Licht in den Scheffel stellen und sich für den Erfolg feiern lassen.