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Lifestyle | 12.08.2018

Rot, rund & gesund

Warum der Paradeiser unser Lieblingsgemüse ist

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Fotocredit: LGV-Frischgemüse

Rechtzeitig zum "Tag des Paradeisers" am 8. August sehen wir Rot – und zwar Tomatenrot. Gemeinsam mit LGV haben wir alles Wissenswerte über das rote Wundergemüse gesammelt.

Wer hat's erfunden? Das Lieblingsgemüse der Österreicher kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wurde von Christoph Kolumbus vor über 500 Jahren nach Europa gebracht. Die Maya nannten es „Xitomatl“ und von diesem Wort leitet sich auch unser Begriff „Tomate“ ab. Auch als „Paradiesapfel“ mit aphrodisierender Wirkung wurde das Fruchtgemüse bezeichnet. Vor allem im östlichen Österreich ist der davon abgeleitete Begriff „Paradeiser“ üblich. Falsch ist also keiner der beiden Bezeichnungen. Sie haben lediglich einen anderen Hintergrund. Welche Bezeichnung verwendet wird, ist Geschmacksache und meist regional bedingt. Da die LGV-Gärtner in Ostösterreich beheimatet sind, ziehen sie den traditionellen Begriff Paradeiser vor. Doch auch wenn der Paradeiser schon früh in Europa bekannt wurde, bis er den Weg in unsere Küche fand, dauerte es. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Kochen mit dem roten Exoten zum ersten Mal in Österreich dokumentiert. Zeitgleich wurden auch die ersten beiden Sorten namentlich erwähnt: die Marmande und die St. Pierre. 

 

 

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Fotocredit: LGV-Frischgemüse

Viefalt in Rot. Der wohl typischste aller Paradeiser ist der Rispenparadeiser: rot, rund und mit klassischen grünen Kelchblättern und Rispenstängeln. Er ist mild-säuerlich im Geschmack und daher herrlich erfrischend an heißen Sommertagen. Er gehört zu den Multitalenten der Paradeisersorten: vom Salat bis zum Sugo ist er fast in jedem Gericht einsetzbar. Klein, aber oho sind die blockförmigen Mini San Marzano oder die bunten Cherryparadeiser, die sich ideal in jeder Jausenbox machen. Wer sich nicht entscheiden kann, greift wohl am besten auf die Midi-Rispenparadeiser, einem Mittelding zwischen dem normalgroßen Paradeiser und den kleinen Cherrys, zurück. Die Midi Paradeiser werden schon seit vielen Jahren von einer einzigen Gärtnerfamilie der LGV angebaut. Sie sind kugelrund, besonders aromatisch und werden mit Rispe geerntet.


 

 

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Fotocredit: LGV-Frischgemüse

Farbe bekennen. Der Ochsenherzparadeiser ist eine sehr alte Sorte und wird bei der LGV von einem auf extravagante Sorten spezialisierten Gärtner gepflegt und gehegt. Ein Ochsenherz kann bis zu 500g schwer werden. Dementsprechend brauchen die Pflanzen besondere Pflege und Aufmerksamkeit. Die Saison der Ochsenherzparadeiser ist relativ kurz – von Ende April bis Ende September - und man sollte zuschlagen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Die Paradeiser haben eine sehr dünne Schale und fast keine Kerne. Je nach Verwendung sollte hier genau auf die Farbe geachtet werden, wie LGV-Gärtnermeister Franz Pannagl weiß. Er hat sich seit sechs Jahren der sehr alten Paradeisersorte verschrieben und erklärt die große Besonderheit dieser Sorte: Sie reift von innen nach außen und kann dadurch in den verschiedenen Reifestadien ganz unterschiedlich verwendet werden.

Grün-Orange: Zum rohen Verzehr ist der Paradeiser am besten geeignet, wenn er außen orange ist und teilweise sogar noch grüne Stellen aufweist. Dann ist er innen bereits reif und das Fruchtfleisch angenehm fest und zugleich zart. Das Aroma erinnert ein wenig an Melone: fruchtig-säuerlich. Genießen Sie einen grün-orangen Ochsenherzparadeiser am besten pur, als Carpaccio oder in einem Salat.

Orange-Rot: Ein vollständig hellrot-orange gefärbter Ochsenherzparadeiser weist ein etwas weicheres und süßeres Fruchtfleisch auf. In diesem Reifestadium eignet er sich sehr gut dazu, ausgehöhlt und gefüllt zu werden. Einen gefüllten Ochsenherzparadeiser kann man zum Beispiel gut auf dem Grill oder im Backrohr zubereiten.

Tiefrot: Die dünne Haut der dunkelroten Ochsenherzparadeiser ist sehr empfindlich. Das Fruchtfleisch ist weich und ideal zum Kochen geeignet. Der Geschmack ist charakteristisch voll und kommt in einer Paradeisersauce oder -suppe so richtig gut zur Geltung. Ochsenherzparadeiser haben generell sehr wenig Kerne und sind daher sehr gut zum Einkochen geeignet.

 

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Gärtnergemüse

Eine Marke der LGV-Frischgemüse Wien

Das Gemüse der rund 100 LGV-Gärtnerfamilien präsentiert sich ab sofort ganz persönlich: Von Andreas Melanzani über Martins Mini-Gurken bis hin zu Stefans Mini San Marzano zeigen insgesamt 25 Gemüsesorten nun ihre familiären Wurzeln. „Gärtnergemüse“ - das heißt frisches, gentechnikfreies Gemüse 100% aus Österreich, direkt von den Gärtnerfamilien der LGV-Frischgemüse. Der neue Markenauftritt ist ein weiterer Schritt der LGV-Frischgemüse, um Herkunft und Qualitätsgarantie des Wiener Gärtnergemüses sichtbar zu machen. Mit dem emotionalen und modernen Auftritt differenziert sich das Gärtnergemüse von Industriebetrieben und dem Mitbewerb.

Sortenvielfalt, Frische, Qualität und Transparenz stehen im Zentrum der Arbeit der LGV-Frischgemüse und seiner Gemüsegärtner. Kurze Transportwege, ressourcenschonender Anbau und die sorgfältige Saisonauswahl sind der beste Garant für frisches und geschmackvolles Gemüse, das umweltfreundlich in der Stadt angebaut wird.

Gärtnergemüse: sonnengereiftes, knackfrisches Gemüse, sorgfältig von Hand geerntet durch die traditionsreichen Gärtnerfamilien aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

www.lgv.at 

 

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