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Lifestyle | 20.03.2019

1001 Nacht

Usbekistan, das zentralasiatische Land an der Seidenstraße: Orientalisch. Modern. Geheimnisvoll. Überwältigend. Eine Rundreise mit Flugzeug, Highspeed-Zug, persönlichem Chauffeur und Reiseführer entlang der Seidenstraße. Organisiert vom Reiseprofi Ulysse Tour in Taschkent.

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Itchan-Kala: Moschee und Mausoleen (© Shutterstock / privat)

Usbekistan besticht durch lächelnde Menschen, buntes Treiben, lebendige Basare, feine Gewürze, geröstete Pistazien, türkisblaue Kuppeln, faszinierende Wüsten, abenteuerliche Übernachtungen unter freiem Himmel und die einzigartige Seidenstraße. Die OBERÖSTERREICHERIN stellt ein besonderes Reiseziel vor, dessen schillernde Schönheit umwerfend ist. Das facettenreiche Land wird von Reisenden als sicher, offen und gastfreundlich erlebt. Der direkteste Weg führt mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nonstop nach Taschkent, bei einer Flugdauer von etwa sechs Stunden.

Taschkent. Taschkent offenbart einen Blick quer durch die Geschichte: Sozialistische Plattenbauten wechseln sich mit Glasfassaden modernster Bürogebäude und antiken  orientalischen Bögen ab. Die Stadt erkundet man am besten zu Fuß und mit der Metro – die erste Zentralasiens, deren wunderschön gekachelten Stationen ein besonderes Highlight darstellen. Wir besuchen unter anderem die Hasrati Imam Moschee mit ihren türkisblauen Kuppeldächern, die Bibliothek mit den ältesten Koranausgaben der Welt, die wundervolle Kukeldash Medrese, eine Koranschule aus dem 16. Jahrhundert, und den Chorsu-Basar, einer der ältesten Basare Zen­tralasiens, wo es vom Nachttopf bis zum goldbesetzten usbekischen Festgewand, Nüssen, Früchten und Kunsthandwerk einfach alles gibt. Es duftet herrlich nach Gewürzen, und die Händler bieten lautstark ihre Waren feil. Das opulent verzierte Alisher Navoi Theater, das auch als Opernhaus dient, erkundet man am besten im Zuge einer Aufführung.

 

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Modeschau in Buchara (© Shutterstock / privat)

Samarkand. Die Stadt an der Seidenstraße, die auf eine über 2.500 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann und vor allem bekannt für ihre Moscheen und Mausoleen ist, ist nach Taschkent die zweitgrößte Stadt Usbekistans. Mit dem Schnellzug „Afrosiab“ erreicht man Samarkand von der Hauptstadt aus in weniger als zwei Stunden. Samarkands Ruf als schönste Stadt der Welt ist auf deren atemberaubende Architektur zurückzuführen. Geschaffen wurde diese im Auftrag des Mongolenfürsten Timur von den besten Handwerkern und Künstlern in Samarkand.

 

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Typische usbekische Steppe um Nurata (© Shutterstock / privat)

Der Registan gilt mit seinem Ensemble aus drei bunt gekachelten Medresen (Koranschulen) zu Recht als einer der schönsten Plätze im Orient. Nach einem Besuch des „Herzens des antiken Samarkands“, als welches der Registan gilt, lassen wir uns von den leuchtend blauen und türkisgrünen Kacheln in der Nekropole Schah-i-Sinda verzaubern. Der Spaziergang führt weiter zum Markt und zur Bibi-Chanum-Moschee, die Timur für seine Lieblingsfrau als damals größte Moschee der Welt erbauen ließ. Im Observatorium des Ulugh Beg staunen wir über die bemerkenswerten astronomischen Leistungen des islamischen Mittelalters, im Museum „Afrosiab“ über die spannende Geschichte des uralten Samarkand.

