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Lifestyle | 21.07.2020

Ein duftender Sommer

Sommer: Das sind laue Nächte und heiße Partys, Lebensfreude und Leichtigkeit. Doch auch Düfte und Parfums gehören dazu. Denn sie verkörpern ein positiv-leichtes Lebensgefühl und sind deshalb unverzichtbarer Begleiter in der schönsten Zeit des Jahres.

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Photo by silviarita on Pixabay

Was macht einen Sommerduft aus?

Die olfaktorische Wahrnehmung des Menschen sorgt nicht nur dafür, dass wir täglich Tausende von Geruchsnuancen erkennen und speichern. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass Düfte für uns eng mit Emotionen und Erinnerungen verknüpft sind. Wer beispielsweise Vanille riecht, denkt vielleicht an glückliche Kindertage mit dem Vanillepudding der Großmutter oder an frisch gebackene Weihnachtsplätzchen. Auch bei Sommerdüften spielt die olfaktorische Wahrnehmung eine große Rolle: Entsprechende Parfüms sind oftmals komponiert aus Ingredienzen, die mit Urlaub, südlichen Gefilden oder dem Meer assoziiert werden. Dabei lassen sich Sommerparfums in drei verschiedene Gruppen unterteilen: Aquatische Düfte erinnern an Sonne und Strand und blaue Meereswogen. Zitrusdüfte lassen durch Aromen von Zitrusfrüchten wie Orange oder Grapefruit an mediterrane Gefilde denken. Blumige Sommerparfums dagegen bezaubern mit Nuancen von Rose, Freesie oder Jasmin. Eines der bekanntesten Beispiele für einen Sommerduft mit diesen Blüten ist "J'adore" von Dior, das Duftnoten von arabischem und französischem Jasmin enthält. Auch der Duft-Klassiker "Miss Dior" fängt mit seinen Noten von Rose, mediterranen Früchten wie Orange, Zitrone und Bergamotte aus Kalabrien perfekt den Sommer ein. Das erste Parfum aus dem Duftsortiment des französischen Unternehmens sollte nach Wunsch des revolutionären Designers Christian Dior "wie die Liebe" duften. Und was könnte die Stimmung des Sommers besser einfangen als Lebensfreude, Glück und Liebe?

Der perfekte Duft zur Sommerparty

Während die Sommerdüfte für den Tag vor allem leicht und frisch daherkommen, darf es am Abend gern etwas üppiger sein. Dann kommen auch intensivere Nuancen wie von Tuberose oder Sandelholz zum Tragen. Auch Vanille oder Beerenaromen sind für den Abend gut geeignet und entfalten auf warmer Haut ihren Duft besonders gut. Am Tag setzt man im Sommer am besten auf das eher leichte Eau de Cologne. Am Abend aber darf es auch das reichhaltigere Eau de Parfum sein. Beide unterscheiden sich durch ihre Duftkonzentration. Eau de Toilette enthält durchschnittlich 6 bis 9 Prozent reinen Duftöls, Eau de Parfum dagegen 10 bis 14 Prozent. Doch das allein charakterisiert die Unterschiede nicht immer: Viele Hersteller ändern nämlich nicht nur die Konzentration der Duftöle, sondern auch einzelne Ingredienzen, um mehr Leichtigkeit oder mehr Intensität zu erhalten.

So hält der Duft besonders lange

Bei hohen Temperaturen kann es passieren, dass sich der geliebte Sommerduft aufgrund der Schweißbildung und Hitze im wahren Wortsinn in Luft auflöst. Um das zu vermeiden, sprüht man das Parfum am besten nicht auf Hautstellen, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Stattdessen gibt man es hinters Ohrläppchen oder auf die Haare, die ohnehin ein sehr guter Duftträger sind. Auf die Kleidung dagegen sollte man das Parfum nicht aufsprühen. Zum einen, weil das hässliche Flecken geben kann, zum anderen, weil sich der Duft eines Parfums auf Textilien nicht gut entfaltet.

Das richtige Parfum finden

Die Auswahl an frischen, blumigen oder sinnlichen Düften für den Sommer ist groß. Da kann ein Parfüm-Guide eine große Hilfe sein. Doch auch wenn man seinen Duft gefunden hat, kann es reizvoll sein, auch einmal zu experimentieren. Wer sich beispielsweise sonst immer für puristische, cleane Parfums begeistert, sollte ruhig einmal eine blumige Variante ausprobieren.