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Lifestyle | 08.11.2018

Geschmackvoll abgelichtet: Mediterrane Food-Fotografie für Einsteiger

 

Essen kommt heuer nicht mehr nur auf den Teller, sondern auch vor die Linse - und kann geschmackvoll angerichtet kräftig den Appetit anregen. Wir haben Tipps für eine gelungene Food-Fotografie zusammengefasst. Zartschmelzender Käse, knackiges Gemüse, cremige Desserts - tagein, tagaus begegnen wir auf Instagram, Facebook und Co. Bildern von solch leckeren Zutaten. Dabei gehören die Accounts der mühevoll und oftmals sehr detailverliebten Darstellungen keineswegs nur Sterneköchen, denn immer öfter sind hier Hobby-Köche am Werk. Die Food-Fotografie ist in den sozialen Netzwerken zum Lifestyle-Trend mutiert und versorgt Follower mit neuen Rezeptideen und dazugehörigen Bildern. Wenn ihr euch diesem Trend anschließen wollt, jedoch keine Ahnung davon habt, wie ihr euer Essen gekonnt in Szene setzt, helfen euch nachfolgende Tipps.

Sehenswerte Köstlichkeiten

Bevor es ans Fotografieren geht, braucht ihr selbstverständlich eine gute Rezeptidee. Besonders im mediterranen Bereich gibt es von Pizza über Pasta bis hin zu leckeren Salaten oder Bruschetta zahlreiche Möglichkeiten, die sich gut herrichten lassen. Zu Beginn solltet ihr euch an einfachen Speisen wie etwa Pasta versuchen, die eigentlich immer lecker aussehen. Denn sind wir mal ehrlich: Eine Moussaka oder einen Eintopf schön aussehen zu lassen, bedarf schon ein wenig mehr Fingerspitzengefühl. Am besten macht ihr euch auch gleich Gedanken darüber, wie das Gericht am Ende rüberkommen soll. Ihr wollt das Essen in Nahaufnahme fotografieren? Dann spielt der Hintergrund keine Rolle. Wollt ihr jedoch beispielsweise aus der Vogelperspektive fotografieren, muss auch der Hintergrund arrangiert werden. Dementsprechend solltet ihr euch vorher überlegen, auf welchem Hintergrund das Gericht fotografiert werden soll. Beliebt sind beispielsweise Holztische, Granitplatten oder - wenn es etwas rustikaler werden darf - karierte Geschirrtücher und passende Servietten. Das Licht speilt für ein gelungenes Foto die entscheidende Rolle. Verzichtet besser auf künstliches Licht oder gar Blitzlicht - das verleiht euren Speisen nur eine unnatürliche Farbe. Besser ist natürliches Licht, das ihr in der Nähe eines Fensters oder im Freien bekommt. Müsst ihr bei Kunstlicht fotografieren, dann achtet unbedingt auf einen ausreichenden Weißabgleich. Ein Tipp: Arrangiert erst den Hintergrund, damit ihr das Essen einfach nur noch richtig platzieren müsst - ansonsten verliert ihr zu viel Zeit und müsst euer geschmackvoll angerichtetes Essen am Ende noch kalt genießen. Apropos genießen: Im Netz gibt es zahlreiche Tipps, wie man Lebensmittel besonders effektvoll in Szene setzen kann. Sei es mit Rasierschaum statt Sahne, damit es besonders fluffig aussieht, oder Haarspray für mehr Glanz - spart euch diesen Schnickschnack. Schließlich wollt ihr eure mediterrane Köstlichkeit im Anschluss noch essen. Wollt ihr dennoch ein wenig "schummeln", dann könnt ihr eure Speisen vorsichtig mit ein wenig Olivenöl und Wasser einreiben - das perlt besonders schön auf Obst und Gemüse und versaut euch nicht den Geschmack. Alternativ könnt ihr direkt hinter den Teller dampfend heiße Küchentücher legen. Durch den Dampf bekommen die Speisen ebenfalls ein frischeres Aussehen - und das bei originalem Geschmack.

Der eigene Touch

Wenn ihr eure Speisen mit Wiedererkennungswert fotografieren wollt, solltet ihr euch ein Motiv, eine Komposition oder eine Farbgestaltung überlegen, die vielleicht nicht jeder nutzt - so könnt ihr besonders in den sozialen Netzwerken punkten. Inspiration findet ihr bei anderen Food-Bloggern, Köchen oder auch auf Seiten wie Pinterest. Doch letzten Endes geht es bei der Food-Fotografie hauptsächlich um Spaß - da ist es auch nicht so schlimm, wenn das gezauberte Gericht mal nicht völlig perfekt rüberkommt. Aus euren Lieblingsgerichten und Bildern könnt ihr übrigens auch wunderbar ein Rezeptbuch basteln oder euren Liebsten passend zur bevorstehenden Adventzeit einen individuellen Adventkalender mit beiliegenden Rezepten schenken - auch online lässt sich der leicht selbst zusammenstellen. So kommen eure Food-Fotografien richtig gut zur Geltung. Also raus mit der Kamera, her mit dem Kochlöffel und los geht's - denn nur Übung macht ja bekanntlich den Meister.

 

Bildrechte: Flickr Wall_Food_10426 Michael Stern CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten