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Lifestyle | 24.08.2021

CBD und EFSA: Zwei Abkürzungen, ein europäisches Problem

Seit 2017 ist in Österreich der Verkauf und der Konsum von CBD-Produkten erlaubt. Es handelt sich um Cannabiserzeugnisse, die keinen Rauscheffekt haben.

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© Shutterstock

Man kann cbd in Österreich kaufen, indem man sich in einen autorisierten physischen oder online Shop begibt. Falls Sie auf der Suche nach einem zuverlässigen Händler sind, können Sie die Produkte von Justbob ausprobieren, um sichere Waren aus europäischem Anbau zu genießen.

 

Viele Läden haben seitdem die Gelegenheit genutzt, um Teil dieses boomenden Geschäfts zu sein. Doch mit dem Geschäft ist auch der Regulierungsbedarf dieser Substanz gestiegen und nun warten wir noch auf Entscheidungen der Europäischen Union, um zu verstehen, was das Schicksal dieses Produkt sein wird.

 

Falls Sie mehr über die rechtliche Entwicklung und den Status von Cannabis in Europa wissen möchten, lesen Sie einfach weiter.

 

Bis zum Anfang der Zeit

 

Die Cannabispflanzen sind schon seit der Antike bekannt. Es ist auf jeden Fall richtig, von Cannabispflanzen in Pluralform zu reden. Denn es gibt nicht nur eine Cannabispflanze, sondern mehrere Sorten. Die bekannteste für den Freizeitkonsum ist bestimmt die Cannabis Sativa. Eine andere sehr verbreitete Variante wird als Nutzhanf benutzt, um Faser für Textilien und Papier herzustellen.

 

Diese Pflanze ist vielfältig einsetzbar. Die antiken Völker wussten schon diese zu schätzen und bauten sie intensiv an. Denn Hanf ist nicht nur eine wichtige Ressource für die Herstellung mehreren Materialien, er gilt auch als Super-Food und wurde deswegen schon in sehr alten Zeiten als Lebensmittel vor allem in Asien verwendet.

 

Aber das ist nicht das Ende von den mehreren Verwendungen von Cannabis. Einige Jahrzenten vor Christus in China begann die Karriere Cannabis in der Medizin. Diese Pflanze ist immer noch in der Liste von den heilenden Pflanzen der traditionellen chinesischen Medizin enthalten. Die Befunde in Bezug auf seine Anwendung begrenzen sich nicht nur auf China oder Asien. Auch in Europa sollte Cannabis für die Linderung von Magen- und Periodenschmerzen, aber auch gegen Fieber, Malaria und andere Krankheiten eingesetzt worden sein.

 

Was dann schiefgelaufen ist

 

Cannabis hat sich schon immer für seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte ausgezeichnet. Ein anderer Effekt, wofür allerdings Cannabis bekannt ist, ist seine berauschende Wirkung.

 

Diese Wirkung verursacht eine Veränderung auf Gedächtnis- und Wahrnehmungsebene. Dieser Rauschzustand wurde in einigen Kulturen in Ritualen sogar absichtlich hervorgerufen. In der konservativen Welt nach dem zweiten Weltkrieg war dieser jedoch nicht mehr erwünscht und in der Repressionswelle der 60er und 70er Jahre wurde diese Pflanze verbannt.

 

Das Ende der Toleranz segnete die Einführung von Cannabis in der Liste der gefährlichsten Substanzen der ONU. Dort befinden sich schwere Drogen wie zum Beispiel Heroin und andere Stoffe, die sich nicht für den Konsum eignen.

 

Der Schritt zurück nach vorne

 

In den 80ern war man zum ersten Mal in der Lage, einige Cannabinoide von Cannabis zu isolieren. Es wurden dadurch interessante Entdeckungen gemacht. Es wurde zunächst bestätigt, dass die Cannabispflanze tatsächlich kurative Eigenschaften besitzt und diese sind insbesondere einem Stoff zu verdanken zwar CDB. Gleichzeitig wurde auch festgestellt, dass ein bestimmter Stoff namens THC für den unerwünschten von Cannabis verursachten Rauschzustand verantwortlich ist.

 

Es wurden einige Studien über CBD durchgeführt und sie waren alle vielversprechend, sodass 2018 auch die Weltgesundheitsorganisation sich für eine Liberalisierung von CBD ausgesprochen hat, mit dem Zweck mehrere Studien zu ermöglichen.

 

Darauffolgend wurden Cannabis und CBD auf der Liste der ONU entfernt. Der Weg schien zu einer langsamen aber sicheren Liberalisierung zu führen.

 

Große Macht, große Verantwortung

 

Seitdem all die positiven Eigenschaften von CBD herausgefunden wurden, fingen die Länder an, die Lage für diese Substanz zu entspannen. In Österreich war zum Beispiel der Verkauf und der Konsum von CBD Produkte schon seit 2017 erlaubt, also bevor man auf europäischer Ebene in diese Richtung ging.

 

Die internationale Debatte hat die Europäische Union darauf aufgefordert, eine Stellung zu CBD zu nehmen. Vor allem ist man bei einem bestimmten Punkt in die Zwickmühle geraten.

 

CBD wird in der Regel per Mund genommen, indem man es entweder runterschluckt oder raucht. Somit könnte CBD als Lebensmittel gelten. In der europäischen Union sind wir zum Schutz der Verbraucher sehr vorsichtig, wenn es um die Einführung neue Lebensmittel angeht. Die European Food Safety Authority überprüft zu diesem Zweck sorgfältig, dass die essbaren Waren bekanntlich unbedenklich sind.

 

Dafür unterscheidet die EFSA zwischen nicht neuartig und neuartigen Lebensmitteln. Zu dies letzteren gehören Produkte, die in Europa vor 1997 nicht regelmäßig konsumiert wurden. Für diese benötigt man eine spezielle Genehmigung, um sie auf den Markt als Nahrungsmittel zu bringen. Mehr dazu: https://www.efsa.europa.eu/de/science/scientific-committee-and-panels/nda

 

CBD ist allerdings ein besonderer Fall. Denn Cannabis als Pflanze ist schon seit immer in Europa bekannt und diese gilt nicht als neuartig. Das ist allerdings nicht der Fall beim Isolat CBD, obwohl es dieses im Grunde genommen natürlich in dieser Pflanze beinhaltet ist.

 

Das ist der Grund, warum seit ein paar Jahren in Österreich der Verkauf von CBD in Lebensmitteln grundsätzlich nicht erlaubt ist. CBD-Produkte sind jedoch als Aroma-Produkte ganz legal erhältlich. Beim Kauf bei autorisierten Läden hat der Endverbraucher nichts zu fürchten, denn alles ist sehr streng kontrolliert.

 

*ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG