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Lifestyle | 17.04.2020

Raus in die Sonne: Den Frühling an der frischen Luft begrüßen

Die kalten Tage sind vorbei. Es wird wieder wärmer und wir verstauen die Wintermäntel im Keller. Auf Balkonien kitzeln die ersten Sonnenstrahlen unsere blassen Gesichter und zaubern eine lebendige Farbe auf den Winterteint. Noch keine Idee, was man draußen unternehmen könnte? Wir haben drei Anregungen für Dich, mit denen Du die warmen Tage so richtig auskostest.

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Photo by Altranias on Pixabay

Vitamin D: Warum uns Bewegung an der frischen Luft so gut tut

Jeder, der sich einen Tag lang viel an der frischen Luft bewegt hat, weiß: Man fühlt sich danach einfach gut. Der Schlaf wird besser, die Laune steigt, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Einer der vielen Gründe, aus denen uns die Natur so guttut: Sonne kurbelt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an. Vitamin D ist an vielen Prozessen in unserem Organismus beteiligt, beispielsweise stärkt es Knochen und Muskelkraft. Auch bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen soll es eine Rolle spielen. Das Besondere an diesem Vitamin ist, dass wir es nicht durch die Nahrung aufnehmen, sondern dass der Körper es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bildet. Daher erhöht sich auch die Gefahr, in den diesigen, dunklen Wintern, in denen man sich vor allem drinnen aufhält, einen Mangel zu entwickelt. Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Winterdepressionen können die Folge sein. Die gute Nachricht: Die meisten Menschen können ihren Vitamin-D-Speicher leicht auffüllen, indem sie in den Frühlingsmonaten wieder vermehrt Sonne tanken.

Unternehmungen an der frischen Luft für mehr Ausgeglichenheit und Lebenskraft

In der Natur oder generell einfach draußen zu sein, wirkt sich sofort positiv auf unsere Stimmung und unseren Antrieb aus. Hier sind drei Ideen für Dich, die Du direkt ausprobieren kannst.

Mit Radtouren die Fitness steigern

Radtouren machen fit, steigern die Kondition und reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem hat das Radfahren gegenüber anderen Ausdauer-Sportarten den Vorteil, dass es die Gelenke entlastet. Bänder und Sehnen werden so deutlich weniger strapaziert als beim Laufen oder bei Ballsportarten, sodass auch längeren Touren nichts im Wege steht. Und nicht zuletzt legt man deutlich größere Strecken zurück, als wenn man zu Fuß unterwegs ist, und sieht demnach mehr. Tipp: Das passende Zubehör macht es möglich, Fahrräder für Touren auf dem eigenen Auto zu verstauen. Anhängerkupplungen und Fahrradträger kannst Du mit etwas Geschick durchaus selbst nachrüsten.

Garten oder Balkon neu gestalten

Wer wünscht sich nicht einen gepflegten, üppig bepflanzen und lebendigen Garten oder Balkon? Es gibt kaum eine Zeit, die sich besser eignet, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Selbst angebaute Nahrungsmittel sind nicht nur gesund, Du lernst beim Anbauen auch viel über die natürlichen Kreisläufe. Das Gärtnern lehrt zudem Geduld und Demut - nichts lässt sich erzwingen, alles kommt, wie es kommt. Mit Blumen wie Astern, Malven oder Sonnenblumen kannst Du außerdem die Bienen unterstützen und so der Natur etwas zurückgeben.

Die Abgeschiedenheit des Waldes genießen

Ausgedehnte Spaziergänge in der Natur zu unternehmen, entschleunigt den Alltag und tut der Seele gut. In Japan gibt es sogar eigens eine Therapieform, die sich "Shinrin Yoku" nennt - zu Deutsch "Waldbaden". Dabei geht es darum, möglichst achtsam und absichtslos durch die Natur zu schlendern, ohne ein konkretes Ziel oder bestimmte Erwartungen zu haben. Der Waldbesucher wird so zu einem Beobachter, der mit allen Sinnen in seine Umgebung eintaucht und dadurch zu mehr Entspannung und Zuversicht findet.