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Lifestyle | 09.08.2019

Arbeiten in der Pflege: viele Möglichkeiten, um Gutes zu tun

Menschen, die sich für einen Beruf in der Pflege entscheiden, haben alle etwas gemeinsam: Sie wollen etwas Gutes tun und hilfsbedürftigen Menschen den Alltag erleichtern. Die Auswahl an unterschiedlichen Berufsfeldern ist inzwischen sehr groß. Wir möchten also etwas genauer hinsehen und Ihnen verschiedene Berufe aus der Pflege vorstellen.

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© lighthunter/clipdealer.de

Altenpflege: mehr als nur ein Beruf

Wer in der Altenpflege arbeitet, hat mehr als einen Beruf gefunden. Vielmehr handelt es sich um eine Berufung, denn wer jeden Tag aufs Neue mit Menschen umgehen und ihnen helfen und für sie da sein möchte – ganz gleich, welche private Situation vorherrscht –, muss zu dieser Arbeit berufen sein. Der Alltag ist von verschiedenen Dingen geprägt, die der Bewohner im Heim bzw. auf der Station nicht mehr selbst erledigen kann. Dazu gehört die Morgenpflege mitsamt Duschen, Waschen, Zähneputzen und Anziehen. Später folgen dann Unternehmungen oder Beschäftigungen, je nachdem, wie es die Zeit erlaubt. Als Pflegepersonal gibt es jedoch nicht nur die allgemeinen Tätigkeiten wie Essen verteilen, Medikamentenvergabe und Betreuung der Bewohner tagsüber. Es steckt noch viel mehr dahinter, denn Telefonate mit Ärzten, Krankenkassen, Angehörigen und ein großer Anteil Verwaltung stehen ebenfalls jeden Tag aufs Neue auf der To-do-Liste. Im Prinzip ist jemand in der Pflege ein echter Allrounder mit einer fundierten Ausbildung, aber auch einem großen Herzen für Probleme, wenn mal nicht alles wie geplant läuft. Die Bewohner auf der Station sollen im besten Fall gesund und glücklich alt werden.

 

Pflegeassistenzberufe: für den Menschen

Wer gerne sehr viel Verantwortung übernimmt und mit Menschen zusammenarbeitet, sollte sich die verschiedenen Pflegeassistenzberufe einmal genauer ansehen. Natürlich gibt es auch hier bestimmte Voraussetzungen, die darüber bestimmen, ob man für einen Beruf in diesem Bereich geeignet ist. Neben der geistigen und körperlichen Gesundheit ist auch sehr viel Durchhaltevermögen gefragt. Lernbereitschaft sollte selbstverständlich sein, denn gerade in der Medizin geht der Fortschritt sehr schnell voran. Sprachlich wäre es sinnvoll, wenn Englisch beherrscht wird. Worauf jedoch besonders viel Wert gelegt wird, ist Organisationsfähigkeit. Wer im Team arbeiten will, muss seinen Alltag so organisieren, dass auch alle anderen Abläufe reibungslos funktionieren. Als Pflegefachassistenz ist die Aufgabenverteilung klar geregelt. Man unterstützt den gehobenen Dienst, also die Gesundheits- und Krankenpflege, aber auch Ärztinnen und Ärzte, indem beispielsweise Blut abgenommen oder der Zuckerwert im Blut gemessen wird. Die Ausbildung dauert 24 Monate und umfasst 3.200 Stunden.

 

Spezielle Ausbildungen für jeden Beruf

Neben den normalen Ausbildungen gibt es auch verschiedene Weiterbildungen, die zu einer Spezialisierung in verschiedenen Bereichen führen. Dazu zählen beispielsweise die Betreuung von Menschen mit Parkinson, Demenz oder psychischen Störungen. Im Laufe der Arbeitszeit kristallisiert sich in vielen Fällen eine Präferenz für bestimmte Themen heraus. Diese lassen sich dann neben dem Berufsalltag durch Weiterbildungen fördern.