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Lifestyle | 23.07.2018

So werden Urlaubserinnerungen schick aufbereitet

Im digitalen Zeitalter, in dem auf Smartphones und Digitalkameras Unmengen an Bildern buchstäblich herumdümpeln, sind Methoden gefragt, um die schönen Erinnerungen aus dem Urlaub aufzubereiten.

Im digitalen Zeitalter, in dem auf Smartphones und Digitalkameras Unmengen an Bildern buchstäblich herumdümpeln, sind Methoden gefragt, um die schönen Erinnerungen aus dem Urlaub aufzubereiten. Während die Wände zuhause meist nur begrenzten Raum bieten, um mit Bilderrahmen tapeziert zu werden, punkten Fotobücher mit vielen Vorteilen: Sie lassen dank systemischer Unterstützung zu, dass jeder Laie der Computertechnik ein attraktives Fotoalbum kreieren kann – ohne Bilder nachzumachen, auszuschneiden und mühsam einzukleben. Stattdessen bieten viele Anbieter einen Gestaltungs- und Druckservice in einem Aufwasch an. Worauf es bei der Festlegung der Rahmenbedingungen und bei der Gestaltung ankommt, zeigt dieser Beitrag.

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Format, Bindung und Papierart. Diese Faktoren müssen stehen

Die drei ersten Entscheidungen, die zu fällen sind, bevor das Fotobuch gestaltet werden kann, sind Entscheidungen zum Format, zu Bindung und Cover sowie zur Papierart. Grundsätzlich gilt, dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen, so dass – aus drucktechnischen Gründen – nicht jedes Format mit jedem Cover und jeder Papierart verfügbar sein kann.

1.)  Format

Die Auswahl des Formats legt den Rahmen fest, in dem später die Bilder virtuell eingesetzt werden. Gängig ist das A4-Hochformat. Das kleinere Pendant ist das A5-Hochformat. Wer ein Fotobuch zu einem besonderen Anlass gestalten möchte, beispielsweise über die Hochzeitsreise, kann sich auch für ein auffälligeres Format, beispielsweise die quadratische Form in 20 x 20 oder das Format DINA4-quer entscheiden.

2.)  Bindung und Cover

Zu unterscheiden ist in punkto Cover grundsätzlich in eine Hard- und eine Softcoverbindung. Während die Hardcover-Bindung deutlich hochwertiger anmutet und sich ab einer gewissen Seitenzahl auch aus Stabilitätsgründen empfiehlt, hat eine Softcover-Bindung aus foliertem, stabilen 250-Gramm-Papier häufig die Haptik eines Heftchens. In aller Regel wird von namhaften Herstellern eine hochwertige Klebebindung empfohlen, die beiden Cover-Varianten dient. Die Fadenbindung wäre deutlich hochwertiger, aufwendiger und ist aus Kostengründen meist nicht im Angebot.

3.)  Papierart

Wer es seinen Kunden leicht machen möchte, wie happyfoto.at, bietet heute nur zwei verschiedene Papierarten an. Hochwertiges Digitaldruckpapier mit einer Grammatur von 170 Gramm pro Quadratmeter hat einen edlen Glanz und eine ansprechende Geschmeidigkeit. Geeignet ist diese Papierart vor allem für Fotobücher mit vielen Seiten, da es ein geringeres Volumen hat. Wer hingegen die Anzahl der Seiten überschaubar hält, dafür auf Detailschärfe und Brillanz setzen möchte, sollte auch echtes Fotopapier setzen.

Gestaltungstipps fürs Urlaubs-Fotobuch

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, die Urlaubsaufnahmen in einem Urlaubsfotobuch festzuhalten, darf kreativ werden. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, mit einem Layout-Vorschlag zu arbeiten, bei dem sowohl die Farbgebung sowie die Anordnung der Bilder vorgegeben sind. Wer dem Fotobuch mehr Individualität verleihen möchte, kreiert jede Seite selbst. Dabei gilt es auf diese Punkte zu achten:

Bildformate und Bildschnitte

Bildformate und Bildschnitte können einfach gehalten im Quer- oder Hochformat auf der Seite stehen oder je nach dem Motiv, das fotografiert wurde, auf die Seite im Fotobuch wandern. Die atemberaubende Landschaftsaufnahme, die im Panoramaformat aufgenommen wurde, darf dann als äußert schmal geschnittenes Querformat-Bild gerne auch über zwei Seiten gezogen werden. Schaut der Nachwuchs neugierig durch ein überdimensionales Schlüsselloch im Freizeitpark, darf diese Form natürlich nachempfunden werden. Das lockert die Gestaltung des Fotobuchs deutlich auf und sorgt für Individualität. Ob das Bild besser in einen Rahmen kommt, muss einmalig entschieden werden. Grundsätzlich gilt: Wenn ein Bild im Rahmen erscheint, sollten dies alle tun.

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Bildplatzierung

Mit Blick auf die Platzierung der Bilder können die Regeln von publisher.ch dabei helfen, eine aussagekräftige Seitengestaltung zu erwirken: Wer dem Henne-Küken-Prinzip folgt – das heißt ein großes Bild wird mit kleineren Aufnahmen angereichert – sorgt für Dynamik auf der Seite. Die großen Bilder scheinen noch größer. So lassen sich beispielsweise Strandaufnahmen besonders gut arrangieren, wenn neben dem Haupt-Strandbild einige Detailbilder platziert werden – beispielsweise die Ausbeute vom Muschelsammeln oder die im Sand erbaute Burg. Auch dieser Tipp bringt Bildmotiv und die Platzierung in eine Verbindung: Bilder im oberen Teil der Seite wirken schwebend. Bodenständigkeit verstreuen Aufnahmen am unteren Seitenrand. Auch bei der Bildplatzierung gilt: Macht ein Bild eine platziertechnische Ausnahme, weil es beispielsweise randabfallend platziert ist, sollte sich dieser Gestaltungskniff durch das Buch ziehen wie der sprichwörtliche rote Faden.

Grafische Elemente

Natürlich ist es möglich, sich für einige grafische Elemente zu entscheiden, die dann sukzessive das Fotobuch durchziehen und für den roten Faden sorgen. Diese grafischen Elemente können auch kapitelweise variieren. Die Sandstrand-Kapitel tragen das Symbol der Muschel. Die Bilder des Sightseeing-Trips sind mit einer Kamera versehen und die Bilder des Radausflugs tragen das Symbol eines kleinen Drahtesels. Auch Textbausteine können grafische Elemente sein. Aber Achtung: Auch hier gilt es auf Einheitlichkeit zu achten, um einen grafischen roten Faden zu kreieren. Eine einheitliche Schriftart und Schriftgröße können dies bereits ermöglichen. Einen Überblick über Schriftarten, die zur Buchgestaltung taugen, zeigt die Seite blurb.de.