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Lifestyle | 16.07.2018

Einfach noch einmal...

...neu starten

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Häufig merkt man im Alltag schnell, dass man eigentlich den falschen Beruf gewählt hat, doch der Druck von Eltern und Gesellschaft ist meist hoch, sodass man in seiner unglücklichen Situation bleibt. Durch den zweiten Bildungsweg steht es aber jedem Menschen offen, sich noch einmal neu zu erfinden. Wagt es doch einfach!

 

Die Entscheidung für einen Beruf fällt meist recht früh im Jugendalter, doch auch Praktika in verschiedenen Betrieben und die „guten Ratschläge“ von Eltern und Familie sind kein Garant dafür, dass man tatsächlich den richtigen Beruf ergreift, in dem man dauerhaft zufrieden sein kann. Und nur wer zufrieden ist, kann (und will) auch sein Bestes geben. Das ist der Grund, warum zahlreiche Menschen in den falschen Jobs arbeiten und der Freitag der schönste, der Montag jedoch der schlimmste Tag der Woche ist.

 

Es ist noch nicht zu spät für einen neuen Weg

Als Teenager lässt sich schwer einschätzen, wie ein beruflicher Alltag aussieht, doch eines passiert vielen jungen Menschen: Ihre Träume werden ihnen ausgeredet und ein „vernünftiger“ Lebensweg ans Herz gelegt. Und nicht jeder weiß mit zwölf Jahren schon genau, was er einmal machen möchte – doch schon die schulische Laufbahn, die sich ungefähr in diesem Alter entscheidet, hat großen Einfluss auf den späteren Lebensweg. Wer fest überzeugt ist, einmal studieren zu wollen, wird die entsprechenden Schulabschlüsse aus eigenem Antrieb meistern wollen. Wer allerdings nur aufgrund der Wünsche der Eltern Leistung bringen soll, wird die Schule mit Druck und Ärger verbinden, nicht mit Chancen. Auf diese Weise sind schon viele Schulkarrieren gescheitert, die erzwungen werden sollten. Und ehe man sich versieht, hat man einen ungeliebten Job und schöpft seine Potenziale nicht aus – sowohl menschlich als auch finanziell.

 

Der Beruf muss dem Leben einen Sinn geben

Eigentlich kennt jeder die Antwort auf die Frage, was er tun würde, wenn alles möglich wäre. Hinter dieser Antwort verbirgt sich meist die eigene Berufung. Dieser Begriff muss nicht zu abgehoben verstanden werden, sondern es handelt sich schlicht um die Tätigkeiten, für die man am besten geeignet ist. Nicht jeder hat eine Berufung, manche Menschen haben auch universelle Talente. Dennoch lässt sich auch bei ihnen die Erfordernis der Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit nicht abstreiten. Wir verbringen so viel Zeit mit unserer Arbeit – meist zwischen vierzig und fünfzig Stunden pro Woche – dass sie unser Leben mit Sinn erfüllt – ob wir es wollen oder nicht. Sie ist der Grund warum wir morgens aufstehen – tun wir es mit einem Lächeln, freuen wir uns auf den Tag oder fällt es uns schwer, die nötige Kraft zu finden?

Wer spürt, dass seine Arbeit, sein Beruf das eigene Bedürfnis nach Sinn nicht erfüllt, der kann einfach noch einmal neu durchstarten! Gemeint ist, sich beruflich neu zu orientieren, einen neuen Beruf zu lernen, verpasste Schulabschlüsse nachzuholen und vielleicht sogar das ersehnte Studium anzugehen. Vielleicht arbeitet man sogar schon in einem Beruf, braucht aber noch einen Schein, um die Qualifikation nachzuweisen? Eine Weiterbildung hat natürlich immer auch einen großen Einfluss auf den Lohn, den man gezahlt bekommt.

Mit einem passenden Partner an der Seite, wie dem Berufsförderungsinstitut, ist unglaublich viel möglich! Wichtig ist zunächst einmal, den Gedanken an sich heranzulassen und es zu wagen, den eigenen Traum noch einmal zu träumen. Er kann wahr werden – es liegt in der eigenen Hand!

 

Auf dem 2. Bildungsweg ist so viel möglich

Verpasste Schulabschlüsse, oder ein besserer Abschluss, damit einem wieder alle Wege offen stehen? Den Lehrabschluss machen oder die Werkmeisterschule besuchen? Bevor man sich frisch ans Werk macht und das ganze Leben umkrempelt, sollte man sich gut überlegen, was man eigentlich genau erreichen will. Das Ziel des Vorhabens sollte genau formuliert werden, ebenso die Motivation: Warum will man unbedingt dieses Ziel erreichen? Was kommt danach, ist es vielleicht nur eine Zwischenetappe auf dem Weg in ein neues Leben? Ob das große Vorhaben gelingt, oder nicht, hängt nämlich ganz von der persönlichen Situation und der Motivation ab. Wer wieder nur da ist, weil jemand anderer es für eine gute Idee hält, der wird scheitern.

 

Eine Herausforderung, die es zu meistern gilt

Wer den zweiten Bildungsweg anstrebt, ist meist schon familiär und/oder beruflich eingebunden und steht vor besonderen Herausforderungen. Um die zusätzliche Belastung durch eine Weiterbildung bestehen zu können, muss man sich besonders gut organisieren. Das gilt zum einen für die zeitliche Organisation, andererseits auch für die Motivation. Das „große Ziel“ ist zwar der Leitstern, doch sein Leuchten bringt einen nicht durch jeden schwierigen Tag. Man muss sich ein Belohnungssystem installieren, um den eigenen, inneren Schweinehund überwinden zu können. Zudem muss die finanzielle Situation geregelt werden, wofür es verschiedene Beratungsstellen gibt.

Wer Zweifel hat, ob er neben seiner täglichen Belastung die Weiterbildung schaffen kann, der lasse sich aus der persönlichen Belastung berichten: die neuen Möglichkeiten, die sich durch diesen Weg ergeben, spenden eine ungeahnte Kraft. Denn die Weiterbildung bedeutet nicht nur, etwas Neues zu bekommen, sondern auch, etwas Altes hinter sich lassen zu können. Volle Kraft voraus!