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Beauty | 23.06.2015

Ran an die Füße!

Es ist Juni und wir sind bereits von Kopf bis Fuß auf Sommer eingestellt. Ähm … Moment, wie war das gleich mit den Füßen? Sind eure noch nicht sommerfit? Dann lest auf den nächsten Seiten, mit welchen Tricks und Produkten das gelingt.

Besonders im Sommer sind gepflegte Füße für den perfekten Auftritt in Sandaletten und Flip-Flops ein Muss. Oder stellen Sie sich mal ein sich derzeit größter Beliebtheit erfreuendes Fuß-Selfie mit Hornhaut und Fußpilz vor! Aber nicht nur im Sommer lohnt es sich, seine Treter regelmäßig zu hegen und pflegen, tragen uns unsere Füße doch verlässlich und mit vollem Einsatz fast durchs ganze Leben. Egal zu welcher Jahreszeit, die tägliche Pflege der Füße sollte ein Fixpunkt des täglichen Hygienerituals sein. Trockene Haut, Hornhaut, Hühneraugen und eingewachsene Fußnägel sind nur einige der häufigsten Wehwehchen, die bei Vernachlässigung der Fußpflege auftreten können. Also, ran an die Füße und peelen, schaben und cremen, was das Zeug hält! 

 

Hornhaut vorbeugen 

Wie Sie lästige Hornhaut entfernen können, sehen sie im Kasten rechts. Noch besser ist es, Hornhaut erst gar keine Chance zur Entstehung zu geben. Dazu ist es wichtig, den Füßen auch im Winter und nicht nur zur warmen Jahreszeit Beachtung zu schenken. Wer seine Füße das ganze Jahr über regelmäßig pflegt, kann der Bildung von Hornhaut vorbeugen. Cremen Sie Ihre Füße ein- bis zweimal täglich ein, z.B. mit Ringelblumensalbe, die hautheilend und pflegend wirkt. Gönnen Sie sich regelmäßige Fußbäder (wenn möglich alle zwei Wochen), tragen Sie Schuhe mit optimaler Passform, in denen Sie sich wohlfühlen, und wechseln Sie das Schuhwerk öfters. 

 

Hühneraugen adé

Hühneraugen sehen nicht nur unschön aus, sie sind auch schmerzhaft. Hauptursache ist der Druck, den schlecht sitzende, unbequeme Schuh ausüben.                  Vom eigenständigen Entfernen von Hühneraugen ist abzuraten. Nur bei flachen Exemplaren und solchen im Anfangsstadium können Sie selbst Hand anlegen. Bei großflächigeren, tieferen Hühneraugen hingegen wenden Sie sich lieber an den Arzt. Um der Entstehung von Hühneraugen vorzubeugen, muss unbedingt Druck vermieden werden. Dafür, dass Hühneraugen erst gar nicht entstehen, sorgen auch spezielle Hühneraugen-Pflaster. Feuchtigkeitspflege für die Füße vor dem Bettgehen hilft prima, denn Hühneraugen entstehen besonders auf trockener Haut. 

 

Do-it-yourself-Pflege oder Kosmetik-Institut 

Gönnen Sie sich ab und zu auch mal eine professionelle Pediküre. Sie umfasst alle notwendigen Schritte, die für eine richtige Fußpflege notwendig sind: Fußbad, Pediküre und Fußmassage – professionell durchgeführt. Sie werden sich anschließend garantiert überaus entspannt fühlen!

Do-it-yourself-Pediküre für zu Hause

 

1. Reinigung & Peeling

Nehmen Sie ein Fußbad, am besten mit lauwarmem Wasser, so wird die Fuß- und Nagelhaut aufgeweicht. Es können spezielle Badezusätze wie etwa Lavendel (gegen trockene Haut), Pfefferminze (bei geschwollenen Füßen) oder Zitronengras (für Frische) beigegeben werden. Oder Sie wählen die edle Variante: zwei Liter erwärmte Milch mit ein paar Tropfen Mandelöl. Direkt nach dem Bad bietet sich ein Fußpeeling perfekt an. Dadurch löst sich die Hornhaut auf sanfte Weise und die Haut wird geglättet.

2. Bimsstein & Creme

Und so nimmt man sich hartnäckiger Hornhaut an: Bimsstein oder Raspel zur Hand nehmen und die aufgeweichten dickeren Hautstellen aufrubbeln. Das klappt direkt nach dem Fußbad besonders gut. Dabei ist Vorsicht geboten, denn zu heftiges Abschleifen bewirkt, dass die Hornhaut schnell und besonders dick wieder nachwächst. Danach Füße unbedingt dick eincremen!

3. Massage & Frische

Eine sanfte Massage tut angeschwollenen, schmerzenden Füßen richtig gut. Und so geht’s: Einfach Massagebalsam zwischen den Händen warm reiben, den Fuß übers Knie legen und mit leichtem Druck von der Ferse bis zu den Zehen massieren. 

4. Nagelfeile & -lack

Und zum Schluss der optische Feinschliff: Fußnägel lackieren – und zwar richtig! Vorher Zehennägel kürzen und danach mit einer Feile in Form bringen, seitlich abgerundet. Nagelhaut zurückschieben (geht besonders gut nach dem warmen Fußbad), so wird die Lackierung schöner. Wenn Sie einen bunten Nagellack verwenden, sollten Sie vorher einen Unterlack auftragen, um Verfärbungen zu vermeiden. Achtung: Nach dem Lackieren möglichst lange warten und am besten offene Schuhe tragen, denn der Härtungsprozess kann einige Stunden dauern. 

Kosmetik-Highlights