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Lifestyle | 26.11.2021

Fünf Tipps für mehr Zeit im Alltag

Zeit ist eines der großen ungelösten Phänomene. Egal ob auf der Arbeit oder in der Freizeit – irgendwie scheint sie immer knapp zu sein. Wie oft denkst du, dass du so gern etwas Bestimmtes tun würdest, wenn der Tag doch nur einige Stunden mehr hätte? Natürlich ist es unmöglich, zusätzliche Stunden in den Tag zu schummeln. Was du jedoch tun kannst, ist, im Alltag an der einen oder anderen Stelle etwas Zeit zu sparen. So bleibt noch genug vom Tag, um sich endlich den Dinge zu widmen, die dir am Herzen liegen.

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Foto: pixabay.com

1. Sei öfter offline

Die meisten Menschen bemerken gar nicht richtig, wie viel Zeit sie jeden Tag im Internet verbringen. Hier eine Nachricht gelesen, dort die E-Mails geschickt und ach, die süßen Katzenvideos könnte man sich ja auch kurz anschauen: So summieren sich diese Zeiten über den Tag hinweg. Wenig überraschend also, dass Menschen täglich durchschnittlich über zwei Stunden in den Sozialen Medien verbringen. Dem kannst du leicht entgegenwirken, indem du deine Handyzeit bewusst reduzierst. Wenn du pro Tag eine Stunde weniger am Smartphone bist, sind das sieben Stunden pro Woche und 28 Stunden im Monat – mehr als ein ganzer Tag. Außerdem ist es ein guter Tipp bei Einschlafproblemen, am Abend nicht mehr auf leuchtende Bildschirme zu schauen.

2. Die Familie in die Hausarbeit einbeziehen

Oft ist es leider immer noch so, dass Frauen die Mehrzahl an Aufgaben im Haushalt übernehmen. Das solltest du ändern! Vor allem wenn beide Partner arbeiten gehen, sollte die Hausarbeit fair aufgeteilt werden. Versuche außerdem, auch deine Kinder in die Hausarbeit mit einzubeziehen. Wenn du aus vermeintlich öden Aufgaben ein lustiges Spiel machst, macht die Arbeit sogar richtig Spaß. Ein weiterer Vorteil: Die Kinder lernen so, Verantwortung zu übernehmen und Ordnung zu halten.

3. Arbeite nach der inneren Uhr

Es ist ganz natürlich, dass wir Menschen nicht zu jeder Zeit gleich fit sind. Wenn du versuchst, mitten im Nachmittagstief die kognitiv anspruchsvollsten Aufgaben des Tages zu erledigen, wirst du dich unnötig abmühen. Vermutlich brauchst du doppelt so lange für eine Sache, die du morgens in der Hälfte der Zeit erledigt hättest. Sinnvoller ist es daher, dir darüber bewusst zu werden, wann du am leistungsfähigsten bist – und die schwierigsten Aufgaben in diese Zeit zu legen.

4. Aufgaben auslagern

Manche Aufgaben, mit denen wir uns im Alltag herumschlagen, machen einfach keinen Spaß. Überlege dir daher, ob du diese Dinge wirklich selbst erledigen musst. Manches lässt sich durch elektronische Lösungen vereinfachen. Im Haushalt können beispielsweise eine Spülmaschine das lästige Geschirrspülen und ein Saugroboter das Staubsaugen übernehmen. Andere Aufgaben kannst du zur Steigerung deiner Lebenszufriedenheit an eine Putzhilfe abgeben.

5. Das Eisenhower-Prinzip

Das Eisenhower-Prinzip ist eine Zeitmanagement-Methode, die du auf sämtliche Lebensbereiche anwenden kannst. Bei diesem Prinzip werden alle anstehenden Aufgaben anhand einer Matrix in die zwei Dimensionen Wichtigkeit und Dringlichkeit eingeordnet. Es entstehen also insgesamt vier Felder: Wichtig und dringend, wichtig und nicht dringend, unwichtig und dringend sowie unwichtig und nicht dringend. Das Ziel ist es, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden, welche Aufgaben du wirklich bearbeiten musst. Dinge, die nicht wichtig und nicht dringend sind, kannst du beispielsweise sofort vergessen. Dinge, die wichtig, jedoch nicht dringend sind, können stressfrei auf später verschoben werden. Aufgaben, die zwar dringend, jedoch nicht wichtig sind, lassen sich gut an andere Personen oder Mitarbeiter delegieren. Zuletzt bleiben nur jene Aufgaben übrig, die wichtig und dringend sind, die sofort von dir erledigt werden müssen.