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Fashion | 06.07.2022

Häkel-Pieces im Trend

Egal ob Tops, Taschen oder Bikinis – Modestücke im sogenannten „Crochet-Look“ begeistern zur Zeit die Modewelt und in kaum einem Geschäft kommt man nicht an den optisch gehäkelten It-Pieces vorbei. Auch Stars wie Hailey Bieber und Stefanie Giesinger rocken den „Oma-angehauchten“ Style. Und das Beste daran? Mit etwas Übung kann man sich seine Lieblingsteile selber machen und seiner Kreativität freien Lauf lassen

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© Shutterstock

Warum ist häkeln wieder cool?

Abgesehen davon, dass “Crochet-Looks“ derzeit sowieso im Trend sind, birgt das Hobby auch noch viele andere Vorteile. Häkeln ist nachhaltig: Wenn einem das eigenständig kreierte Stück doch nicht mehr gefallen sollte, ist es (relativ) einfach, die Häkelei wieder zu trennen, um aus der Wolle etwas Neues zu zaubern. Also Recycling vom Feinsten.

Selbstgemachte Kleidung hat natürlich auch den Bonus, dass das Teil eine einzigartige und persönliche Komponente bekommt. Der best-sitzende Schnitt, die richtige Farbe und die perfekte Länge können hier einfach individuell integriert werden und schnell zum Lieblingsteil im Kleiderschrank werden.

Außerdem kann Häkeln auch sehr meditativ sein. Um nach einem anstrengenden Tag den Kopf frei zu bekommen, bieten sich Häkelnadel und Wolle gut an, um zur Ruhe zu kommen. Hat man den Dreh der Nadel mit der Zeit heraus, kann man super neben der Lieblingsserie dem Hobby nachgehen und einem gemütlichen Abend auf der Couch steht nichts mehr im Weg.

 

 

Für Anfänger

Wer Lust hat, sich über ein eigenes Häkel-Projekt zu stürzen, sollte sich natürlich zuerst die passende Wolle kaufen. In Wollgeschäften wird meist eine gute Beratung angeboten, welcher Garn sich am Besten für welches Teil eignet. Nach dem Einkauf ist es Zeit für die Suche nach Oma’s Häkelnadeln. Die Dicke der Nadeln hängt von der Wolle ab und wird auch auf der Verpackung empfohlen. Dann fehlt nur noch eine Anleitung und los geht’s. Erklärungen gibt es zu Genüge im Internet, aber auch Häkel-Zeitschriften können für Inspiration sorgen und einem die Step-by-Step Anleitung zum neuen Lieblingsteil geben. Zum Üben und Lernen eignen sich zu Beginn selbstgemachte Scrunchies oder Untersetzer. Diese sind perfekt, um sich die unterschiedlichen Maschen anzueignen und den Handgriff zu verinnerlichen. Danach kann man sich ruhig angrößere Projekte wagen – egal ob Fischerhut, Tasche, Top oder Pullunder - es wird Zeit sich auszutoben. Die oberste Devise für AnfängerInnen lautet aber immer: Geduldig bleiben. Aller Anfang ist schwer, aber Übung macht den Meister. Und Dranbleiben ist es definitiv wert – spätestens dann, wenn man mit dem eigens designten Teil die Blicke auf sich zieht!

 

Mehr Häkelinspiration finden Sie hier

 

Text: Elisabeth Buchegger

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Häkeltop, © Shutterstock