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Fashion | 26.05.2015

„Das Leben ist nix für Feiglinge“

Damir Jovanovic, Finalist bei Austria’s Next Topmodel, sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch nach der Show international erfolgreich. Wir haben ihn am Set eines Airport-Shootings für „Globe Air“ zum Gespräch getroffen.

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Cooler Style: Damir macht beim Shooting für „Globe Air“ eine gute Figur in Penz Mode. (© Chris Wiener)

Damir Jovanovic bleibt einem im Gedächtnis: Der 25-Jährige aus Baden in Niederösterreich ist nicht nur groß, durchtrainiert und punktet mit seinem attraktiven Auftreten, sondern ist auch ausgesprochen sympathisch. Ob Valentino oder Armani, ob Mailand oder New York: Nach seiner Teilnahme an den TV-Shows „Austria’s next Topmodell – Boys and Girls“ und „Rendezvous im Paradies“ ist Jovanovic, der früher einmal professionell Fußball gespielt hat, sehr erfolgreich. Am Linzer Flughafen hatte er nun ein Modeshooting, wo wir ihn abseits von Kamera und Scheinwerfern zum Gespräch getroffen haben.

 

Bei Austria’s next Topmodel bist du Fünfter geworden. Nach deinem Aus bei der Sendung bist du dennoch einer der wenigen, der international Karriere macht. Worin siehst du deinen Erfolg?

Ich glaube, ich habe die perfekten Maße und meine Größe von 1,89 m ist ideal; ich bin nicht zu groß und nicht zu klein. Auch mein Gesicht spielt halbwegs gut mit (lacht). Ich würde mich als gutes Gesamtpaket bezeichnen und damit kann ich international sehr gut arbeiten.

Du bist gerade aus Istanbul zurückgekommen, wo du als einziger Österreicher auf der Mercedes Benz Fashion Week Istanbul gelaufen bist. Ende Mai machst du ein Shooting für Rolex und bist das Peek & Cloppenburg- Werbegesicht 2016. Deine Karriere läuft ja richtig gut!

Ja, sie läuft nicht schlecht. Aktuell habe ich Angebote aus Mailand, New York und London. Ich würde sagen: Step by step. Bei mir kommt alles nach der Reihe. Irgendwann würde ich aber gerne für eine große Kampagne modeln zum Beispiel für Dolce & Gabbana oder Armani. Da würde ich gut reinpassen, denn die Models sind kantig.

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Im Flugzeug machen es sich die Models Damir Jovanovic und Michelle Müller gemütlich. (© Chris Wiener)

Beruflich läuft bei dir alles rund, aber wie sieht’s privat aus? Bei der TV-Show „Rendezvous im Paradies“ durftest du ja den österreichischen Bachelor spielen. Hat’s mit der großen Liebe geklappt?

Nein, leider nicht, aber ich verstehe mich mit der Finalistin heute noch immer sehr gut. Ich glaub, eine Beziehung würde mir zurzeit nur im Wege stehen, weil ich beruflich durchstarten will. Vor meiner Zeit bei Austria’s Next Topmodel habe ich ja auch schon einmal als Model gearbeitet, unter anderem für Valentino und Armani in Mailand. Damals hatte ich aber eine Freundin, da wollte ich auf Dauer nicht länger ins Ausland. Ich war einfach jung. Heute würde ich mich für die Karriere entscheiden.

 

Wie sollte deine Traumfrau aussehen?

Ich habe keinen bestimmten Typ, sie sollte einfach gut zu mir passen, ich möchte mit ihr lachen können und Spaß haben.

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Auf der Suche nach der großen Liebe: Damir und seine Finalistin Julia bei der PULS4-Sendung „Rendezvous im Paradies“. (© Jörg Klickermann, PULS4)

Du warst bis vor ein paar Jahren erfolgreicher Fußballer. Fehlt dir der Sport manchmal?

Seit meinem fünften Lebensjahr spiele ich Fußball und war auch in der Fußballakademie Admira. Eine Zeit lang habe ich im Ausland gespielt, ich war in München und der Ukraine. Mein größter Traum war, Profikicker zu werden, aber ich glaube, dass das Modeln diesen Traum gut ersetzen kann.

 

Deine Fußball-Karriere wurde zwischendurch unterbrochen, weil bei dir ein Tumor diagnostiziert wurde. Wie bist du mit diesem Schicksalsschlag umgegangen?

Das ist zum Glück schon lange her, ich war damals 12 Jahre alt und hatte einen Kleinhirntumor. Ich war einige Monate im Spital, wurde operiert. Gott sei Dank kann ich mich an diese Zeit nicht mehr so gut erinnern, weil ich jung war. Es ist vergangen. Was ich daraus aber für mich gelernt habe, ist, dass das Leben nix für Feiglinge ist!