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Fashion | 28.06.2017

Zeigt her eure Kurven!

Frauen-Magazine sind manchmal ein zweischneidiges Schwert. So tönen sie auf einer Seite "Liebe dich so, wie du bist – ob dick, dünn, straff oder dellig." Auf der nächsten werden dann Diät-Tipps gegeben und Mode-Regeln auferlegt, welche Kleidung kurvige Frauen doch eher vermeiden sollten, da sie unvorteilhaft wirken.

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© Flickr/RenaudPhoto CC BY-SA 2.0

Doch schaut man sich an, worauf Plus-Size-Damen alles verzichten sollen, könnte man meinen, im Kleiderschrank der Frauen müsste gähnende Leere herrschen und der Spaß an der Mode gehe direkt verloren. Daher haben wir euch einige Mode-Regeln heraus gesucht, die ihr in jedem Fall brechen solltet!

Schöne Unterwäsche: Wenn es nach den sogenannten Mode-Regeln ginge, sollten kurvige Frauen nur Shape-Wear tragen, um optisch ein paar Kilos wegzumogeln. Mehr als das und hautfarbene Oma-Unterwäsche gibt es eh nicht ab Größe XL? Totaler Quatsch! Schaut man sich zum Beispiel im Sortiment von Ulla Popken um, findet man hier eine Dessous-Kategorie mit sexy Lingerie bis Größe 64. Frauen, die Spitze tragen wollen, sollten dies tun – egal, was andere sagen.

Crop-Tops: Crop-Tops erleben seit dem letzten Jahr ein großes Mode-Comeback. Warum sollten also kurvige Frauen darauf verzichten, wenn sie Lust haben, dem Trend zu folgen? Besonders schön sehen Crop-Tops in Kombination mit High-Waisted geschnittenen Unterteilen aus. Ob Jeans, Shorts oder Rock – in Kombination mit einem bauchfreien Top schaut hier ein waagerechter Streifen Bauch heraus, der wie ein Gürtel wirkt. Die amtierende Miss Plus Size unserer Schweizer Nachbarn zeigt auf ihrem Instagram-Kanal, wie cool der Look aussehen kann.

Oversized-Look: Eine weitere Regel besagt, dass Frauen ab einer gewissen Konfektionsgröße auf oversized geschnittene Kleidung verzichten sollten. Diese würde zusätzlich aufträgt und die Frauen somit aussehen, als trügen sie ein Zelt. Stattdessen sollten sie ihre Vorzüge betonen. Doch wer Lust auf einen gemütlichen Oversized-Hoodie hat, sollte den auch tragen: Denn nichts fühlt sich besser an, an sich einem grauen Regentag in einen übergroßen Pullover zu kuscheln.

Zu enge Kleidung: Und hier sind wir auch schon im Mode-Regel-Wirr-Warr für Übergrößen. Einerseits sollen die Damen auf zu locker sitzende Kleidung verzichten, aber zu eng darf das Kleid auch nicht sitzen. Schließlich sollen nur die Vorzüge betont werden.

Knallige Farben und große Muster: Querstreifen lassen den Körper optisch breiter erscheinen und Knallfarben und große Muster tragen optisch auf. Sollten kurvige Frauen aus diesem Grund Trends wie Blusen mit weiß-blauen Streifen oder Kleider mit Blumenprint verzichten? Natürlich nicht! Das zeigt auch Plus-Size-Model Ashley Graham, die selbstbewusst in ihrem Leoparden-Bikini posiert.