Nachdem unser Wissensdurst gestillt wurde, machen wir uns anschließend ans Backen von typisch usbekischem Brot – damit auch der aufkommende Hunger gestillt wird. Den Tandir, den Tonofen, in dem das Brot – mehr Philosophie und Kunstwerk und von Region zu Region etwas anders mithilfe von Brotstempeln geschmückt – gebacken wird, findet man in usbekischen Altstädten vor vielen Häusern. Die einheimischen Frauen befördern die Teiglinge flink und mit geübten Fingern an die Innenwände des Tandirs. Am selben Tag geht sich noch eine Besichtigung einer Papiermanufaktur, die nach uralten Technologien Papier herstellt, aus.

 

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Itchan-Kala: unvoll­endetes Minarett (© Shutterstock / privat)

Nurata und die Steppe. Unser Weg führt weiter in die Halbwüste: nach Nurata. Die Überreste der einstigen Festung von Alexander dem Großen befinden sich an diesem heiligen Ort. Übernachtet wird im Jurtenlager in der Nähe des Aidarkul-Sees. Das Abendessen unter freiem Himmel mit Live-Musik und Geschichten über die Traditionen der nomadischen Völker von Zentralasien macht den Abend märchenhaft schön.

 

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Kaylan: Minarett und Moschee (© Shutterstock / privat)

Buchara. 350 Moscheen und 120 Medresen gibt es allein in der Altstadt. Das Herz dieser Bilderbuchoase schlägt im Labi-Hauz-Komplex in der Mitte der Altstadt, wo schon vor Jahrhunderten lebhaft Handel betrieben wurde. Die Stadt besitzt einen der best erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne der Welt und ist Unesco-Weltkulturerbe. Architektonische Highlights sind die Ark-Zitadelle, das Minarett der Kalon-Moschee und das Mausoleum der Samaniden. In der Medrese Nodir Dewan-Begi führen prachtvoll gekleidete Folkloretänzer traditionelle usbekische Tänze auf. Tipp: Für Buchara sollte man sich zumindest drei Tage Zeit nehmen.

 

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Usbeke zeitungslesend in Nekropolis (© Shutterstock / privat)

Chiwa. Die kleinste der prächtigen Städte an der Seidenstraße besticht durch eine beeindruckende Stadtmauer und ist seit 1990 Weltkulturerbe. Mit ihren Palästen und Moscheen, Medresen und Basaren wirkt die uralte Handelsmetropole wie ein riesiges Freilichtmuseum. Unter den vielen märchenhaft anmutenden Bauten ist der Tasch Hauli-Palast ein Meisterwerk orien­talischer Architektur.

 

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Traditionelles Brotbacken im Lehmofen (© Shutterstock / privat)

Unvergessliche Eindrücke. Retour geht es mit dem Flugzeug von Urgentsch nach Taschkent. Und von dort direkt mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt. Um viele spannende, interessante und eindrucksvolle Erfahrungen reicher, erreichen wir wenige Stunden später Linz.

 

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Khast Imam Moschee und Medrese und Bibliothek in Taschkent (© Shutterstock / privat)

Reiseinfo

Flug: Linz – Frankfurt – Taschkent

Klima:

Je nach Region herrschen kontinentales Feuchtklima, gemäßigtes Steppenklima oder Wüstenklima vor.

Auto und Chauffeur:

Mieten Sie sich ein großes, bequemes Auto (SUV) mit Chauffeur und nehmen Sie große Koffer mit, denn Sie finden in ganz Usbekistan wunderschöne Handwerkskunst aus Keramik und Holz sowie hochwertige Teppiche aller Machart.

Beste Reisezeit:

In Usbekistan scheint an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Die beste Reisezeit sind die Monate April/Mai und September/Oktober. Im Juni und Juli ist es zwar wärmer, aber die Sehenswürdigkeiten sind in diesen Monaten mehr von Touristen frequentiert.

Währung:

Sum (1 Sum = 100 Tiyin, 1 Euro = 9.500 Sum)

Euro werden gerne im ganzen Land angenommen, Kreditkarten nur fallweise (z.B. in Hotels). Geldwechsel ist vor Ort am günstigsten.

Tipp: Wechseln Sie anfangs nicht mehr als 200 Euro!                

 

Die vorgestellte Reise wurde gebucht über:

Ulysse Tour Travel Agency,

Business Center SIGMA

71 Nukus Street, Tashkent

Uzbekistan 100015

E-Mail: [email protected]

www.ulyssetour.com