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Beauty | 23.10.2018

The Art of Aging

Mit Mitte 40 aussehen wie Anfang 30 – das wünschen wir uns doch alle, oder? Wir haben uns auf die Suche nach dem Schlüssel zum Jungbrunnen begeben.

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© iStock by Getty Images

Morgens aufwachen, in den Spiegel schauen, frisch, jung und gut aussehen. Ach herrje, wie schön das wär! Nur leider handelt es sich bei dieser Vorstellung für viele um einen Wunschtraum. Da ein Fältchen, dort ein Fältchen, und wann sind eigentlich diese schrecklichen Krähenfüße entstanden? Die Frau von heute stellt sich beinahe jeden Tag einem Lauf gegen die Zeit – oder besser gesagt gegen das Älter werden. Fakt ist: Während Lebensjahre in Eilgeschwindigkeit und Meilenstiefeln an uns vorbei marschieren, hinterlassen sie unwiderrufliche Spuren. Die Stunden am Strand ohne Sonnencreme fangen an sich zu rächen, die täglichen Genusszigaretten zeigen langsam aber sicher Folgen. Sehen wir es ein: keine von uns kann für immer 20 sein, auch wenn die Vorstellung noch so schön ist.

Jetzt mal ernsthaft. Altern ist und bleibt nun einmal ein biologischer Prozess. Das ist gut so. Punkt! Und solange die Welt nicht plötzlich einen „Stein der Weisen“ zu Tage fördert, gehören Falten und das Erschlaffen der Haut zum natürlichen Gang des Lebens. Dem generellen Konsens jede weitere Kerze auf der Geburtstagstorte mit Würde, ja sogar Freude, auszupusten, kann man deswegen nur zustimmen. Der Geist unserer Zeit tendiert sogar hin zur völligen Akzeptanz äußerlicher Altersspuren und kritische Stimmen verlangen eine Neuauflage aktueller Schönheitsideale. Gegner der Anti-Aging-Bewegung vergessen jedoch gerne, dass trotz aller Diskussionen um das heikle Thema vor allem eine Sache im Zentrum des Interesses stehen sollte: das Wohlbefinden im eigenen Körper. Wir finden: Führen Falten beim täglichen Blick in den Spiegel zum Stirnrunzeln, darf ihnen mit gutem Gewissen entgegen gewirkt werden.

Never ending Story. Und mit dieser Einstellung sind wir ganz und gar nicht allein.  Anti-Aging war tatsächlich schon im alten Ägypten und im antiken Rom eine gängige Praxis. Knapp 4000 Jahre alte Papyri offenbarten der Forschung kürzlich, dass bereits unsere Vorfahren auf bestimmte Rezepturen setzten, um länger jung zu bleiben. Texturen in Form von Pasten ersetzten damals, was heute als Anti-Falten-Creme bekannt ist. Noch erpichter auf unvergängliche Schönheit war die ägyptische Herrscherin Cleopatra. Ihr persönliches Geheimrezept gegen den Alterungsprozess: ein Entspannungsbad in Ziegenmilch und Honig.

Früh übt sich. Dabei fing die schöne Pharaonin nicht erst im hohen Alter damit an, sich selbst Anti-Aging-Kuren zu verschreiben. Wie auch?
Die ägyptische Königin starb mit gerade einmal 39 Jahren. Noch heute können wir uns ein Beispiel an der Schönheitsroutine Kleopatras nehmen, denn wer jung bleiben will, sollte besser früh genug damit anfangen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei ganz klar in der richtigen Pflege. Je nach Hauttyp sollte die passende Creme ausgewählt und täglich verwendet werden. Im Zusammenspiel mit einem gesunden Lebensstil kann man frühzeitiger Faltenausbildung so ganz einfach entgegenwirken. Den Erfolg regelmäßiger Beautyanwendungen bestätigten nun im übrigen auch amerikanische Forscher.
Diese fanden heraus, dass umfangreiche Pflege tatsächlich einen nachhaltigen Effekt mit sich bringt und uns langfristig frischer und jünger aussehen lässt.

Tage, Wochen, Monate. Anti-Aging kann aber nur den versprochenen Erfolg bieten, wenn die jeweiligen Produkte über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Ab und zu zur faltenreduzierenden Creme zu greifen, bringt leider nichts weiter, außer einen kurzweiligen Frischekick für die Haut. Dem Alterungsprozess entgegenzuwirken sollte deswegen so selbstverständlich werden wie das Zähne putzen. Wer braucht da noch einen Jungbrunnen?  

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1. Babor „Spa Shaping“­­verjüngende Handcreme, € 22;
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2. Vichy „Liftactiv Collagen Specialist“, € 25,99
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3. Dr. Grandel „Effect Peeling“, € 25,–.
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4. „Radical Perfection Fluid“, € 84,–.
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5. Nivea „Hyaluron Cellular Filler“, € 19,99
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6. Handpeeling „Limone & Honig“ von Sensena, € 16;
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7. Lavera „Straffende Tages­pflege“, € 13,49