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Fashion | 28.10.2019

Gut gerahmt: Die perfekte Brille für die richtige Gesichtsform

Nicht immer ist es einfach, die richtige Brille für sich zu finden: Die Auswahl an Gestellen ist schier überwältigend. Schließlich gibt es für jede Gesichtskontur die passende Brille. Der Trick ist, die eigenen Konturen zu bestimmen und diese entweder zu betonen oder geschickt zu kaschieren. So können Sie mit gezielten, optischen Kniffen einen ganz neuen Eindruck von Ihrem Gesicht bewirken. Dabei wird grundsätzlich zwischen den folgenden Gesichtsformen unterschieden:

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Bildnachweis: choreograph/clipdealer.de

Ovale Gesichtsform

Eine ovale Gesichtsform ist ideal und wird als ausgewogen, harmonisch und schön empfunden. Mit ihren weichen Konturen, dem abgerundeten Haaransatz und den markanten Wangen ist diese Gesichtsform nahezu ideal für alle Brillenarten. Einzig zu kleine Gläser oder zu kleine Brillenfassungen sollten vermieden werden – denn damit wirkt das Gesicht länger, als es eigentlich ist.

Runde Gesichtsform

Die runde Gesichtsform ist im Hinblick zur ovalen Form etwas kürzer. Hier stehen Länge und Breite des Gesichts im gleichen Verhältnis. Dadurch wirkt es gleichmäßig ausgefüllt, manchmal aber auch etwas kurz geraten. Ideal sind eckige Fassungen, um dem Gesicht Kontur zu geben. Aber auch schmale oder dezente Gestelle eignen sich, um runde Gesichtsproportionen etwas abzumildern.

Längliche Gesichtsform

Bei dieser Form wird das Gesicht oftmals als etwas zu lang empfunden. Durch den ebenmäßigen Wangenbereich verlaufen auch die seitlichen Konturen geradlinig, weshalb das Gesicht als recht markant wahrgenommen wird. Hier helfen runde und geschwungene Brillengläser, um das Gesicht weicher wirken zu lassen. Aber auch große Gläser wirken positiv auf die Proportionen.

Quadratische Gesichtsform

Ähnlich wie das längliche Gesicht hat die quadratische Gesichtsform gerade, seitliche Konturen. Jedoch ist das Verhältnis zwischen Länge und Breite des Gesichtes nahezu gleich. Dadurch wirken Nase, Augen und Mund zentriert und der untere Bereich des Gesichtes verhältnismäßig flächig. Eine runde Brille löst die Flächigkeit auf und wirkt zudem harmonisch zum eckigen Gesicht. Generell sollte ein Modell ausgewählt werden, welches die Länge des Gesichtes betont.

Trapezförmige Gesichtsform

Diese Form ist in der Schläfen-Stirn-Partie verhältnismäßig schmal bei einer eher ausladenden Kinnpartie. Hinzu kommen markante Wangenknochen, sodass das Gesicht birnenförmig wirkt. Hier hilft es, den Bereich der Schläfen mittels starker Konturen zu betonen. Akzentuierte obere Brillenkonturen oder markante Bügel helfen, den Bereich hervorzuheben und von der dominanten Kinnpartie abzulenken.

Herzförmige Gesichtsform

Besondere Merkmale sind das spitz zulaufende Kinn, hohe Wangenknochen und eine breite, oftmals dominante Stirn mit kantigem Haaransatz. Hinzu kommt ein kleiner Mund. Hier gilt es, die insgesamt nach unten zulaufende Kontur des Gesichts auch in der Brillenfassung aufzunehmen.

How To: Die eigene Gesichtsform finden

Um die eigene Gesichtsform zu ermitteln, stellen Sie sich vor einen Spiegel und nehmen die Haare – am besten mit einem Haarreif – aus dem Gesicht. Zeichnen Sie nun Ihre Gesichtskonturen im Spiegel – beispielsweise mit einem Lippenstift – nach. Welche Form zeichnet sich ab? Sie können aber auch ein Foto machen und via Smartphone die Gesichtskonturen nachzeichnen. Beachten Sie: Mischformen zwischen den verschiedenen Formen sind ganz natürlich. Bei der Wahl des Brillengestells gilt es, die jeweiligen Vorteile der Form zu betonen.