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Lifestyle | 27.08.2021

Tipps für einen stressfreien Umzug

So klappt es!

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Foto: shutterstock, fizkes

Ein Umzug ist in der Regel kein einfaches und vergnügliches Unterfangen. Nähert sich das Datum des Umzugs, so steigt der Stress und nicht nur die Arbeit, die man in ein solches Projekt stecken muss, sorgt für Kopfzerbrechen, sondern auch die Kosten, die dabei meistens entstehen.
Leider ist es so, dass heute Umzüge weitaus öfter stattfinden als noch vor einigen Jahren. Begründet liegt das in der Schnelllebigkeit der Gesellschaft. Unternehmen ändern ihre Strukturen und ihre Ausrichtung beinahe täglich und als Arbeitnehmer wird man schneller als man glauben will zu einem Spielball. Es geht vom Homeoffice in die neue Zentrale ins Ausland oder es erfolgt eine Versetzung im Inland.
Die Gründe für einen Umzug müssen natürlich nicht immer schlecht sein und heute gibt es beinahe so viel freiwillige wie unfreiwillige Umzüge.

Besonders erfreulich ist dabei, dass sich immer mehr junge Leute für das Land entscheiden und damit gegen die Stadt. Galt es noch vor wenigen Jahren als absolut uncool, nicht in einer der angesagten Großstädte zu wohnen, so bemitleidet man heute Menschen beinahe, wenn sie nicht die Möglichkeit haben sollten, hin und wieder den Trubel der Metropole hinter sich zu lassen.
Ein weiterer erfreulicher Grund zum Umziehen ist die Niederlassungsfreiheit, eine der Grundfreiheiten der EU. Die Europäische Union stellt es einem frei, in welchem der Mitgliedsländer man wohnt oder seinem Beruf nachkommt. Das erleichtert das Auswandern erheblich, auch wenn die bürokratischen Hürden noch deutlich minimiert werden könnten.

So klappt es mit dem stressfreien Umzug

Von den Gründen nun zum Umzug selbst. Bei diesem sind vor allem zwei Dinge entscheidend: eine ausreichende Vorlaufzeit und eine gründliche Planung. Es kann nicht gelingen, einen Umzug spontan und ohne genau Vorbereitung auf die Beine zu stellen. Ein solches Unternehmen ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Bevor es ans Umziehen geht, sollte mindestens drei Monate vor dem anvisierten Datum mit dem Planen begonnen werden. Das klingt nach viel Zeit, doch 12 Wochen sind schnell vorbei und dabei darf man nicht vergessen, dass es bei der Planung immer wieder zu Rückschlägen kommen wird und dass in der Regel neben den Vorbereitungen auch noch der Alltag bestritten werden muss.

Ein guter Start bei der Planung sind die Finanzen. Das ist vielleicht der unangenehmste Teil des gesamten Umzugs, aber wenn dieser erledigt ist, so kann man sich besser auf die Details konzentrieren. Bevor es also losgeht, sollte man sich die Frage stellen, wie viel man ausgeben möchte, ob man den Umzug vollkommen selbst gestaltet oder ein professionelles Unternehmen als Unterstützung bucht. Derartige Fragen erübrigen sich dann, wenn einem der Arbeitgeber bei einem Umzug unter die Arme greift und einen finanziell entlastet. Ist das nicht der Fall, so muss man sich leider auf erhebliche Kosten einstellen. Umzugsdienste sind teuer und bei diesen Kosten bleibt es leider nicht. In der neuen Wohnung oder im Haus muss in der Regel eine Kaution hinterlegt werden, während man oftmals Monate auf die Rückzahlung der Kaution der alten Wohnung wartet. Dazu kommen Neuanschaffungen, die es braucht, um sich am neuen Wohnort gemütlich einzurichten.

Angebote einholen – auf die moderne Art

Hat man sich also dazu entschieden, sich an einen professionellen Dienstleister zu wenden, so muss längst nicht mehr jeder infrage kommender Anbieter einzeln angeschrieben werden. Heute gibt es praktische Plattformen, in denen die Umzugshelfer praktisch gegeneinander mit ihren Angeboten antreten. Dazu braucht es bloß eine möglichst genaue Angabe des Transportvolumens, die alte und die neue Adresse und ein paar weitere Details. Schon nach wenigen Stunden gehen die ersten Angebote ein und sobald einen eines davon anspricht, lässt sich der Anbieter mit wenigen Klicks engagieren. Das erspart Ihnen viel Zeit und außerdem hat es den Vorteil, dass bereits in dieser Phase bestimmt werden kann, welche Services in Anspruch genommen werden. Möchte man den wertvollen und eleganten Schmuck lieber selbst verpacken oder bucht man das große Paket, bei dem der Dienstleister sogar das Verpacken und den Ab- und Aufbau von Möbeln übernimmt. Wie so oft handelt es sich dabei in erster Linie um eine Kosten- und um eine Zeitfrage. Wird früh genug geplant, so können derartige Details und das Für und Wider genau erörtert werden.

In den allermeisten Fällen geht bei einem Umzug alles in Ordnung, die Hausverwaltung ist einem behilflich und der Eigentümer zeigt sich kulant. Oftmals gilt hier der Grundsatz: „Der Ton macht die Musik“. Sollte es doch einmal zu unberechtigten Forderungen kommen, die im schlimmsten Fall sogar im gerichtlichen Streit enden, so schadet es nie, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese entlastet einen ungemein und sorgt dafür, dass in dieser ohnehin schon stressigen Phase viel Last von den Schultern genommen wird.

Letzte Details vor dem Umzug

Auf keinen Fall sollte man vergessen, sämtliche laufende Verträge, wie etwa Strom, Gas, Wasser und das Internet zu kündigen. Im Anschluss müssen die vielen Utensilien und die liebsten Kleidungsstücke, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, nur noch in den dazu passenden hochwertigen Umzugsmaterialien verpackt werden und schon kann die Reise in das neue Abenteuer starten.
Das Schöne an einem Umzug ist dabei die Tatsache, dass der Stress, der sich vor dem großen Tag kumuliert, genauso schnell wieder von einem abfällt. Binnen weniger Tage hat man es sich in der neuen Bleibe gemütlich gemacht und kann an die schönen Erinnerungen, die im alten Ort gesammelt wurden, mit etwas Nostalgie zurückdenken.