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Fashion | 10.09.2019

Report Berlin Fashion Week

Mode, Nachhaltigkeit und die Hotspots der Hauptstadt: Unsere Redakteurin Rebecca Mayr war für Sie auf der Berliner Fashion Week unterwegs.

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Glitzer Glitzer: Die Models funkelten bei der Modewoche über den Laufsteg. © Stefan Knauer/Getty Images für Lena Hoschek

Messen, Laufstege und Streetstyle: Zweimal im Jahr dreht sich in Berlin alles um das Thema Mode. Anfang Juli lud die Modeelite wieder zu den Fashion­shows, Modemessen und Konferenzen in Deutschlands Hauptstadt. Auch ich wurde zu den exklusiven Events von Hoschek, Marc Cain und Co. geladen und stieg in den Flieger Richtung Fashion Week Berlin. Warum man wirklich beim Fashion-Marathon von einer Show zur nächsten rennen muss, wieso nur mehr Influencer die Front-Row einnehmen und welche Modetrends auf uns zukommen, erfahrt ihr in meiner Fashion- Week-Review.

 

Im Fashion-Himmel. Schon bei der Planung wird einem klar: 24 Stunden sind zu wenig für einen Fashion-Week-Tag, und so muss man sich bei den vielen Shows, Messen und Events entscheiden, welchen Marken und Einladungen man den Vorrang gewährt. Wenn man sich aber – so wie ich – nicht entscheiden kann, heißt es rennen. Denn zwischen „meinen“ Shows liegt oft nur eine halbe Stunde. Angekommen am Flughafen, ging es für mich direkt mit dem Shuttle zur PREMIUM, einer der größten internationalen Modemessen. Einkäufer, Marken und Journalisten tauschen sich hier über die neuesten Trends aus und gewähren Einblick in die Mode der Saison Spring/Summer 2020. Berliner Mode besticht durch geometrische Schnitte und futuristische Materialien. Egal ob angezogen auf der Straße oder am Kleiderständer der Messe, die Berliner zeigen hier, wie cool sie sind.

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Front-Row: Mit dem Smartphone bewaffnet, begutachten die Stars in der Front-Row die Marc Cain Show. © Marc Cain

Laufstege und Influencer. Neben den Modemessen sind natürlich die Fashion Shows der Designer ein absolutes Highlight. Das Gelände der Mercedes Benz Fashion Week, wo die meisten wichtigen Fashion Shows stattfinden, befindet sich mitten in der Stadt in einem coolen Fabrikgelände. Alleine vor dem Eingang zu stehen und den neusten Street Style zu beobachten ist einen Besuch wert. Mit der Einladung im Gepäck kommt man dann auch an dem Red Carpet vorbei, wo Stars und Sternchen interviewt werden. Zügig wird man zu seinem Platz verwiesen, wo vor jeder Show einfallsreiche Goodybags, gefüllt mit Beautyprodukten und Gadgets, auf einen warten. Für jeden Designer wird der Laufsteg neu gestaltet: Ob ganz in Weiß mit riesiger Leuchtreklame bei Riani oder im floralen Stil bei Lena Hoschek – hier ist alles durchdacht. Die Front Row ist besetzt mit Fernseh- und Musikstars, aber vor allem mit den bekanntesten Influencern. Mit dem Smartphone ausgestattet, erreichen sie quasi live Millionen von Zusehern, die sich von ihnen Inspiration holen. 

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Fließende Materialien in Seide, Plissee-Rock und Haarband – ein cooles Trendoutfit von Marc Cain. © Marc Cain

Trendalert. Von Hoschek bis Marc­ Cain, eins ist klar: Die 80ies sind offiziell zurück! Glitzeroutfits und Haarreifen sind ein Muss und werden am besten gemeinsam getragen. Kombiniert mit eleganten Schnittformen wirkt das Outfit auch wirklich edel. Das verdanken wir den fließenden Materialien von Riani, Sportalm und Maisonnoée. Plissee sieht man überall, am besten in einer aufregenden Farbe. Denn die Farbpaletten sind so groß wie nie zuvor. Neongelb entdecke ich immer wieder, es wirkt gemeinsam mit Beigetönen sehr modern. Sexy wird es noch dazu, besonders Lena Hoschek weiß, wie man den transparenten Look elegant trägt. Was Berlin besonders interessant macht, ist seine führende Kraft in Sachen Nachhaltigkeit. Nicht nur bei der Nachhaltigkeits-Messe Neonyte, auch auf den Laufstegen findet man coole neue Materialien und Lösungen.

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© Stefan Knauer/Getty Images für Lena Hoschek

Ein riesiges Spektakel. Bei den Fashion Shows ist die Inszenierung perfekt. Das Licht, die Farben, die Musik und die After Show Partys – kein Detail wird den Zufall überlassen. Jeder Designer überraschte noch dazu mit coolen Auftritten: Bei Sportalm tanzten zum Beispiel nicht nur Ballerinen in wunderschönen Dirndln auf, auch Oliver Pocher hatte einen sehr lustigen Baywatch-Moment in der Show. Abseits der Laufstege wirkt die Modeelite vielleicht auf den ersten Blick unnahbar, aber von Caro Daur bis Janina Uhse sind alle unglaublich herzlich und nett. Sogar die Models bei Marc Cain besprechen nach der Show nur eins: die Waffeln am Stiel beim Flying Buffett!

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INDUSTRIAL CHIC: Das Motel One Berlin-­Spittelmarkt besticht durch seinen coolen Look. © Motel One
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Das Boxspringbett und die warmen Farben versprechen kuschelige Träume vom perfekten kleinen Schwarzen. © Motel One

HOTELTIPP:

Motel One Berlin-Spittelmarkt

Wer sich selbst in der Modestadt Berlin von den neusten Trends überzeugen will, der ist hier richtig: Im Motel One Berlin-Spittelmarkt ist man im pulsierenden Zentrum der Stadt.

 

Industrial Chic. Passend zu unserem Magazin war die Gegend des Motel One am Spittelmarkt rund um die Jahrhundertwende das weltweit größte Zeitungsviertel, und so wurde auch das Industrial Design des Verlagswesens in den neuen Look des Hotels integriert. Große Fabriklampen, Stahlregale und Schiebetüren werden hier mit farbenfrohen Möbeln in warmen Tönen vereint. Besonderes Highlight ist die Bar als kommunikativer Mittelpunkt. Bei einer großen Auswahl an Gins, darunter auch regionale und lokale Sorten, kann der Gast den Charme des alten Verlagswesens auf sich wirken lassen.

 

Perfekt für einen Städtetrip. Angekommen im neunten Stock, werde ich mit einem herrlichen Ausblick auf den Berliner Fernsehturm überrascht. Vom herrlich-kuscheligen Boxspringbett bis hin zum Smart TV – hier findet man alles, was das Herz begehrt. Absolutes Highlight ist das gesunde Frühstücksbuffet mit vielen Bioprodukten und Fair-Trade-Kaffee. Ab jetzt heißt es für mich: Kein Städtetrip nach Berlin mehr ohne Motel One!