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Beauty | 25.05.2015

Sommer, Sonne, Sonnenschutz!

Ein Bad in der Sonne ist der Inbegriff für Erholung und Entspannung. Doch leider gibt es danach oft eine böse Überraschung: schmerzende rote Stellen im Gesicht und am Körper. Was ihr beachten solltet, um euch keinen Sonnenbrand einzufangen, zeigen wir hier.

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Ein Hut alleine schützt nicht vor der Sonne. (© Shutterstock)

Sonnenstrahlen schaffen Wohlbefinden und haben positive Wirkungen auf unseren Körper: Unsere Abwehrkräfte werden gestärkt, Durchblutung und Stoffwechsel angeregt, Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt. In kleinen Dosen genossen, schützt die Sonnenstrahlung durch die angeregte Produktion von Vitamin D sogar gegen Krebs. Langes ungeschütztes Sonnenbaden dagegen erhöht das Hautkrebsrisiko drastisch.

 

Entspannt am Strand

Um sich vor den schädlichen UV-Strahlen zu schützen, gilt: Cremen, cremen, und zwar richtig dick! Je nach Lichtschutzfaktor der Sonnencreme und Hauttyp (s. Kästchen rechts) ist regelmäßiges Nachcremen Pflicht. Auch nach einer Erfrischung im kühlen Nass sollte man kräftig nachschmieren. Besonders zur Mittagshitze ist es ratsam, die pralle Sonne ganz zu meiden. Und ganz wichtig: Weg mit der Tube vom Vorjahr! Denn je länger eine Sonnencremetube geöffnet ist, desto mehr verliert der Lichtschutzfaktor an Wirkung.

 

Hautschutz von innen

Zusätzlich zum fleißigen Schmieren von Sonnencremes kann die Haut auch von innen auf das Sonnenbaden vorbereitet werden. Gemüse hilft der Haut, die schädlichen UV-Strahlen besser zu verkraften. Vor allem Tomaten eignen sich hierfür bestens. Auch grüner Tee erhöht die Eigenschutzzeit der Haut. Das in Karotten enthaltene Betakarotin hilft dabei, schneller braun zu werden. Beginnen Sie aber rechtzeitig mit dem Vitaminkick – es dauert ca. drei Wochen, bis sich der natürliche Schutz der Haut aufbaut.

 

Risikogruppe Kinder

Die meisten Sonnenbrände holen wir uns in jungen Jahren. Da jeder einzelne Sonnenbrand das Hautkrebsrisiko erhöht (bereits fünf Sonnenbrände in jungen Jahren verdoppeln das Melanomrisiko im Erwachsenenalter!), ist der Schutz der empfindlichen Kinderhaut vor Sonnenstrahlung doppelt wichtig. Babys und Kleinkinder bis sechs Jahre sollten im Sommer am besten gar keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

 

Hautkrebs: weiß ist nicht schwarz

Der sogenannte weiße Hautkrebs ist die häufigste Krebsform, die beim Menschen auftritt. Er ist zwar aggressiv, bildet aber selten Metastasen. Der schwarze Hautkrebs ist dagegen äußert bösartig und führt häufig und früh zu Metastasen, was eine rasche Diagnose überaus wichtig macht. „Da Hautkrebs in einem frühen Stadium rasch therapiert und im Regelfall geheilt werden kann, ist eine regelmäßige Vorsorge durch die jährliche Haut- und Muttermalkontrolle beim Hautfacharzt von entscheidender Bedeutung“, rät Primar Dr. Werner Saxinger vom Klinikum Wels-Grieskirchen.

 

Die Messung des Lichtschutzfaktors
Je nach Hauttyp hat jeder Mensch eine unterschiedlich lange Eigenschutzzeit: die Zeitspanne bis zum Auftreten eines Sonnenbrandes bei ungeschützter Haut. Man unterscheidet vier Haupttypen. Welcher Typ sind Sie eigentlich?

Alles für den Sonnenschutz
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NIVEA Sun Pflegende Sonnenmilch: Das hocheffektive wasserfeste Filtersystem bietet sofortigen und langanhaltenden UVA/UVB-Schutz und spendet intensive Feuchtigkeit. Geeignet für die ganze Familie. LSF 30, UVP € 14,49/200ml
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Sun Beauty Hair von Lancaster: nicht fettendes, nährendes und sofort reparierendes 2 Phasen-Öl. Es bietet mehrfach-Schutz vor UVA-/UVB-/Infrarot-Strahlung, Salz und Chlor. 125 ml/ € 24
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ANTHELIOS Dermo-Kids 50+ Baby-Sonnenschutz-Milch von La Roche Posay. Speziell für empfindliche Babyhaut. Auch bei zu Neurodermitis neigender Baby-Haut. UVP € 19,39
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Sun Control Uniform Tan Cream für das Gesicht von Lancaster. Der Smart Tone-Komplex glättet die Haut, SPF 30
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GOSO Professional Hair Care Das marokkanische Wunder –Arganöl spendet Feuchtigkeit und macht das Haar weich. € 7,99.
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Kids Sun Protection Fluid 50 von Louis Widmer. Die Kombination von hochwirksamen organischen und physikalischen UVA- und UVB-Filtern gewährleisten einen optimalen Schutz vor UV-Strahlen. 100ml/22,50

Tipps für den Schutz sensibler Kinderhaut

– Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 30+) sind ein Muss – und nicht sparsam damit umgehen! Den effektivsten Sonnenschutz bieten allerdings schattige Plätze.

– Vor allem die pralle Mittagssonne von 11 bis 15 Uhr meiden.

– Ziehen Sie Ihrem Kind leichte, weite Kleidung an und einen Sonnenhut mit breiter Krempe. Und vergessen Sie nicht, die Fußrücken zu schützen!

– Bei Verwendung einer mineralischen Sonnencreme kann man sofort in die Sonne gehen, bei synthetischen Cremes sollte man etwa 30 Minuten warten.

– Obwohl die meisten heutigen Sonnencremes wasserfest sind, sollte man das Eincremen nach jedem Baden wiederholen. Besser zu viel als zu wenig!

Auf den Hauttyp kommt es an!


Typ I: SEHR HELL – extrem gefährdet, benötigt sehr hohen Sonnenschutz. 
Helle Haut, blass, viele Sommersprossen, rötlich oder hellblond, immer schwerer Sonnenbrand, keine Bräunung, Eigenschutzzeit: 5-10 min

 

 

Typ II: HELL – sehr empfindlich, sehr hoher bis hoher Sonnenschutz
Helle Haut, wenig Sommersprossen, blonde bis braune Haare, häufig Sonnenbrand, schwache Bräunung, Eigenschutzzeit: 10-20 min

 

 

Typ III: MITTEL – normal empfindlich, mittlerer bis hoher Sonnenschutz
Helle bis hellbraune Haut, dunkelblonde bis braune Haare, seltener, mäßiger Sonnenbrand, gute Bräunung, Eigenschutzzeit: 20-30 min

 

Typ IV: DUNKEL – wenig empfindlich, Sonnenschutz für vorgebräunte Haut
Braune bis olivfarbene Haut, keine Sommersprossen, dunkle Haare, kaum Sonnenbrand, sehr gute, dauerhafte Bräune, Eigenschutzzeit: ca. 40 min