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Beauty | 16.08.2021

Modellieren statt operieren

Zwischen 20 und 35 Prozent aller Neugeborenen kommen mit einer verformten Ohrmuschel zur Welt. Während früher eine Operation die einzige Möglichkeit der Korrektur war, gibt es seit wenigen Jahren eine sanfte Alternative.

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© Shutterstock

Geknickt, abstehend, zu spitz: Jedes fünfte Kind kommt mit einem verformten Ohr zur Welt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. „Es kann zum Beispiel durch genetische Veranlagung oder durch eine schlechte Lage des Kindes im Mutterleib entstehen“, weiß Dr. Barbara Iris Greibl, Fachärztin für plastische Chirurgie mit Ordinationen in Leonding und Wien. „Medizinisch ist es in den allermeisten Fällen kein Problem, aus ästhetischer Sicht allerdings schon, wenn die Kinder später deswegen gehänselt werden.“

Sanft, unkompliziert, unblutig. Bis vor wenigen Jahren war eine Operation die einzige Möglichkeit, solche Fehlbildungen auszugleichen. Operiert kann aber meist erst ab dem fünften Lebensjahr werden. Bis dahin können Kinder mitunter massiv unter ihren Ohren leiden. Aus diesem Grund bietet die Medizinerin eine sanfte, unkomplizierte und unblutige Alternative an: die „EarWell“®-Ohrenschienen. „Diese Schienen sind aus Silikon und können gleich nach der Geburt am Ohr angebracht werden“, erklärt Greibl. „In den ersten Lebenswochen ist der Ohrknorpel noch weich und formbar, darum ist es für die Babys auch nahezu schmerzfrei.“ 

Das Ergebnis ist bereits nach zwei bis drei Wochen sichtbar, die Erfolgsrate liegt bei mehr als 90 Prozent. Die Kosten für diese speziellen Ohrenschienen liegen bei etwa 450 Euro pro Ohr und werden zum Teil sogar von Zusatzversicherungen übernommen.

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„In den ersten Lebenswochen ist der Ohrknorpel noch weich und formbar, darum sind die Ohrenschienen für Babys auch schmerzfrei.“ - Dr. Barbara Iris Greibl

Weitere Infos: www.dr-greibl.at.

Instagram: @drgreibl