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Lifestyle | 15.07.2021

Was es vor dem Hundekauf zu beachten gibt

Viele Menschen können sich nichts Schöneres vorstellen, als ihr Leben mit einem flauschigen Vierbeiner zu teilen. Leider ist es trotzdem so, dass täglich Hunde im Tierheim abgegeben werden, weil ihre Besitzer mit ihrer Pflege überfordert waren. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, sich vorab darüber klar zu werden, ob man wirklich bereit ist, ein Tier bei sich aufzunehmen. Vor allem Welpen sind nämlich – auch wenn sie einem unfassbar viel Liebe geben – bisweilen nicht ganz leicht zu erziehen. Das Zusammenleben mit einem Hund kann eine tolle und bereichernde Erfahrung sein – wenn man einige Dinge beachtet.

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Foto: pixabay.com

Bin ich bereit für einen Hund?

Überlegen Sie sich genau, ob Sie in der Lage sind, sich um einen Hund zu kümmern. Nicht nur jetzt, sondern auch noch in zehn oder fünfzehn Jahren. Nur so werden Sie dauerhaft gemeinsam ein zufriedenes Leben führen. Können Sie, wenn Sie beispielsweise in Vollzeit arbeiten, dem Hund die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen? Haben Sie Zeit, regelmäßig mit ihm Gassi zu gehen, zu spielen und ihm Manieren beizubringen? Würden Sie auch Ihre Freizeit- und Urlaubsgestaltung an den Vierbeiner anpassen? Ist Ihre Wohnung groß genug und sind Hunde in Ihrer Mietwohnung überhaupt erlaubt? Und wie sieht es mit Ihrer finanziellen Belastbarkeit aus – ist genügend Geld für Futter, Tierarztkosten und so weiter vorhanden?

Welche Hunderasse passt zu mir?

Je nachdem, wie Ihr Alltag aussieht, kann eine bestimmte Hunderasse besser für Sie geeignet sein als eine andere. Dabei geht es keinesfalls um Äußerlichkeiten: Neben den individuellen Eigenschaften eines jeden Tieres unterscheiden sich die Hunderassen stark in ihren jeweiligen Bedürfnissen und Charaktereigenschaften. Während ein Labradoodle – ein Hund mit einem äußerst freundlichen Wesen – der perfekte Familienhund ist, haben andere Hunde einen größeren Jagdinstinkt. Hunderassen wie Golden Retriever und Labradore sind vor allem darauf bedacht, ihrem Herrchen oder Frauchen zu gefallen, Dackel und Beagle hingegen haben ihren eigenen Kopf. Wenn Sie kleine Kinder oder wenig Erfahrung in der Hundeerziehung haben, ist es ratsam, eine Hunderasse zu wählen, die ein besonnenes und friedliebendes Wesen hat. Auch die Größe des Tieres spielt eine Rolle bei der Entscheidung. Ein Schäferhund beispielsweise wird sich in einer kleinen Mietwohnung kaum wohlfühlen. Ein kleinerer Zwergspitz hingegen benötigt weniger Auslauf im Haus und generell weniger Platz.

Was kostet mich ein Hund?

Die Kosten, mit denen Sie rechnen müssen, enden keinesfalls mit der Anschaffung Ihres Vierbeiners. Diese ist im Vergleich zu späteren Ausgaben sogar relativ überschaubar. Wenn Sie beispielsweise einen Hund aus dem Tierheim adoptieren, bezahlen Sie selten mehr als 100 Euro. Dazu ist das Tier in den meisten Fällen bereits geimpft, gechippt und kastriert. Beim Züchter bezahlen Sie deutlich mehr. Reinrassige Tiere schlagen hier teilweise mit vierstelligen Beträgen zu Buche. Dazu kommen die Kosten für Futter, Zubehör wie Leinen, Geschirre oder Schlafkörbchen sowie Spielzeug. Wird das Tier krank, kann auch die Tierarztrechnung schnell mehrere hundert Euro kosten. Außerdem gibt es die sogenannte Hundesteuer. Jeder Hund muss bei der jeweiligen Gemeinde oder Stadt angemeldet werden, die dann eine jährlich zu entrichtende Steuer erhebt. Mit der Entscheidung, einen Vierbeiner als Mitbewohner aufzunehmen, kommt also einiges auf Sie zu. Zugleich kann das Tier mit der Zeit Ihr bester Freund und Begleiter werden. Überlegen Sie es sich also gut – wenn Sie sich aber dafür entschieden haben, besteht definitiv Grund zu großer Vorfreude!